GCB Kunstlexikon
INGRID DAHN
KUNSTWERKE INGRID DAHN
Geöffnet IV (Frühwerk) – Geschweißte Stahlskulptur mit Farbakzenten im Inneren (Sammlung Gerhard-Marcks-Haus).
Lichtwege (1994), Bild, Abbild, Scheinbild V (1996), In Ruhe III (2001) sowie Kopfraum (2011) – Plastische Arbeiten und Raum-Objekte aus Acrylglas und Edelstahl.
Prismatischer Raum II – Geometrisch-räumliche Plexiglasarbeit.
Platzanlage mit Wasserspielen (1990) – Öffentliches Projekt in Weilheim-Teck-Egelsberg.
BIOGRAFIE INGRID DAHN
Ingrid Dahn (geb. 1939 in Schwedt/Oder) gehört zu den prägenden Bildhauerinnen der Nachkriegsgeneration. Nach Stationen in Karlsruhe und Stuttgart arbeitet sie seit 1966 freischaffend. Ihr Weg führte von geschweißten Stahlskulpturen zu einer transparenten Formsprache aus Acrylglas.
Geburtsjahr: 21. April 1939
Geburtsort: Schwedt/Oder (Brandenburg, Deutschland)
AUSBILDUNG INGRID DAHN
1959–1962: Studium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe bei Fritz Klemm und Hans Kindermann.
1963–1965: Studium der Bildhauerei in Stuttgart bei Rudolf Hoflehner sowie parallel Politologie bei Golo Mann.
MITGLIEDSCHAFTEN INGRID DAHN
Mitglied im Deutschen Künstlerbund (seit 1973) und Künstlerbund Baden-Württemberg.
Mitbegründerin der Künstlergruppe ATARAXIA (ab 1995 – 1997).
SAMMLUNGEN INGRID DAHN
Gerhard-Marcks-Haus (Bremen)
Skulpturenmuseum Glaskasten (Marl)
Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg.
AUSSTELLUNGEN INGRID DAHN
EINZELAUSSTELLUNGEN AUSWAHL
2026: Die Figur und ihr Raum, Galerie der Stadt Leonberg.
2021: Skulpturenmuseum Glaskasten Marl (mit Max Schmitz).
AUSSTELLUNGSBETEILIGUNGEN AUSWAHL
2025: Villa Hügel, Essen (Ruhr Kunst Museen).
1967–1976: Teilnahmen an den Jahresschauen des Deutschen Künstlerbundes.
WERKBESCHREIBUNG INGRID DAHN
SCHWERPUNKTE | MEDIEN
Plastik, Skulptur, großformatige Malerei und reduzierte Zeichnungen.
STIL
Geometrische Abstraktion und konstruktive Moderne mit Fokus auf Licht und Transparenz.
THEMEN | MOTIVE
Menschliche Figur als sensorische Schnittstelle sowie die mathematische Parabel als raumöffnendes Motiv.
DEFINITION | BESCHREIBUNG | MERKMALE
Abkehr von massiver Volumenverdrängung hin zu Inversion, Durchdringung und lichtdurchlässigen Acrylglasblöcken.
KÜNSTLERBIOGRAFIE INGRID DAHN
Ingrid Dahn (1939): In Schwedt an der Oder geborene Bildhauerin und Malerin. Nach ihrer künstlerischen Grundausbildung von 1959 bis 1962 an der Kunstakademie Karlsruhe bei Fritz Klemm und Hans Kindermann vertiefte sie ihr Studium der Bildhauerei an der Kunstakademie Stuttgart bei Rudolf Hoflehner. Parallel dazu setzte sie sich an der Technischen Hochschule Stuttgart bei Golo Mann wissenschaftlich mit der Politologie auseinander, was ihr Gespür für gesellschaftliche Kontexte schärfte. Seit 1966 arbeitet sie als freie Bildhauerin im Südwesten Deutschlands.
