GCB Kunstlexikon
KARL HUBBUCH
KUNSTWERKE KARL HUBBUCH
Kunstmuseum Bayreuth | Bildbesprechung zu der Reihe „Frauen“ von Karl Hubbuch | Kunstmuseum Bayreuth | Kunsthistorikerin und freie Museumspädagogin Dr. Beatrice Trost | YouTube
Kunstmuseum Bayreuth | Bildbesprechung zu der Reihe „Krieg und Frieden“ von Karl Hubbuch | Kunstmuseum Bayreuth | Kunsthistorikerin und freie Museumspädagogin Dr. Beatrice Trost | YouTube
Karl Hubbuch | Chopin | nocturno | inesvigo | YouTube
BIOGRAFIE KARL HUBBUCH
GEBURTSJAHR | 1891 | GEBURTSORT | Karlsruhe | TODESJAHR | 1979 | STERBEORT | Karlsruhe
1914 – 1918 Freiwilliger Kriegsdienst | Artillerist
1930 Herausgabe der kritischen Künstlerzeitschrift Zakpo gemeinsam mit Hermann Brand, Erwin Spuler und Anton Weber
1935 – 1945 Arbeitsverbot durch das NS-Regime und Diffamierung der Kunst Karl Hubbuchs und Brandmarkung als „Entartete Kunst“
1939 Tätigkeit in der Staatlichen Majolika Manufaktur Karlsruhe
1940 Tätigkeit als Uhrenmaler
1941 – 1945 Arbeit als keramischer Maler in der Karlsruher Majolika
1970 Erblindung und die damit einhergehende Aufgabe der künstlerischen Tätigkeit
AUSBILDUNG KARL HUBBUCH
1908 – 1912 Staatliche Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe | Freundschaft mit Rudolf Schlichter und Georg Scholz
Studium an der Schule des Museums der angewandten Künste in Berlin
1920 – 1922 Meisterschüler bei Walter Conz und Ernst Würtenberger in Karlsruhe
1922 Studium an der preußischen Akademie der feinen Künste in Berlin
LEHRTÄTIGKEIT KARL HUBBUCH
1924 Lehramt für Lithographie an der Akademie in Karlsruhe
1928 Ernennung zum hauptamtlichen Professor
1925 – 1933 Professor an der Akademie Karlsruhe
1933 Entlassung aus dem Lehramt der Kunstakademie Karlsruhe | Wiedereinsetzung nach dem Kriegsende
1949 – 1957 Professor an der Akademie in Karlsruhe
MITGLIEDSCHAFTEN KARL HUBBUCH
Assoziation revolutionärer bildender Künstler Deutschlands (ASSO): Im Jahr 1928 wurde Hubbuch Mitglied der Vereinigung revolutionärer bildender Künstler in Berlin. Diese politisch-engagierte Gruppe setzte sich für eine sozialkritische und verständliche Kunst ein.
Künstlerzeitschrift „Zakpo“: Zusammen mit seinen Kollegen Erwin Spuler, Anton Weber und Hermann Brand gründete er 1930 die kritische Künstlerzeitschrift „Zakpo“, für die er unter Pseudonymen wie „Boris Burawoy“ zeichnete.
Der Kreis – Künstlergruppe Nordbaden: Nach dem Zweiten Weltkrieg trat er dieser 1947 gegründeten regionalen Künstlergruppe bei Künstlergruppe Nordbaden.
Gruppe Tendenz: Im Jahr 1960 gehörte Hubbuch zu den Gründungsmitgliedern der „Gruppe Tendenz“, die sich dem kritischen Realismus verschrieben hatte.
AUSZEICHNUNGEN KARL HUBBUCH
1961 Hans-Thoma-Preis
1965 Ehrengast der Villa Massimo | Rom
SAMMLUNGEN KARL HUBBUCH
Städel Museum | Frankfurt
Zeppelin Museum | Friedrichshafen
Museum Schloss Gochsheim | Kraichtal bei Karlsruhe
AUSSTELLUNGEN KARL HUBBUCH
AUSWAHL
1925 Neue Sachlichkeit | Mannheim
WERKBESCHREIBUNG KARL HUBBUCH
SCHWERPUNKTE | MEDIEN
Malerei | Zeichnung
STIL
Neue Sachlichkeit | Verismus | expressiv
THEMEN | MOTIVE | WERKE
Frauenbildnisse | Akte | Arbeiter | Unterdrückte Menschen | gesellschafts-kritische Arbeiten | antifaschistische Zeichnungen
DEFINITION | BESCHREIBUNG | MERKMALE
ausdrucksstarke Gesichter | Abbildungen von typologisierten, markanten Frauenbildnissen aus gesellschaftlich unterschiedlichen Schichten | Karl Hubbuch setzt sich mit einem veristisch-neusachlichen Stil intensiv mit sozial- und gesellschaftskritisch relevanten Themen auseinander und reflektiert damit auch seine politischen und historischen Standpunkte.
