GCB Kunstlexikon
WILHELM GEYER
KUNSTWERKE WILHELM GEYER
Wilhelm Geyer hinterließ ein monumentales Œuvre aus über 1.000 Glasgestaltungen, Wandgemälden, Flügelaltären und Tafelbildern. Er gestaltete die sakrale Ausstattung für rund 200 Kirchen und Gebäude im deutschsprachigen Raum.
HAUPTWERKE WILHELM GEYER
Glasmalereien / Fensterzyklen:Chorfenster für das Ulm Münster
Pius-Fenster im Kölner Dom (1956)
Fenster für den Aachener Dom (1955)
Glasmalereien für die Stiftskirche St. Viktor in Xanten (1949)
Fensterzyklen für die Frauenkirche (Liebfrauenkirche) in München (1961)
Frühes Glasfenster für St. Dionysius in Magolsheim (1935)
VIDEOS WILHELM GEYER
Zerbst-Simschek Kulturkanal: Wilhelm Geyer, „Ekstase“ | Wilhelm Geyer und sein malerisches Werk Städtische Galerie Böblingen Text und Sprache: Dr. Rainer Zerbst Film und Videobearbeitung: Horst Simschek | YouTube
Ein Loblied aus Licht und Farbe | Diözese Rothenburg-Stuttgart | Vor 800 Jahren verfasste Franz von Assisi den berühmten Sonnengesang. Der Ulmer Künstler Wilhelm Geyer schuf dazu 1959 Glasfenster in der Kapelle der Katholischen Fachschule. Der Theologe und Historiker Dr. Oliver Schütz stellt das Kunstwerk vor und ordnet es in das Leben von Franziskus und das Schaffen von Wilhelm Geyer (1900-1968) ein. | YouTube
BIOGRAFIE WILHELM GEYER
Wilhelm Geyer wurde 1900 in Stuttgart geboren. Nach Abitur und Kriegsdienst studierte er von 1919 bis 1926 an der Stuttgarter Kunstakademie. Nach Stationen als Zeichenlehrer in Rottweil ließ er sich 1927 in Ulm nieder. Geyer war 1929 Mitbegründer der „Stuttgarter Neue Sezession“. Von den Nationalsozialisten als „entarteter“ Künstler eingestuft, erlebte er 1943 eine Gestapo-Haft wegen Kontakten zur Weißen Rose. Nach dem Krieg beteiligte er sich am Wiederaufbau der Kunstakademie Stuttgart und verstarb 1968 in Ulm.
Geburtsjahr: 1900 (24. Juni)
Geburtsort: Stuttgart, Deutschland
Todesjahr: 1968 (5. Oktober)
Sterbeort: Ulm, Deutschland
AUSBILDUNG WILHELM GEYER
Er studierte an der Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart bei Heinrich Altherr und Christian Landenberger, dessen Meisterschüler er war.
LEHRTÄTIGKEIT WILHELM GEYER
Nach Anfängen als Zeichenlehrer in Rottweil lehrte er ab 1946 an der Ulmer Volkshochschule und wurde 1960 zum Professor ernannt.
MITGLIEDSCHAFTEN WILHELM GEYER
Geyer war Mitbegründer der Stuttgarter Neuen Sezession, der Oberschwäbischen Sezession sowie der Gesellschaft Oberschwaben.
AUSZEICHNUNGEN WILHELM GEYER
Zu seinen Ehrungen zählen der oberschwäbische Kunstpreis (1954), die Goldmedaille in Salzburg (1957) und die Bürgermedaille der Stadt Ulm (1967).
SAMMLUNGEN WILHELM GEYER
Werke befinden sich unter anderem in der Staatsgalerie Stuttgart, dem Museum Ulm, dem Kunstmuseum Albstadt und der Städtischen Galerie Böblingen.
AUSSTELLUNGEN WILHELM GEYER
Geyer blickt auf zahlreiche Ausstellungen zurück, von seiner ersten Einzelausstellung 1947 in Bad Saulgau bis hin zu Retrospektiven zum 50. Todestag im Jahr 2018.