Kunsthistorisch lässt sich Dahns facettenreiches Œuvre einer konstruktiv-transparenten Spielart der organischen Abstraktion im Übergang zur Licht- und Raumkunst zuordnen. Stilistisch emanzipieren sich ihre Plastiken von der klassischen, schweren Masse der Bildhauerei. Sie arbeitet bevorzugt mit modernen, lichtdurchlässigen Industriematerialien wie Plexiglas, Acrylglas und geschliffenem Aluminium oder Edelstahl. Ihre Arbeiten widmen sich der philosophisch-phänomenologischen Durchdringung von Körper und Umgebung, wobei die menschliche Figur – meist weiblich kodiert – als energetischer Sender und Empfänger im Raum begriffen wird. Charakterisiert durch mathematisch anmutende Parabelkurven, Spiegelungen und prismatische Schichtungen, bricht sie die Grenze zwischen Innen- und Außenwelt visuell auf. Licht fungiert in ihren Skulpturen nicht als äußerer Schein, sondern als plastisches, immanentes Raumelement. Als langjähriges Mitglied des Deutschen Künstlerbundes, Mitbegründerin der Künstlergruppe ATARAXIA und Schöpferin markanter Arbeiten im öffentlichen Raum – wie der skulpturalen Platzanlage in Weilheim-Teck oder der Lichtinstallation an der Autobahnraststätte Lonetal-West – ist sie eine der tragenden Säulen, die das Verhältnis von Figur, Geometrie und Transparenz in der deutschen Nachkriegs- und Gegenwartskunst maßgeblich geprägt haben.
STICHWORTE INGRID DAHN
deutsche Bildhauerei, Gruppe ATARAXIA, Acrylglaskunst, Parabel im Raum, Kunst am Bau
INGRID DAHN
KUNSTWERKE INGRID DAHN
Geöffnet IV (Frühwerk) – Geschweißte Stahlskulptur mit Farbakzenten im Inneren (Sammlung Gerhard-Marcks-Haus).
Lichtwege (1994), Bild, Abbild, Scheinbild V (1996), In Ruhe III (2001) sowie Kopfraum (2011) – Plastische Arbeiten und Raum-Objekte aus Acrylglas und Edelstahl.
Prismatischer Raum II – Geometrisch-räumliche Plexiglasarbeit.
Platzanlage mit Wasserspielen (1990) – Öffentliches Projekt in Weilheim-Teck-Egelsberg.
BIOGRAFIE INGRID DAHN
Ingrid Dahn (geb. 1939 in Schwedt/Oder) gehört zu den prägenden Bildhauerinnen der Nachkriegsgeneration. Nach Stationen in Karlsruhe und Stuttgart arbeitet sie seit 1966 freischaffend. Ihr Weg führte von geschweißten Stahlskulpturen zu einer transparenten Formsprache aus Acrylglas.
Geburtsjahr: 21. April 1939
Geburtsort: Schwedt/Oder (Brandenburg, Deutschland)
AUSBILDUNG INGRID DAHN
1959–1962: Studium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe bei Fritz Klemm und Hans Kindermann.
1963–1965: Studium der Bildhauerei in Stuttgart bei Rudolf Hoflehner sowie parallel Politologie bei Golo Mann.
MITGLIEDSCHAFTEN INGRID DAHN
Mitglied im Deutschen Künstlerbund (seit 1973) und Künstlerbund Baden-Württemberg.
Mitbegründerin der Künstlergruppe ATARAXIA (ab 1995 – 1997).
SAMMLUNGEN INGRID DAHN
Gerhard-Marcks-Haus (Bremen)
Skulpturenmuseum Glaskasten (Marl)
Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg.
AUSSTELLUNGEN INGRID DAHN
EINZELAUSSTELLUNGEN AUSWAHL
2026: Die Figur und ihr Raum, Galerie der Stadt Leonberg.
2021: Skulpturenmuseum Glaskasten Marl (mit Max Schmitz).
AUSSTELLUNGSBETEILIGUNGEN AUSWAHL
2025: Villa Hügel, Essen (Ruhr Kunst Museen).
1967–1976: Teilnahmen an den Jahresschauen des Deutschen Künstlerbundes.
WERKBESCHREIBUNG INGRID DAHN
SCHWERPUNKTE | MEDIEN
Plastik, Skulptur, großformatige Malerei und reduzierte Zeichnungen.
STIL
Geometrische Abstraktion und konstruktive Moderne mit Fokus auf Licht und Transparenz.
