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RUDOLF HAEGELE – EINFÜGUNG IN DIE ZEIT

– ZUM 100. GEBURTSTAG ZEIGT DIE GALERIE CYPRIAN BRENNER UND DIE SÜDWESTGALERIE IN EINER KOOPERATION MIT DER GALERIE DER STADT AALEN EINE RETROSPEKTIVE AUSSTELLUNG

BIS ZUM 05. JULI 2026

IN DER STÄDTISCHEN GALERIE IN AALEN.
Rudolf Haegele gehört durch große handwerkliche Qualität und mit seiner feinfühligen, kultivierten Malerei zu den wichtigsten deutschen Künstler des 20. Jahrhunderts. Äußerst sensibel suchte er nach den Geheimnissen der Welt, mögen sie noch so gut versteckt und unsichtbar sein. Das Sichtbarmachen ist somit das Wesentliche seines Werks. In seinen Arbeiten geht es nicht nur um das Schöne, sondern, beeinflusst durch den französischen Existenzialismus, die École de Paris und der Art Brut, auch um die geistige Spurensuche nach der Substanz des menschlichen Lebens und Denkens. Durch Zurückhaltung der Formen und das Wegnehmen von zuvor errichteten Schichten aus Acryl, Sand und weiteren Materialien auf der Leinwand zeigt er uns die Spuren. Tiefe Gratzer und Risse im Bild lassen einen Akt der Gewalt erahnen, eine Wiedergabe dessen, was sich bereits in der Vergangenheit zugetragen hat. Mithilfe von Sand erzeugt er auf den Leinwänden Evokationen an Mauer- oder auch Felswände, die von Leid und Elend erzählen. Er liefert uns dennoch nie dem Schmerz der Vergangenheit aus, sondern ermöglicht eher die Nachbearbeitung von Schmerz, Trauer und Resignation. Arbeiten mit mythologischem Bezug zeugen dagegen von Lebensmut, Regeneration, Durchsetzungsvermögen und Überlebenswille. (Maximilliane Umlauf)    

Rudolf Haegele, Schild der Athene, 1992, Mischtechnik, 156,5 cm x 145,5 cm, Preis auf Anfrage, Galerie Cyprian Brenner

 

Rudolf Haegele, Zeugenberg, 1992, Mischtechnik, 131 cm x 97 cm , Preis auf Anfrage, SüdWestGalerie

 

Rudolf Haegele, Torrerofrau und Tod, 1990, Mischtechnik auf Leinwand, 135 cm x 140 cm, Preis auf Anfrage, Galerie Cyprian Brenner

 

Rudolf Haegele, „Torso“, 1964,Mischtechnik, 120 cm x 80 cm, Preis auf Anfrage, Galerie Cyprian Brenner

 

Rudolf Haegele, „Hohenasperg (In memoriam CFD Schubart)“, 1990, Mischtechnik, 140 cm x 135 cm, Preis auf Anfrage, SüdWestGalerie

 

PETER KÖNIG

MENSCHEN + MASCHINENWELTEN: DIE GALERIE CYPRIAN BRENNER PRÄSENTIERT IN DER RESIDENZ IN NEUMARKT IN EINER KOOPERATION MIT DEM kunstkreis jura neumarkt und der stadt neumarkt zeichnungen und malerei von 1982 bis 2025

  Veranstaltungsort: Reitstadel, Residenzplatz 3, 92318 Neumarkt Vernissage am Freitag 31. Oktober 2025 um 18 Uhr Ausstellungsdauer: 31. Oktober 2025 bis 23. November 2025 Seit über 40 Jahren beschäftigt sich Peter König, geboren 1953 in Nürnberg, als Zeichner und Maler schwerpunktmäßig mit ästhetischen Aspekten zur Form und Funktionsweise anatomischer Gegebenheiten des Menschen sowie mechanistisch-maschineller Konstrukte. Dabei entstanden großformatige, gemäldeähnliche Bleistiftarbeiten, klein-formatige, hochverdichtete Kugelschreiberzeichnungen und Acrylgemälde, in denen grafisch-zeichnerische Elemente mit in die Farbe übernommen wurden. König „zelebriert … die Schärfe der Linie sowie eine damit verbundene Linearität und nimmt dafür die Erstarrung der lebendigen Form in Kauf; … nicht selten steigert er sogar noch diesen Effekt, indem er die organische Form geometrisiert.“ (Prof. Dr. Rainer Beck)Die Ausstellung vermittelt einen Eindruck von Peter Königs künstlerischem Ringen um Formanalyse, -synthese und -funktionalität.  

Peter König, Todmacher, 1997, Bleistift auf Papier, 200 cm x 250 cm, Preis auf Anfrage, SüdWestGalerie

 

Peter König, Der Kuss, 1998, Bleistift auf Papier, 200 cm x 300 cm, Preis auf Anfrage, SüdWestGalerie

 

Peter König, Kussmaschine, 1999, Bleistift auf Papier, 200 cm x 325 cm, Preis auf Anfrage, SüdWestGalerie

 

Peter König, Ouvertüre, 1996, Bleistift auf Papier, 200 cm x 250 cm, Preis auf Anfrage, SüdWestGalerie

WANDEL MIT FREUDE

ZUKUNFTSZEICHEN IN STAHL UND LICHT 

Eröffnung: Freitag, den 27. Juni 2025 im Park der Villa Mertz in Heilbronn | Ausstellungsdauer bis 31. Juli 2026

Im Park der Villa Mertz in Heilbronn verbindet die Ausstellung „Formen des Wandels – Zukunftszeichen in Stahl und Licht“ Skulpturen,
Transformation und Zukunftsdenken – getragen von der Haltung „Wandel mit Freude“. Die Agentur Lingner.com und das Netzwerk
Zukunftszeichner initiieren gemeinsam mit der Galerie Cyprian Brenner eine besondere Skulpturenausstellung: Am Freitag, den 27. Juni 2025 wird „Formen des Wandels – Zukunftszeichen in Stahl und Licht“ im Park der Villa Mertz eröffnet. Ein Ort, an dem Kunst und Zukunftsperspektiven ein Jahr lang miteinander in Dialog treten werden. Mit den Skulpturen des renommierten Künstlerpaares Sonja Edle von Hoeßle und Herbert Mehler wird Wandel sichtbar: in Formen, die Beständigkeit und Veränderung zugleich in sich tragen; in Materialien, die Zeit und Bewegung sichtbar werden lassen. Das Cortenstahl der Skulpturen trotzt stabil allen Witterungen und steht deshalb für Beständigkeit. Die Bildhauerin Sonja Edle von Hoeßle vermag es, dieses harte Material in eine elegante Leichtigkeit zu übersetzen und macht so Wandel in tänzerischer Manier sichtbar. Ergänzend zu diesen feinen, aber wirkmächtigen Skulpturen entwickelt Herbert Mehler mit dem gleichen Werkstoff Skulpturen, die an Samen einer anderen, weitaus größeren Dimension erinnern. Als wären sie von Bäumen abgeworfen worden, die sich, jenseits unserer Vorstellungskraft, in atemberaubende Höhen hochschrauben. So entsteht zwischen den Skulpturen und dem Denken der Zukunftszeichner in der Natur eine spürbare poetische Synergie. Wandel, Wachstum, Transformation, Flexibilität und Fruchtbarkeit sind die zentralen Themen dieser Ausstellung.        

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