WERKBESCHREIBUNG WILHELM GEYER
Geyer wird dem Expressiven Realismus und der Verschollenen Generation zugeordnet. Sein dynamischer Stil verbindet christliche Ikonografie mit expressiver Leidenschaft.
KURZPORTRÄT WILHELM GEYER
Wilhelm Geyer (1900–1968): In Stuttgart geborener Maler, Grafiker und Glasmaler, der nach einem Studium an der Stuttgarter Kunstakademie – als profiliertester Meisterschüler von Christian Landenberger – zu einer der prägendsten Künstlerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts im deutschen Südwesten und einer Schlüsselfigur des Expressiven Realismus heranwuchs. Als streitbarer Initiator, Mitbegründer und langjähriger Vorsitzender der avantgardistischen Stuttgarter Neuen Sezession (1929) steuerte er die gegenständlich-figürliche Malerei mutig gegen den akademischen Traditionalismus. Berühmt wurde Geyer für die radikale Erneuerung der sakralen Kunst in Deutschland; seine monumentalen Altarbilder und meisterhaften Kirchenfenster (wie für St. Dionysius in Magolsheim) übersetzten biblische Kernthemen in einen vibrierenden Kosmos aus Licht und Farbe. Seine vom Spätimpressionismus und Expressionismus beeinflusste Stilistik zeichnet sich durch einen pastosen, teppichartigen Farbauftrag aus, in dem sich die gegenständliche Bildstruktur zugunsten einer intensiv meditativen Farbdynamik auflöst. Während der NS-Diktatur als „entartet“ diffamiert und aufgrund seiner engen Verbindung zum Widerstandskreis der Weißen Rose um die Geschwister Scholl in Gestapohaft genommen, engagierte er sich nach 1945 vehement für den Wiederaufbau der Stuttgarter Kunstakademie. Als Mitbegründer der Oberschwäbischen Sezession (1947) hinterließ er ein international gewürdigtes Œuvre aus sakralen Meisterwerken, intimen Porträts und landschaftlichen Veduten, das den existentiellen Dialog zwischen tiefem Glauben, zeitloser Naturerfahrung und freier, malerischer Spontaneität virtuos verdichtet.
ZITATE WILHELM GEYER
„Das Kunstwerk entsteht in einem Prozess, in dem Hand, Auge und Geist in unterbewusster, verschieden intensiver Wechselwirkung eine neue Wirklichkeit schaffen.“ | Wilhelm Geyer
STICHWORTE WILHELM GEYER
Expressiver Realismus, Verschollene Generation, Sakrale Glasmalerei, Stuttgarter Neue Sezession, Weiße Rose
WILHELM GEYER
KUNSTWERKE WILHELM GEYER
Wilhelm Geyer hinterließ ein monumentales Œuvre aus über 1.000 Glasgestaltungen, Wandgemälden, Flügelaltären und Tafelbildern. Er gestaltete die sakrale Ausstattung für rund 200 Kirchen und Gebäude im deutschsprachigen Raum.