THEMEN | MOTIVE
Menschliche Figur als sensorische Schnittstelle sowie die mathematische Parabel als raumöffnendes Motiv.
DEFINITION | BESCHREIBUNG | MERKMALE
Abkehr von massiver Volumenverdrängung hin zu Inversion, Durchdringung und lichtdurchlässigen Acrylglasblöcken.
KÜNSTLERBIOGRAFIE INGRID DAHN
Ingrid Dahn (1939): In Schwedt an der Oder geborene Bildhauerin und Malerin. Nach ihrer künstlerischen Grundausbildung von 1959 bis 1962 an der Kunstakademie Karlsruhe bei Fritz Klemm und Hans Kindermann vertiefte sie ihr Studium der Bildhauerei an der Kunstakademie Stuttgart bei Rudolf Hoflehner. Parallel dazu setzte sie sich an der Technischen Hochschule Stuttgart bei Golo Mann wissenschaftlich mit der Politologie auseinander, was ihr Gespür für gesellschaftliche Kontexte schärfte. Seit 1966 arbeitet sie als freie Bildhauerin im Südwesten Deutschlands.
Kunsthistorisch lässt sich Dahns facettenreiches Œuvre einer konstruktiv-transparenten Spielart der organischen Abstraktion im Übergang zur Licht- und Raumkunst zuordnen. Stilistisch emanzipieren sich ihre Plastiken von der klassischen, schweren Masse der Bildhauerei. Sie arbeitet bevorzugt mit modernen, lichtdurchlässigen Industriematerialien wie Plexiglas, Acrylglas und geschliffenem Aluminium oder Edelstahl. Ihre Arbeiten widmen sich der philosophisch-phänomenologischen Durchdringung von Körper und Umgebung, wobei die menschliche Figur – meist weiblich kodiert – als energetischer Sender und Empfänger im Raum begriffen wird. Charakterisiert durch mathematisch anmutende Parabelkurven, Spiegelungen und prismatische Schichtungen, bricht sie die Grenze zwischen Innen- und Außenwelt visuell auf. Licht fungiert in ihren Skulpturen nicht als äußerer Schein, sondern als plastisches, immanentes Raumelement. Als langjähriges Mitglied des Deutschen Künstlerbundes, Mitbegründerin der Künstlergruppe ATARAXIA und Schöpferin markanter Arbeiten im öffentlichen Raum – wie der skulpturalen Platzanlage in Weilheim-Teck oder der Lichtinstallation an der Autobahnraststätte Lonetal-West – ist sie eine der tragenden Säulen, die das Verhältnis von Figur, Geometrie und Transparenz in der deutschen Nachkriegs- und Gegenwartskunst maßgeblich geprägt haben.
STICHWORTE INGRID DAHN
deutsche Bildhauerei, Gruppe ATARAXIA, Acrylglaskunst, Parabel im Raum, Kunst am Bau
INGRID DAHN
KUNSTWERKE INGRID DAHN
Geöffnet IV (Frühwerk) – Geschweißte Stahlskulptur mit Farbakzenten im Inneren (Sammlung Gerhard-Marcks-Haus).
Lichtwege (1994), Bild, Abbild, Scheinbild V (1996), In Ruhe III (2001) sowie Kopfraum (2011) – Plastische Arbeiten und Raum-Objekte aus Acrylglas und Edelstahl.
Prismatischer Raum II – Geometrisch-räumliche Plexiglasarbeit.
Platzanlage mit Wasserspielen (1990) – Öffentliches Projekt in Weilheim-Teck-Egelsberg.
BIOGRAFIE INGRID DAHN
Ingrid Dahn (geb. 1939 in Schwedt/Oder) gehört zu den prägenden Bildhauerinnen der Nachkriegsgeneration. Nach Stationen in Karlsruhe und Stuttgart arbeitet sie seit 1966 freischaffend. Ihr Weg führte von geschweißten Stahlskulpturen zu einer transparenten Formsprache aus Acrylglas.
Geburtsjahr: 21. April 1939
Geburtsort: Schwedt/Oder (Brandenburg, Deutschland)
AUSBILDUNG INGRID DAHN
1959–1962: Studium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe bei Fritz Klemm und Hans Kindermann.
