GCB Kunstlexikon
BENEDIKT HIPP
VIDEOS BENEDIKT HIPP
KULT! Legenden, Stars und Bildikonen – Interview mit Benedikt Hipp – Zeppelin Museum Friedrichshafen | Benedikt Hipp ist mit mehreren Exponaten in der interdisziplinären Ausstellung »KULT! Legenden, Stars und Bildikonen« vertreten. Er widmet sich vor allem dem Kult um Religöses in den Werken „Eratic Bloc“, „Treatment of 15 – 18 gram“ und „Idole“, die für die Ausstellung neu konzipiert wurde. Benedikt Hipps Werk speist sich aus facettenreichen Einflüssen der Volkskunde, Religion, Archäologie und Popkultur. In dem Video Treatment of 15 – 18 gram, (pneumopathologic studies) wird ein totes Rotkehlchen immer wieder durch Wachs gezogen. Als Teil eines rituellen Prozesses wird die Handlung so lange wiederholt, bis der Vogel vollständig mit Wachs umhüllt ist. Weitere Prozesse der rituellen Transformation greift Hipp auch in seiner Wandinstallation Idole auf. Zu sehen sind kykladisch anmu-tende Figuren, die von den Verpackungen verschiedener mit Comichelden versehenen Kinderzahn-bürsten abgegossen wurden. Als Kultobjekte sind sie vor einer Wand mit Holzpanelen angebracht, die dem Altarraum einer Amsterdamer Kirche entnommen wurden, die zum Abriss stand. Bei Erratic block handelt es sich um einen rätselhaften Stein im Ausstellungsraum, der Assoziationen an kultische Orte mit steinernen Findlingen hervorruft. Dem Findling gegenüber positioniert der Künstler einen Epoxyd-harz-Abguss einer Augenvotivgabe. Er thematisiert so Wahrnehmung als wechselseitigen Prozess des Sehens und Zurückblickens und verweist damit auf die menschliche Identifikation mit den Objekten und deren kultische Trägerrolle. Benedikt Hipp verknüpft verschiedene Dimensionen des Kults: Profane und religiöse Rituale verbinden sich mit heidnischen Kultorten und verschmelzen Elemente der Populärkultur mit Zitaten aus der Kunstgeschichte. | YouTube
Interview Benedikt Hipp | Schirn Kunsthalle Frankfurt | Benedikt Hipp im Gespräch über seine Werke in der Ausstellung „Geheimgesellschaften“ in der Schirn Kunsthalle. | YouTube
BIOGRAFIE BENEDIKT HIPP
Benedikt Hipp (*1977 in München) ist ein renommierter deutscher Künstler, der für seine vielschichtigen Arbeiten an der Schnittstelle von Malerei, Skulptur und raumgreifenden Installationen bekannt ist.
AUSBILDUNG BENEDIKT HIPP
2000–2002: Studium an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg.
2002–2007: Studium an der Akademie der Bildenden Künste München.
2003–2004: Auslandsstudium an der Accademia di Belle Arti di Bologna, Italien.
2007: Abschluss mit dem Diplom an der Akademie der Bildenden Künste München als Meisterschüler unter dem weltbekannten Maler Sean Scully sowie bei Nikolaus Lang.
LEHRTÄTIGKEIT BENEDIKT HIPP
Gastdozentur: Benedikt Hipp war als Gastdozent an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) tätig.
Vorträge und Workshops: Im Rahmen seiner Residenz an der Villa Massimo (2020/2021) und seiner zahlreichen institutionellen Ausstellungen (z. B. im Wilhelm-Hack-Museum oder Haus der Kunst) hält er regelmäßig Künstlergespräche und leitet projektbezogene Workshops, in denen er seine theoretischen Ansätze zur „Pneumopathologie“ und zur Identitätsforschung vermittelt.
MITGLIEDSCHAFTEN BENEDIKT HIPP
Villa Massimo Alumnus: Als Rompreisträger 2020/2021 gehört Hipp dem Kreis der Alumni der Deutschen Akademie Rom Villa Massimo an.
AUSZEICHNUNGEN UND PREISE BENEDIKT HIPP
Rom-Preis der Deutschen Akademie Rom Villa Massimo (2020/2021): Dies ist die prestigeträchtigste Auszeichnung für in Deutschland lebende Künstler. Das damit verbundene einjährige Stipendium in Rom prägte seine jüngeren Werkserien maßgeblich.
Kulturförderpreis der Stadt Pfaffenhofen (2005): Eine frühe Anerkennung seines künstlerischen Talents in seiner Heimatregion.
Atelier-Stipendium der Landeshauptstadt München (2012–2015): Förderung durch die Bereitstellung von Arbeitsräumen in München.
USA-Reisestipendium des bayerischen Staates (2010): Unterstützung für künstlerische Forschung und Vernetzung in den Vereinigten Staaten.