HAUPTWERKE WILHELM GEYER
Glasmalereien / Fensterzyklen:Chorfenster für das Ulm Münster
Pius-Fenster im Kölner Dom (1956)
Fenster für den Aachener Dom (1955)
Glasmalereien für die Stiftskirche St. Viktor in Xanten (1949)
Fensterzyklen für die Frauenkirche (Liebfrauenkirche) in München (1961)
Frühes Glasfenster für St. Dionysius in Magolsheim (1935)
VIDEOS WILHELM GEYER
Zerbst-Simschek Kulturkanal: Wilhelm Geyer, „Ekstase“ | Wilhelm Geyer und sein malerisches Werk Städtische Galerie Böblingen Text und Sprache: Dr. Rainer Zerbst Film und Videobearbeitung: Horst Simschek | YouTube
Ein Loblied aus Licht und Farbe | Diözese Rothenburg-Stuttgart | Vor 800 Jahren verfasste Franz von Assisi den berühmten Sonnengesang. Der Ulmer Künstler Wilhelm Geyer schuf dazu 1959 Glasfenster in der Kapelle der Katholischen Fachschule. Der Theologe und Historiker Dr. Oliver Schütz stellt das Kunstwerk vor und ordnet es in das Leben von Franziskus und das Schaffen von Wilhelm Geyer (1900-1968) ein. | YouTube
BIOGRAFIE WILHELM GEYER
Wilhelm Geyer wurde 1900 in Stuttgart geboren. Nach Abitur und Kriegsdienst studierte er von 1919 bis 1926 an der Stuttgarter Kunstakademie. Nach Stationen als Zeichenlehrer in Rottweil ließ er sich 1927 in Ulm nieder. Geyer war 1929 Mitbegründer der „Stuttgarter Neue Sezession“. Von den Nationalsozialisten als „entarteter“ Künstler eingestuft, erlebte er 1943 eine Gestapo-Haft wegen Kontakten zur Weißen Rose. Nach dem Krieg beteiligte er sich am Wiederaufbau der Kunstakademie Stuttgart und verstarb 1968 in Ulm.
Geburtsjahr: 1900 (24. Juni)
Geburtsort: Stuttgart, Deutschland
Todesjahr: 1968 (5. Oktober)
Sterbeort: Ulm, Deutschland
AUSBILDUNG WILHELM GEYER
Er studierte an der Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart bei Heinrich Altherr und Christian Landenberger, dessen Meisterschüler er war.
LEHRTÄTIGKEIT WILHELM GEYER
Nach Anfängen als Zeichenlehrer in Rottweil lehrte er ab 1946 an der Ulmer Volkshochschule und wurde 1960 zum Professor ernannt.
MITGLIEDSCHAFTEN WILHELM GEYER
Geyer war Mitbegründer der Stuttgarter Neuen Sezession, der Oberschwäbischen Sezession sowie der Gesellschaft Oberschwaben.
AUSZEICHNUNGEN WILHELM GEYER
Zu seinen Ehrungen zählen der oberschwäbische Kunstpreis (1954), die Goldmedaille in Salzburg (1957) und die Bürgermedaille der Stadt Ulm (1967).
SAMMLUNGEN WILHELM GEYER
Werke befinden sich unter anderem in der Staatsgalerie Stuttgart, dem Museum Ulm, dem Kunstmuseum Albstadt und der Städtischen Galerie Böblingen.
AUSSTELLUNGEN WILHELM GEYER
Geyer blickt auf zahlreiche Ausstellungen zurück, von seiner ersten Einzelausstellung 1947 in Bad Saulgau bis hin zu Retrospektiven zum 50. Todestag im Jahr 2018.
WERKBESCHREIBUNG WILHELM GEYER
Geyer wird dem Expressiven Realismus und der Verschollenen Generation zugeordnet. Sein dynamischer Stil verbindet christliche Ikonografie mit expressiver Leidenschaft.
KURZPORTRÄT WILHELM GEYER
Wilhelm Geyer (1900–1968): In Stuttgart geborener Maler, Grafiker und Glasmaler, der nach einem Studium an der Stuttgarter Kunstakademie – als profiliertester Meisterschüler von Christian Landenberger – zu einer der prägendsten Künstlerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts im deutschen Südwesten und einer Schlüsselfigur des Expressiven Realismus heranwuchs. Als streitbarer Initiator, Mitbegründer und langjähriger Vorsitzender der avantgardistischen Stuttgarter Neuen Sezession (1929) steuerte er die gegenständlich-figürliche Malerei mutig gegen den akademischen Traditionalismus. Berühmt wurde Geyer für die radikale Erneuerung der sakralen Kunst in Deutschland; seine monumentalen Altarbilder und meisterhaften Kirchenfenster (wie für St. Dionysius in Magolsheim) übersetzten biblische Kernthemen in einen vibrierenden Kosmos aus Licht und Farbe. Seine vom Spätimpressionismus und Expressionismus beeinflusste Stilistik zeichnet sich durch einen pastosen, teppichartigen Farbauftrag aus, in dem sich die gegenständliche Bildstruktur zugunsten einer intensiv meditativen Farbdynamik auflöst. Während der NS-Diktatur als „entartet“ diffamiert und aufgrund seiner engen Verbindung zum Widerstandskreis der Weißen Rose um die Geschwister Scholl in Gestapohaft genommen, engagierte er sich nach 1945 vehement für den Wiederaufbau der Stuttgarter Kunstakademie. Als Mitbegründer der Oberschwäbischen Sezession (1947) hinterließ er ein international gewürdigtes Œuvre aus sakralen Meisterwerken, intimen Porträts und landschaftlichen Veduten, das den existentiellen Dialog zwischen tiefem Glauben, zeitloser Naturerfahrung und freier, malerischer Spontaneität virtuos verdichtet.