1963–1965: Studium der Bildhauerei in Stuttgart bei Rudolf Hoflehner sowie parallel Politologie bei Golo Mann.
MITGLIEDSCHAFTEN INGRID DAHN
Mitglied im Deutschen Künstlerbund (seit 1973) und Künstlerbund Baden-Württemberg.
Mitbegründerin der Künstlergruppe ATARAXIA (ab 1995 – 1997).
SAMMLUNGEN INGRID DAHN
Gerhard-Marcks-Haus (Bremen)
Skulpturenmuseum Glaskasten (Marl)
Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg.
AUSSTELLUNGEN INGRID DAHN
EINZELAUSSTELLUNGEN AUSWAHL
2026: Die Figur und ihr Raum, Galerie der Stadt Leonberg.
2021: Skulpturenmuseum Glaskasten Marl (mit Max Schmitz).
AUSSTELLUNGSBETEILIGUNGEN AUSWAHL
2025: Villa Hügel, Essen (Ruhr Kunst Museen).
1967–1976: Teilnahmen an den Jahresschauen des Deutschen Künstlerbundes.
WERKBESCHREIBUNG INGRID DAHN
SCHWERPUNKTE | MEDIEN
Plastik, Skulptur, großformatige Malerei und reduzierte Zeichnungen.
STIL
Geometrische Abstraktion und konstruktive Moderne mit Fokus auf Licht und Transparenz.
THEMEN | MOTIVE
Menschliche Figur als sensorische Schnittstelle sowie die mathematische Parabel als raumöffnendes Motiv.
DEFINITION | BESCHREIBUNG | MERKMALE
Abkehr von massiver Volumenverdrängung hin zu Inversion, Durchdringung und lichtdurchlässigen Acrylglasblöcken.
KÜNSTLERBIOGRAFIE INGRID DAHN
Ingrid Dahn (1939): In Schwedt an der Oder geborene Bildhauerin und Malerin. Nach ihrer künstlerischen Grundausbildung von 1959 bis 1962 an der Kunstakademie Karlsruhe bei Fritz Klemm und Hans Kindermann vertiefte sie ihr Studium der Bildhauerei an der Kunstakademie Stuttgart bei Rudolf Hoflehner. Parallel dazu setzte sie sich an der Technischen Hochschule Stuttgart bei Golo Mann wissenschaftlich mit der Politologie auseinander, was ihr Gespür für gesellschaftliche Kontexte schärfte. Seit 1966 arbeitet sie als freie Bildhauerin im Südwesten Deutschlands.
Kunsthistorisch lässt sich Dahns facettenreiches Œuvre einer konstruktiv-transparenten Spielart der organischen Abstraktion im Übergang zur Licht- und Raumkunst zuordnen. Stilistisch emanzipieren sich ihre Plastiken von der klassischen, schweren Masse der Bildhauerei. Sie arbeitet bevorzugt mit modernen, lichtdurchlässigen Industriematerialien wie Plexiglas, Acrylglas und geschliffenem Aluminium oder Edelstahl. Ihre Arbeiten widmen sich der philosophisch-phänomenologischen Durchdringung von Körper und Umgebung, wobei die menschliche Figur – meist weiblich kodiert – als energetischer Sender und Empfänger im Raum begriffen wird. Charakterisiert durch mathematisch anmutende Parabelkurven, Spiegelungen und prismatische Schichtungen, bricht sie die Grenze zwischen Innen- und Außenwelt visuell auf. Licht fungiert in ihren Skulpturen nicht als äußerer Schein, sondern als plastisches, immanentes Raumelement. Als langjähriges Mitglied des Deutschen Künstlerbundes, Mitbegründerin der Künstlergruppe ATARAXIA und Schöpferin markanter Arbeiten im öffentlichen Raum – wie der skulpturalen Platzanlage in Weilheim-Teck oder der Lichtinstallation an der Autobahnraststätte Lonetal-West – ist sie eine der tragenden Säulen, die das Verhältnis von Figur, Geometrie und Transparenz in der deutschen Nachkriegs- und Gegenwartskunst maßgeblich geprägt haben.
STICHWORTE INGRID DAHN
deutsche Bildhauerei, Gruppe ATARAXIA, Acrylglaskunst, Parabel im Raum, Kunst am Bau