Stipendium des Centro Cultural Andratx (2019): Artist-in-Residence-Aufenthalt auf Mallorca.
SAMMLUNGEN BENEDIKT HIPP
Pinakothek der Moderne, München: Als einer der wichtigsten Vertreter der zeitgenössischen deutschen Malerei sind seine Arbeiten Teil der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen.
The Morgan Library and Museum, New York: Die Sammlung beherbergt Zeichnungen von Hipp, darunter das Werk Austauschs im Bezugssystem.
Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen: Das Museum besitzt Werke aus verschiedenen Schaffensphasen, insbesondere im Kontext seiner großen Einzelausstellung von 2015.
Departmental Domain Chamarande, Frankreich
Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Sammlung Heiner Hoerni (Schweiz)
SØR Rusche Sammlung (Oelde/Berlin)
Imago Mundi Collection (Benetton)
Korff Stiftung: Die Stiftung hält Unikate wie Das Leibeigenband (2009) und Kein Ende (2010).
AUSSTELLUNGEN BENEDIKT HIPP
EINZELAUSSTELLUNGEN
Museum Villa Rot: Burgrieden (2018).
Ich habe meinen Augen nicht getraut…: Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen (2015).
Luxstätt: Kunstpalais Erlangen (2012) – seine bisher größte Einzelausstellung.
Kunstverein Bielefeld: (2010)
AUSSTELLUNGSBETEILIGUNGEN
Eppur si muove: Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Japanisches Palais (2022).
Blind Faith: Haus der Kunst, München (2018).
KULT!: Zeppelin Museum, Friedrichshafen (2017).
Made in Germany Sprengel Museum | Kunstverein Hannover (2012).
Schirn Kunsthalle Frankfurt: (2011)
Triennale Kleinplastik Fellbach (Gruppe): Beteiligung an der 16. Triennale unter dem Titel „Habitate. Über_Lebensräume“ in der Alten Kelter (Mai – September 2025).
Sammlung Heiner Hoerni (Gruppe): Werkschau im Kunstmuseum Thurgau, Schweiz (Mai – Oktober 2025).
WERKBESCHREIBUNG BENEDIKT HIPP
Das Werk von Benedikt Hipp zeichnet sich durch eine Verbindung von altmeisterlicher Präzision und zeitgenössischer konzeptioneller Tiefe aus. In seinen Arbeiten, die von Malerei bis hin zu Skulptur und Rauminstallation reichen, steht das Verhältnis von Individuum, Körper und gesellschaftlichen Strukturen im Zentrum.
Zentrale Merkmale der Malerei
Technik & Ästhetik: Benedikt Hipp nutzt oft traditionelle Techniken wie die Ölmalerei auf Holztafeln, die er durch sorgfältiges Firnissen zu einer hohen Oberflächenqualität führt. Typisch sind Einzelfiguren oder architektonische Modelle, die vor einem tiefen, oft schwarzen Hintergrund durch starke Lichtakzente fast sakral inszeniert werden.
Motivik: Seine Porträts zeigen keine realen Personen, sondern maskierte oder fragmentierte Körper. Gesichter werden durch Muster, Farbflecken oder Schatten unkenntlich gemacht, was Fragen nach Identität und Autonomie aufwirft.
Referenzen: Seine Bildsprache verknüpft Einflüsse der Pittura Metafisica (z. B. Giorgio de Chirico) und ritueller Darstellungen mit modernen philosophischen Diskursen.
Skulptur und Installation
Materialität: In seinen plastischen Werken arbeitet Hipp häufig mit Keramik, Wachs oder Fundstücken, die er zu neuen, oft rituell anmutenden Objekten kombiniert.
Themen: Seine Skulpturen fungieren oft als „Gegenüber“ für den Betrachter und untersuchen die physische Präsenz des Körpers im Raum. Neuere Werkserien wie Ocean’s Crust (2019) beschäftigen sich mit archaischen Lebensräumen wie der Tiefsee als chemischen Laboratorien des Lebens.
Aktuelle Entwicklungen (2025/2026)
In seinen jüngsten Arbeiten, wie der Einzelausstellung „Sore Spot“ (2025/2026 in Lissabon), vertieft Hipp die Auseinandersetzung mit der Verletzlichkeit des Subjekts. Seine Werke werden zunehmend als räumliche Gesamterlebnisse konzipiert, bei denen die Grenzen zwischen Bild und Objekt verschwimmen.
STIL
Seine Bildsprache kombiniert oft maskierte oder fragmentierte menschliche Figuren mit geometrischen und architektonischen Elementen, was eine surreale, teils sakrale Atmosphäre erzeugt.
THEMEN | MOTIVE | WERKE
In seinen Werken setzt sich Benedikt Hipp intensiv mit der Identität des Individuums, dem Verhältnis von Körper und Geist sowie archaischen Mythen und rituellen Darstellungen auseinander. Ein zentraler Aspekt ist die Infragestellung moderner Konzepte von Autonomie in einer zunehmend kontrollierten Welt.