ZITATE WILHELM GEYER
„Das Kunstwerk entsteht in einem Prozess, in dem Hand, Auge und Geist in unterbewusster, verschieden intensiver Wechselwirkung eine neue Wirklichkeit schaffen.“ | Wilhelm Geyer
STICHWORTE WILHELM GEYER
Expressiver Realismus, Verschollene Generation, Sakrale Glasmalerei, Stuttgarter Neue Sezession, Weiße Rose
WILHELM GEYER
KUNSTWERKE WILHELM GEYER
Wilhelm Geyer hinterließ ein monumentales Œuvre aus über 1.000 Glasgestaltungen, Wandgemälden, Flügelaltären und Tafelbildern. Er gestaltete die sakrale Ausstattung für rund 200 Kirchen und Gebäude im deutschsprachigen Raum.
HAUPTWERKE WILHELM GEYER
Glasmalereien / Fensterzyklen:Chorfenster für das Ulm Münster
Pius-Fenster im Kölner Dom (1956)
Fenster für den Aachener Dom (1955)
Glasmalereien für die Stiftskirche St. Viktor in Xanten (1949)
Fensterzyklen für die Frauenkirche (Liebfrauenkirche) in München (1961)
Frühes Glasfenster für St. Dionysius in Magolsheim (1935)
VIDEOS WILHELM GEYER
Zerbst-Simschek Kulturkanal: Wilhelm Geyer, „Ekstase“ | Wilhelm Geyer und sein malerisches Werk Städtische Galerie Böblingen Text und Sprache: Dr. Rainer Zerbst Film und Videobearbeitung: Horst Simschek | YouTube
Ein Loblied aus Licht und Farbe | Diözese Rothenburg-Stuttgart | Vor 800 Jahren verfasste Franz von Assisi den berühmten Sonnengesang. Der Ulmer Künstler Wilhelm Geyer schuf dazu 1959 Glasfenster in der Kapelle der Katholischen Fachschule. Der Theologe und Historiker Dr. Oliver Schütz stellt das Kunstwerk vor und ordnet es in das Leben von Franziskus und das Schaffen von Wilhelm Geyer (1900-1968) ein. | YouTube
BIOGRAFIE WILHELM GEYER
Wilhelm Geyer wurde 1900 in Stuttgart geboren. Nach Abitur und Kriegsdienst studierte er von 1919 bis 1926 an der Stuttgarter Kunstakademie. Nach Stationen als Zeichenlehrer in Rottweil ließ er sich 1927 in Ulm nieder. Geyer war 1929 Mitbegründer der „Stuttgarter Neue Sezession“. Von den Nationalsozialisten als „entarteter“ Künstler eingestuft, erlebte er 1943 eine Gestapo-Haft wegen Kontakten zur Weißen Rose. Nach dem Krieg beteiligte er sich am Wiederaufbau der Kunstakademie Stuttgart und verstarb 1968 in Ulm.
Geburtsjahr: 1900 (24. Juni)
Geburtsort: Stuttgart, Deutschland
Todesjahr: 1968 (5. Oktober)
Sterbeort: Ulm, Deutschland
AUSBILDUNG WILHELM GEYER
Er studierte an der Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart bei Heinrich Altherr und Christian Landenberger, dessen Meisterschüler er war.