ZITATE BENEDIKT HIPP
„Man spricht meinen Bildern oft Surreales zu, was aber nicht ganz stimmt. Vielmehr gehe ich in meiner Arbeit Grundfragen nach. Urformen und Strukturen und somit den Fragen, an denen alle Stränge von Wissenschaft, Philosophie und Theologie oder Spiritualität zusammenlaufen.“ | Benedikt Hipp, Kritisches Lexikon der Gegenwartskunst
Über das System Körper: „Der Kontext, in dem ich aufgewachsen bin, hat mein Interesse am Körper, seiner Vielfalt und Zusammensetzung geprägt, die Grenze zwischen dem Körper und der Welt, die wir bewohnen, die Beziehung zwischen dem Ganzen und den einzelnen Teilen und der Körper als ein emergentes System mit seiner sozialen und kulturellen Rolle in der Gesellschaft.“ | Benedikt Hipp
Über innere Veränderung: Benedikt Hipp sieht im menschlichen Potenzial eine Parallele zur Gesellschaft: „Versuchen wir immer uns durch die Einflüsse von Außen zu verändern, liegt doch unser größtes Potenzial zur Veränderung in uns selbst, unserem Inneren.“
Zum Schaffensprozess und Material
Der „Point of Crisis“: Hipp spricht von einem „Point of Crisis“, einem Moment im Schaffensprozess, in dem ein Werk beginnt, sich dem Willen und der Kontrolle des Künstlers zu entziehen.
Über Abstraktion: Ein oft zitiertes Statement von 2014, das seine künstlerische Haltung ausdrückt, lautet: „Ich bin abstrakt, wenn ich früh aufstehe.“ | Benedikt Hipp
Zur Wirkung von Kunst
Über Unendlichkeit: Es geht darum, keine Ähnlichkeit zu erzeugen, die an etwas erinnert, das man nicht genau fassen kann. | Benedikt Hipp
Über Wissen und Klarheit: Das Ziel seiner Kunst sei es, Komprimierung aus Wissen und Erfahrung ins Bild umzusetzen, um damit Klarheit zu schaffen und die Welt bewusst zu machen.
TEXTE | BIBLIOGRAPHIE BENEDIKT HIPP
Benedikt Hipp: Songs from the Orbs (2026): Eine aktuelle Monografie, die im März 2026 im Hatje Cantz Verlag erscheint. Sie enthält Texte von Cecilia Canziani, Jörg Scheller und Philipp Schönthaler und dokumentiert seine neuesten Arbeiten mit Fokus auf Keramik, Malerei und Installation.
Blind Faith (2018): Katalog zur Gruppenausstellung im Haus der Kunst, München, erschienen bei Prestel.
Ich habe meinen Augen nicht getraut, auch meinen Ohren nicht (2015): Erschienen im Kerber Verlag, fokussiert diese Publikation seine technisch versierten, mystischen Bildwelten.
Luxstätt (2013): Herausgegeben von Claudia Emmert für das Zeppelin Museum Friedrichshafen (Distanz Verlag), thematisiert dieses Buch Hipps Rolle als „Spurenfinder“.
Benedikt Hipp I (2009): Frühe Monografie, herausgegeben von der Galerie Iris Kadel.
BENEDIKT HIPP
VIDEOS BENEDIKT HIPP
KULT! Legenden, Stars und Bildikonen – Interview mit Benedikt Hipp – Zeppelin Museum Friedrichshafen | Benedikt Hipp ist mit mehreren Exponaten in der interdisziplinären Ausstellung »KULT! Legenden, Stars und Bildikonen« vertreten. Er widmet sich vor allem dem Kult um Religöses in den Werken „Eratic Bloc“, „Treatment of 15 – 18 gram“ und „Idole“, die für die Ausstellung neu konzipiert wurde. Benedikt Hipps Werk speist sich aus facettenreichen Einflüssen der Volkskunde, Religion, Archäologie und Popkultur. In dem Video Treatment of 15 – 18 gram, (pneumopathologic studies) wird ein totes Rotkehlchen immer wieder durch Wachs gezogen. Als Teil eines rituellen Prozesses wird die Handlung so lange wiederholt, bis der Vogel vollständig mit Wachs umhüllt ist. Weitere Prozesse der rituellen Transformation greift Hipp auch in seiner Wandinstallation Idole auf. Zu sehen sind kykladisch anmu-tende Figuren, die von den Verpackungen verschiedener mit Comichelden versehenen Kinderzahn-bürsten abgegossen wurden. Als Kultobjekte sind sie vor einer Wand mit Holzpanelen angebracht, die dem Altarraum einer Amsterdamer Kirche entnommen wurden, die zum Abriss stand. Bei Erratic block handelt es sich um einen rätselhaften Stein im Ausstellungsraum, der Assoziationen an kultische Orte mit steinernen Findlingen hervorruft. Dem Findling gegenüber positioniert der Künstler einen Epoxyd-harz-Abguss einer Augenvotivgabe. Er thematisiert so Wahrnehmung als wechselseitigen Prozess des Sehens und Zurückblickens und verweist damit auf die menschliche Identifikation mit den Objekten und deren kultische Trägerrolle. Benedikt Hipp verknüpft verschiedene Dimensionen des Kults: Profane und religiöse Rituale verbinden sich mit heidnischen Kultorten und verschmelzen Elemente der Populärkultur mit Zitaten aus der Kunstgeschichte. | YouTube
Interview Benedikt Hipp | Schirn Kunsthalle Frankfurt | Benedikt Hipp im Gespräch über seine Werke in der Ausstellung „Geheimgesellschaften“ in der Schirn Kunsthalle. | YouTube
BIOGRAFIE BENEDIKT HIPP
Benedikt Hipp (*1977 in München) ist ein renommierter deutscher Künstler, der für seine vielschichtigen Arbeiten an der Schnittstelle von Malerei, Skulptur und raumgreifenden Installationen bekannt ist.
AUSBILDUNG BENEDIKT HIPP
2000–2002: Studium an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg.
2002–2007: Studium an der Akademie der Bildenden Künste München.
2003–2004: Auslandsstudium an der Accademia di Belle Arti di Bologna, Italien.
2007: Abschluss mit dem Diplom an der Akademie der Bildenden Künste München als Meisterschüler unter dem weltbekannten Maler Sean Scully sowie bei Nikolaus Lang.
LEHRTÄTIGKEIT BENEDIKT HIPP
Gastdozentur: Benedikt Hipp war als Gastdozent an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) tätig.
Vorträge und Workshops: Im Rahmen seiner Residenz an der Villa Massimo (2020/2021) und seiner zahlreichen institutionellen Ausstellungen (z. B. im Wilhelm-Hack-Museum oder Haus der Kunst) hält er regelmäßig Künstlergespräche und leitet projektbezogene Workshops, in denen er seine theoretischen Ansätze zur „Pneumopathologie“ und zur Identitätsforschung vermittelt.
MITGLIEDSCHAFTEN BENEDIKT HIPP
Villa Massimo Alumnus: Als Rompreisträger 2020/2021 gehört Hipp dem Kreis der Alumni der Deutschen Akademie Rom Villa Massimo an.
AUSZEICHNUNGEN UND PREISE BENEDIKT HIPP
Rom-Preis der Deutschen Akademie Rom Villa Massimo (2020/2021): Dies ist die prestigeträchtigste Auszeichnung für in Deutschland lebende Künstler. Das damit verbundene einjährige Stipendium in Rom prägte seine jüngeren Werkserien maßgeblich.
Kulturförderpreis der Stadt Pfaffenhofen (2005): Eine frühe Anerkennung seines künstlerischen Talents in seiner Heimatregion.
Atelier-Stipendium der Landeshauptstadt München (2012–2015): Förderung durch die Bereitstellung von Arbeitsräumen in München.
USA-Reisestipendium des bayerischen Staates (2010): Unterstützung für künstlerische Forschung und Vernetzung in den Vereinigten Staaten.
Stipendium des Centro Cultural Andratx (2019): Artist-in-Residence-Aufenthalt auf Mallorca.
SAMMLUNGEN BENEDIKT HIPP
Pinakothek der Moderne, München: Als einer der wichtigsten Vertreter der zeitgenössischen deutschen Malerei sind seine Arbeiten Teil der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen.
The Morgan Library and Museum, New York: Die Sammlung beherbergt Zeichnungen von Hipp, darunter das Werk Austauschs im Bezugssystem.
Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen: Das Museum besitzt Werke aus verschiedenen Schaffensphasen, insbesondere im Kontext seiner großen Einzelausstellung von 2015.
Departmental Domain Chamarande, Frankreich
Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Sammlung Heiner Hoerni (Schweiz)
SØR Rusche Sammlung (Oelde/Berlin)
Imago Mundi Collection (Benetton)
Korff Stiftung: Die Stiftung hält Unikate wie Das Leibeigenband (2009) und Kein Ende (2010).
AUSSTELLUNGEN BENEDIKT HIPP
EINZELAUSSTELLUNGEN
Museum Villa Rot: Burgrieden (2018).
Ich habe meinen Augen nicht getraut…: Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen (2015).
Luxstätt: Kunstpalais Erlangen (2012) – seine bisher größte Einzelausstellung.
Kunstverein Bielefeld: (2010)
AUSSTELLUNGSBETEILIGUNGEN
Eppur si muove: Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Japanisches Palais (2022).
Blind Faith: Haus der Kunst, München (2018).
KULT!: Zeppelin Museum, Friedrichshafen (2017).
Made in Germany Sprengel Museum | Kunstverein Hannover (2012).