LEHRTÄTIGKEIT WILHELM GEYER
Nach Anfängen als Zeichenlehrer in Rottweil lehrte er ab 1946 an der Ulmer Volkshochschule und wurde 1960 zum Professor ernannt.
MITGLIEDSCHAFTEN WILHELM GEYER
Geyer war Mitbegründer der Stuttgarter Neuen Sezession, der Oberschwäbischen Sezession sowie der Gesellschaft Oberschwaben.
AUSZEICHNUNGEN WILHELM GEYER
Zu seinen Ehrungen zählen der oberschwäbische Kunstpreis (1954), die Goldmedaille in Salzburg (1957) und die Bürgermedaille der Stadt Ulm (1967).
SAMMLUNGEN WILHELM GEYER
Werke befinden sich unter anderem in der Staatsgalerie Stuttgart, dem Museum Ulm, dem Kunstmuseum Albstadt und der Städtischen Galerie Böblingen.
AUSSTELLUNGEN WILHELM GEYER
Geyer blickt auf zahlreiche Ausstellungen zurück, von seiner ersten Einzelausstellung 1947 in Bad Saulgau bis hin zu Retrospektiven zum 50. Todestag im Jahr 2018.
WERKBESCHREIBUNG WILHELM GEYER
Geyer wird dem Expressiven Realismus und der Verschollenen Generation zugeordnet. Sein dynamischer Stil verbindet christliche Ikonografie mit expressiver Leidenschaft.
KURZPORTRÄT WILHELM GEYER
Wilhelm Geyer (1900–1968): In Stuttgart geborener Maler, Grafiker und Glasmaler, der nach einem Studium an der Stuttgarter Kunstakademie – als profiliertester Meisterschüler von Christian Landenberger – zu einer der prägendsten Künstlerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts im deutschen Südwesten und einer Schlüsselfigur des Expressiven Realismus heranwuchs. Als streitbarer Initiator, Mitbegründer und langjähriger Vorsitzender der avantgardistischen Stuttgarter Neuen Sezession (1929) steuerte er die gegenständlich-figürliche Malerei mutig gegen den akademischen Traditionalismus. Berühmt wurde Geyer für die radikale Erneuerung der sakralen Kunst in Deutschland; seine monumentalen Altarbilder und meisterhaften Kirchenfenster (wie für St. Dionysius in Magolsheim) übersetzten biblische Kernthemen in einen vibrierenden Kosmos aus Licht und Farbe. Seine vom Spätimpressionismus und Expressionismus beeinflusste Stilistik zeichnet sich durch einen pastosen, teppichartigen Farbauftrag aus, in dem sich die gegenständliche Bildstruktur zugunsten einer intensiv meditativen Farbdynamik auflöst. Während der NS-Diktatur als „entartet“ diffamiert und aufgrund seiner engen Verbindung zum Widerstandskreis der Weißen Rose um die Geschwister Scholl in Gestapohaft genommen, engagierte er sich nach 1945 vehement für den Wiederaufbau der Stuttgarter Kunstakademie. Als Mitbegründer der Oberschwäbischen Sezession (1947) hinterließ er ein international gewürdigtes Œuvre aus sakralen Meisterwerken, intimen Porträts und landschaftlichen Veduten, das den existentiellen Dialog zwischen tiefem Glauben, zeitloser Naturerfahrung und freier, malerischer Spontaneität virtuos verdichtet.
ZITATE WILHELM GEYER
„Das Kunstwerk entsteht in einem Prozess, in dem Hand, Auge und Geist in unterbewusster, verschieden intensiver Wechselwirkung eine neue Wirklichkeit schaffen.“ | Wilhelm Geyer
STICHWORTE WILHELM GEYER
Expressiver Realismus, Verschollene Generation, Sakrale Glasmalerei, Stuttgarter Neue Sezession, Weiße Rose