Schirn Kunsthalle Frankfurt: (2011)
Triennale Kleinplastik Fellbach (Gruppe): Beteiligung an der 16. Triennale unter dem Titel „Habitate. Über_Lebensräume“ in der Alten Kelter (Mai – September 2025).
Sammlung Heiner Hoerni (Gruppe): Werkschau im Kunstmuseum Thurgau, Schweiz (Mai – Oktober 2025).
WERKBESCHREIBUNG BENEDIKT HIPP
Das Werk von Benedikt Hipp zeichnet sich durch eine Verbindung von altmeisterlicher Präzision und zeitgenössischer konzeptioneller Tiefe aus. In seinen Arbeiten, die von Malerei bis hin zu Skulptur und Rauminstallation reichen, steht das Verhältnis von Individuum, Körper und gesellschaftlichen Strukturen im Zentrum.
Zentrale Merkmale der Malerei
Technik & Ästhetik: Benedikt Hipp nutzt oft traditionelle Techniken wie die Ölmalerei auf Holztafeln, die er durch sorgfältiges Firnissen zu einer hohen Oberflächenqualität führt. Typisch sind Einzelfiguren oder architektonische Modelle, die vor einem tiefen, oft schwarzen Hintergrund durch starke Lichtakzente fast sakral inszeniert werden.
Motivik: Seine Porträts zeigen keine realen Personen, sondern maskierte oder fragmentierte Körper. Gesichter werden durch Muster, Farbflecken oder Schatten unkenntlich gemacht, was Fragen nach Identität und Autonomie aufwirft.
Referenzen: Seine Bildsprache verknüpft Einflüsse der Pittura Metafisica (z. B. Giorgio de Chirico) und ritueller Darstellungen mit modernen philosophischen Diskursen.
Skulptur und Installation
Materialität: In seinen plastischen Werken arbeitet Hipp häufig mit Keramik, Wachs oder Fundstücken, die er zu neuen, oft rituell anmutenden Objekten kombiniert.
Themen: Seine Skulpturen fungieren oft als „Gegenüber“ für den Betrachter und untersuchen die physische Präsenz des Körpers im Raum. Neuere Werkserien wie Ocean’s Crust (2019) beschäftigen sich mit archaischen Lebensräumen wie der Tiefsee als chemischen Laboratorien des Lebens.
Aktuelle Entwicklungen (2025/2026)
In seinen jüngsten Arbeiten, wie der Einzelausstellung „Sore Spot“ (2025/2026 in Lissabon), vertieft Hipp die Auseinandersetzung mit der Verletzlichkeit des Subjekts. Seine Werke werden zunehmend als räumliche Gesamterlebnisse konzipiert, bei denen die Grenzen zwischen Bild und Objekt verschwimmen.
STIL
Seine Bildsprache kombiniert oft maskierte oder fragmentierte menschliche Figuren mit geometrischen und architektonischen Elementen, was eine surreale, teils sakrale Atmosphäre erzeugt.
THEMEN | MOTIVE | WERKE
In seinen Werken setzt sich Benedikt Hipp intensiv mit der Identität des Individuums, dem Verhältnis von Körper und Geist sowie archaischen Mythen und rituellen Darstellungen auseinander. Ein zentraler Aspekt ist die Infragestellung moderner Konzepte von Autonomie in einer zunehmend kontrollierten Welt.
ZITATE BENEDIKT HIPP
„Man spricht meinen Bildern oft Surreales zu, was aber nicht ganz stimmt. Vielmehr gehe ich in meiner Arbeit Grundfragen nach. Urformen und Strukturen und somit den Fragen, an denen alle Stränge von Wissenschaft, Philosophie und Theologie oder Spiritualität zusammenlaufen.“ | Benedikt Hipp, Kritisches Lexikon der Gegenwartskunst
Über das System Körper: „Der Kontext, in dem ich aufgewachsen bin, hat mein Interesse am Körper, seiner Vielfalt und Zusammensetzung geprägt, die Grenze zwischen dem Körper und der Welt, die wir bewohnen, die Beziehung zwischen dem Ganzen und den einzelnen Teilen und der Körper als ein emergentes System mit seiner sozialen und kulturellen Rolle in der Gesellschaft.“ | Benedikt Hipp
Über innere Veränderung: Benedikt Hipp sieht im menschlichen Potenzial eine Parallele zur Gesellschaft: „Versuchen wir immer uns durch die Einflüsse von Außen zu verändern, liegt doch unser größtes Potenzial zur Veränderung in uns selbst, unserem Inneren.“
Zum Schaffensprozess und Material
Der „Point of Crisis“: Hipp spricht von einem „Point of Crisis“, einem Moment im Schaffensprozess, in dem ein Werk beginnt, sich dem Willen und der Kontrolle des Künstlers zu entziehen.
Über Abstraktion: Ein oft zitiertes Statement von 2014, das seine künstlerische Haltung ausdrückt, lautet: „Ich bin abstrakt, wenn ich früh aufstehe.“ | Benedikt Hipp
Zur Wirkung von Kunst
Über Unendlichkeit: Es geht darum, keine Ähnlichkeit zu erzeugen, die an etwas erinnert, das man nicht genau fassen kann. | Benedikt Hipp
Über Wissen und Klarheit: Das Ziel seiner Kunst sei es, Komprimierung aus Wissen und Erfahrung ins Bild umzusetzen, um damit Klarheit zu schaffen und die Welt bewusst zu machen.
TEXTE | BIBLIOGRAPHIE BENEDIKT HIPP
Benedikt Hipp: Songs from the Orbs (2026): Eine aktuelle Monografie, die im März 2026 im Hatje Cantz Verlag erscheint. Sie enthält Texte von Cecilia Canziani, Jörg Scheller und Philipp Schönthaler und dokumentiert seine neuesten Arbeiten mit Fokus auf Keramik, Malerei und Installation.
Blind Faith (2018): Katalog zur Gruppenausstellung im Haus der Kunst, München, erschienen bei Prestel.
Ich habe meinen Augen nicht getraut, auch meinen Ohren nicht (2015): Erschienen im Kerber Verlag, fokussiert diese Publikation seine technisch versierten, mystischen Bildwelten.
Luxstätt (2013): Herausgegeben von Claudia Emmert für das Zeppelin Museum Friedrichshafen (Distanz Verlag), thematisiert dieses Buch Hipps Rolle als „Spurenfinder“.
Benedikt Hipp I (2009): Frühe Monografie, herausgegeben von der Galerie Iris Kadel.
BENEDIKT HIPP
VIDEOS BENEDIKT HIPP
KULT! Legenden, Stars und Bildikonen – Interview mit Benedikt Hipp – Zeppelin Museum Friedrichshafen | Benedikt Hipp ist mit mehreren Exponaten in der interdisziplinären Ausstellung »KULT! Legenden, Stars und Bildikonen« vertreten. Er widmet sich vor allem dem Kult um Religöses in den Werken „Eratic Bloc“, „Treatment of 15 – 18 gram“ und „Idole“, die für die Ausstellung neu konzipiert wurde. Benedikt Hipps Werk speist sich aus facettenreichen Einflüssen der Volkskunde, Religion, Archäologie und Popkultur. In dem Video Treatment of 15 – 18 gram, (pneumopathologic studies) wird ein totes Rotkehlchen immer wieder durch Wachs gezogen. Als Teil eines rituellen Prozesses wird die Handlung so lange wiederholt, bis der Vogel vollständig mit Wachs umhüllt ist. Weitere Prozesse der rituellen Transformation greift Hipp auch in seiner Wandinstallation Idole auf. Zu sehen sind kykladisch anmu-tende Figuren, die von den Verpackungen verschiedener mit Comichelden versehenen Kinderzahn-bürsten abgegossen wurden. Als Kultobjekte sind sie vor einer Wand mit Holzpanelen angebracht, die dem Altarraum einer Amsterdamer Kirche entnommen wurden, die zum Abriss stand. Bei Erratic block handelt es sich um einen rätselhaften Stein im Ausstellungsraum, der Assoziationen an kultische Orte mit steinernen Findlingen hervorruft. Dem Findling gegenüber positioniert der Künstler einen Epoxyd-harz-Abguss einer Augenvotivgabe. Er thematisiert so Wahrnehmung als wechselseitigen Prozess des Sehens und Zurückblickens und verweist damit auf die menschliche Identifikation mit den Objekten und deren kultische Trägerrolle. Benedikt Hipp verknüpft verschiedene Dimensionen des Kults: Profane und religiöse Rituale verbinden sich mit heidnischen Kultorten und verschmelzen Elemente der Populärkultur mit Zitaten aus der Kunstgeschichte. | YouTube
Interview Benedikt Hipp | Schirn Kunsthalle Frankfurt | Benedikt Hipp im Gespräch über seine Werke in der Ausstellung „Geheimgesellschaften“ in der Schirn Kunsthalle. | YouTube
BIOGRAFIE BENEDIKT HIPP
Benedikt Hipp (*1977 in München) ist ein renommierter deutscher Künstler, der für seine vielschichtigen Arbeiten an der Schnittstelle von Malerei, Skulptur und raumgreifenden Installationen bekannt ist.
AUSBILDUNG BENEDIKT HIPP
2000–2002: Studium an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg.
2002–2007: Studium an der Akademie der Bildenden Künste München.
2003–2004: Auslandsstudium an der Accademia di Belle Arti di Bologna, Italien.
2007: Abschluss mit dem Diplom an der Akademie der Bildenden Künste München als Meisterschüler unter dem weltbekannten Maler Sean Scully sowie bei Nikolaus Lang.
LEHRTÄTIGKEIT BENEDIKT HIPP
Gastdozentur: Benedikt Hipp war als Gastdozent an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) tätig.
Vorträge und Workshops: Im Rahmen seiner Residenz an der Villa Massimo (2020/2021) und seiner zahlreichen institutionellen Ausstellungen (z. B. im Wilhelm-Hack-Museum oder Haus der Kunst) hält er regelmäßig Künstlergespräche und leitet projektbezogene Workshops, in denen er seine theoretischen Ansätze zur „Pneumopathologie“ und zur Identitätsforschung vermittelt.
MITGLIEDSCHAFTEN BENEDIKT HIPP
Villa Massimo Alumnus: Als Rompreisträger 2020/2021 gehört Hipp dem Kreis der Alumni der Deutschen Akademie Rom Villa Massimo an.
AUSZEICHNUNGEN UND PREISE BENEDIKT HIPP
Rom-Preis der Deutschen Akademie Rom Villa Massimo (2020/2021): Dies ist die prestigeträchtigste Auszeichnung für in Deutschland lebende Künstler. Das damit verbundene einjährige Stipendium in Rom prägte seine jüngeren Werkserien maßgeblich.
Kulturförderpreis der Stadt Pfaffenhofen (2005): Eine frühe Anerkennung seines künstlerischen Talents in seiner Heimatregion.
Atelier-Stipendium der Landeshauptstadt München (2012–2015): Förderung durch die Bereitstellung von Arbeitsräumen in München.
USA-Reisestipendium des bayerischen Staates (2010): Unterstützung für künstlerische Forschung und Vernetzung in den Vereinigten Staaten.
Stipendium des Centro Cultural Andratx (2019): Artist-in-Residence-Aufenthalt auf Mallorca.
SAMMLUNGEN BENEDIKT HIPP
Pinakothek der Moderne, München: Als einer der wichtigsten Vertreter der zeitgenössischen deutschen Malerei sind seine Arbeiten Teil der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen.
The Morgan Library and Museum, New York: Die Sammlung beherbergt Zeichnungen von Hipp, darunter das Werk Austauschs im Bezugssystem.
Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen: Das Museum besitzt Werke aus verschiedenen Schaffensphasen, insbesondere im Kontext seiner großen Einzelausstellung von 2015.
Departmental Domain Chamarande, Frankreich
Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Sammlung Heiner Hoerni (Schweiz)
SØR Rusche Sammlung (Oelde/Berlin)
Imago Mundi Collection (Benetton)
Korff Stiftung: Die Stiftung hält Unikate wie Das Leibeigenband (2009) und Kein Ende (2010).
AUSSTELLUNGEN BENEDIKT HIPP
EINZELAUSSTELLUNGEN
Museum Villa Rot: Burgrieden (2018).
Ich habe meinen Augen nicht getraut…: Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen (2015).
Luxstätt: Kunstpalais Erlangen (2012) – seine bisher größte Einzelausstellung.
Kunstverein Bielefeld: (2010)
AUSSTELLUNGSBETEILIGUNGEN
Eppur si muove: Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Japanisches Palais (2022).
Blind Faith: Haus der Kunst, München (2018).
KULT!: Zeppelin Museum, Friedrichshafen (2017).
Made in Germany Sprengel Museum | Kunstverein Hannover (2012).
Schirn Kunsthalle Frankfurt: (2011)
Triennale Kleinplastik Fellbach (Gruppe): Beteiligung an der 16. Triennale unter dem Titel „Habitate. Über_Lebensräume“ in der Alten Kelter (Mai – September 2025).
Sammlung Heiner Hoerni (Gruppe): Werkschau im Kunstmuseum Thurgau, Schweiz (Mai – Oktober 2025).
WERKBESCHREIBUNG BENEDIKT HIPP
Das Werk von Benedikt Hipp zeichnet sich durch eine Verbindung von altmeisterlicher Präzision und zeitgenössischer konzeptioneller Tiefe aus. In seinen Arbeiten, die von Malerei bis hin zu Skulptur und Rauminstallation reichen, steht das Verhältnis von Individuum, Körper und gesellschaftlichen Strukturen im Zentrum.
Zentrale Merkmale der Malerei
Technik & Ästhetik: Benedikt Hipp nutzt oft traditionelle Techniken wie die Ölmalerei auf Holztafeln, die er durch sorgfältiges Firnissen zu einer hohen Oberflächenqualität führt. Typisch sind Einzelfiguren oder architektonische Modelle, die vor einem tiefen, oft schwarzen Hintergrund durch starke Lichtakzente fast sakral inszeniert werden.
Motivik: Seine Porträts zeigen keine realen Personen, sondern maskierte oder fragmentierte Körper. Gesichter werden durch Muster, Farbflecken oder Schatten unkenntlich gemacht, was Fragen nach Identität und Autonomie aufwirft.
Referenzen: Seine Bildsprache verknüpft Einflüsse der Pittura Metafisica (z. B. Giorgio de Chirico) und ritueller Darstellungen mit modernen philosophischen Diskursen.
Skulptur und Installation
Materialität: In seinen plastischen Werken arbeitet Hipp häufig mit Keramik, Wachs oder Fundstücken, die er zu neuen, oft rituell anmutenden Objekten kombiniert.
Themen: Seine Skulpturen fungieren oft als „Gegenüber“ für den Betrachter und untersuchen die physische Präsenz des Körpers im Raum. Neuere Werkserien wie Ocean’s Crust (2019) beschäftigen sich mit archaischen Lebensräumen wie der Tiefsee als chemischen Laboratorien des Lebens.
Aktuelle Entwicklungen (2025/2026)
In seinen jüngsten Arbeiten, wie der Einzelausstellung „Sore Spot“ (2025/2026 in Lissabon), vertieft Hipp die Auseinandersetzung mit der Verletzlichkeit des Subjekts. Seine Werke werden zunehmend als räumliche Gesamterlebnisse konzipiert, bei denen die Grenzen zwischen Bild und Objekt verschwimmen.
STIL
Seine Bildsprache kombiniert oft maskierte oder fragmentierte menschliche Figuren mit geometrischen und architektonischen Elementen, was eine surreale, teils sakrale Atmosphäre erzeugt.
THEMEN | MOTIVE | WERKE
In seinen Werken setzt sich Benedikt Hipp intensiv mit der Identität des Individuums, dem Verhältnis von Körper und Geist sowie archaischen Mythen und rituellen Darstellungen auseinander. Ein zentraler Aspekt ist die Infragestellung moderner Konzepte von Autonomie in einer zunehmend kontrollierten Welt.
ZITATE BENEDIKT HIPP
„Man spricht meinen Bildern oft Surreales zu, was aber nicht ganz stimmt. Vielmehr gehe ich in meiner Arbeit Grundfragen nach. Urformen und Strukturen und somit den Fragen, an denen alle Stränge von Wissenschaft, Philosophie und Theologie oder Spiritualität zusammenlaufen.“ | Benedikt Hipp, Kritisches Lexikon der Gegenwartskunst
Über das System Körper: „Der Kontext, in dem ich aufgewachsen bin, hat mein Interesse am Körper, seiner Vielfalt und Zusammensetzung geprägt, die Grenze zwischen dem Körper und der Welt, die wir bewohnen, die Beziehung zwischen dem Ganzen und den einzelnen Teilen und der Körper als ein emergentes System mit seiner sozialen und kulturellen Rolle in der Gesellschaft.“ | Benedikt Hipp
Über innere Veränderung: Benedikt Hipp sieht im menschlichen Potenzial eine Parallele zur Gesellschaft: „Versuchen wir immer uns durch die Einflüsse von Außen zu verändern, liegt doch unser größtes Potenzial zur Veränderung in uns selbst, unserem Inneren.“
Zum Schaffensprozess und Material
Der „Point of Crisis“: Hipp spricht von einem „Point of Crisis“, einem Moment im Schaffensprozess, in dem ein Werk beginnt, sich dem Willen und der Kontrolle des Künstlers zu entziehen.
Über Abstraktion: Ein oft zitiertes Statement von 2014, das seine künstlerische Haltung ausdrückt, lautet: „Ich bin abstrakt, wenn ich früh aufstehe.“ | Benedikt Hipp
Zur Wirkung von Kunst
Über Unendlichkeit: Es geht darum, keine Ähnlichkeit zu erzeugen, die an etwas erinnert, das man nicht genau fassen kann. | Benedikt Hipp
Über Wissen und Klarheit: Das Ziel seiner Kunst sei es, Komprimierung aus Wissen und Erfahrung ins Bild umzusetzen, um damit Klarheit zu schaffen und die Welt bewusst zu machen.
TEXTE | BIBLIOGRAPHIE BENEDIKT HIPP
Benedikt Hipp: Songs from the Orbs (2026): Eine aktuelle Monografie, die im März 2026 im Hatje Cantz Verlag erscheint. Sie enthält Texte von Cecilia Canziani, Jörg Scheller und Philipp Schönthaler und dokumentiert seine neuesten Arbeiten mit Fokus auf Keramik, Malerei und Installation.
Blind Faith (2018): Katalog zur Gruppenausstellung im Haus der Kunst, München, erschienen bei Prestel.
Ich habe meinen Augen nicht getraut, auch meinen Ohren nicht (2015): Erschienen im Kerber Verlag, fokussiert diese Publikation seine technisch versierten, mystischen Bildwelten.
Luxstätt (2013): Herausgegeben von Claudia Emmert für das Zeppelin Museum Friedrichshafen (Distanz Verlag), thematisiert dieses Buch Hipps Rolle als „Spurenfinder“.
Benedikt Hipp I (2009): Frühe Monografie, herausgegeben von der Galerie Iris Kadel.