ZITATE KARL HUBBUCH
„Ich halte der Welt den Spiegel vor.“ | Karl Hubbuch
KÜNSTLERPORTRÄT KARL HUBBUCH
Karl Hubbuch (1891–1979): In Karlsruhe geborener und zeitlebens dort wirkender Maler, Zeichner, Lithograf und einflussreicher Hochschullehrer, der neben Otto Dix und George Grosz zu den bedeutendsten Vertretern der Neuen Sachlichkeit und des sozialkritischen Verismus in Deutschland zählt. Hubbuch studierte an der Kunstakademie Karlsruhe sowie bei Emil Orlik in Berlin. Bereits ab Mitte der 1920er-Jahre verhalf er der Karlsruher Akademie als Professor zu weltweitem Ruf als Zentrum einer unbeschönigten, realistischen Gegenwartskunst.
Stilistisch zeichnet sich sein facettenreiches Œuvre durch einen meisterhaften, oft analytisch-scharfen und zeitsatirischen Zeichenstil aus. Während er im Vorkriegswerk die fiebrige Atmosphäre, die Modernisierung und die sozialen Abgründe der Weimarer Republik mit kühlem, sezierendem Blick auf Papier und Leinwand bannte, vollzog sein Stil ab Ende der 1920er-Jahre und verstärkt im Spätwerk eine spürbare Wandlung hin zu einer malerischen Auflockerung, pastoseren Farbflächen und expressiveren Körperproportionen.
STICHWORTE KARL HUBBUCH
deutscher Maler und Lithograf | Sozialphysiognomiker | zeitsatirisches Talent
LINKS KARL HUBBUCH
HOMEPAGE KARL HUBBUCH
WIKIPEDIA KARL HUBBUCH
KARL HUBBUCH
KUNSTWERKE KARL HUBBUCH
Kunstmuseum Bayreuth | Bildbesprechung zu der Reihe „Frauen“ von Karl Hubbuch | Kunstmuseum Bayreuth | Kunsthistorikerin und freie Museumspädagogin Dr. Beatrice Trost | YouTube
Kunstmuseum Bayreuth | Bildbesprechung zu der Reihe „Krieg und Frieden“ von Karl Hubbuch | Kunstmuseum Bayreuth | Kunsthistorikerin und freie Museumspädagogin Dr. Beatrice Trost | YouTube
Karl Hubbuch | Chopin | nocturno | inesvigo | YouTube
BIOGRAFIE KARL HUBBUCH
GEBURTSJAHR | 1891 | GEBURTSORT | Karlsruhe | TODESJAHR | 1979 | STERBEORT | Karlsruhe
1914 – 1918 Freiwilliger Kriegsdienst | Artillerist
1930 Herausgabe der kritischen Künstlerzeitschrift Zakpo gemeinsam mit Hermann Brand, Erwin Spuler und Anton Weber
1935 – 1945 Arbeitsverbot durch das NS-Regime und Diffamierung der Kunst Karl Hubbuchs und Brandmarkung als „Entartete Kunst“
1939 Tätigkeit in der Staatlichen Majolika Manufaktur Karlsruhe
1940 Tätigkeit als Uhrenmaler
1941 – 1945 Arbeit als keramischer Maler in der Karlsruher Majolika
1970 Erblindung und die damit einhergehende Aufgabe der künstlerischen Tätigkeit
AUSBILDUNG KARL HUBBUCH
1908 – 1912 Staatliche Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe | Freundschaft mit Rudolf Schlichter und Georg Scholz
Studium an der Schule des Museums der angewandten Künste in Berlin
1920 – 1922 Meisterschüler bei Walter Conz und Ernst Würtenberger in Karlsruhe
1922 Studium an der preußischen Akademie der feinen Künste in Berlin
LEHRTÄTIGKEIT KARL HUBBUCH
1924 Lehramt für Lithographie an der Akademie in Karlsruhe
1928 Ernennung zum hauptamtlichen Professor
1925 – 1933 Professor an der Akademie Karlsruhe
1933 Entlassung aus dem Lehramt der Kunstakademie Karlsruhe | Wiedereinsetzung nach dem Kriegsende
1949 – 1957 Professor an der Akademie in Karlsruhe
MITGLIEDSCHAFTEN KARL HUBBUCH
Assoziation revolutionärer bildender Künstler Deutschlands (ASSO): Im Jahr 1928 wurde Hubbuch Mitglied der Vereinigung revolutionärer bildender Künstler in Berlin. Diese politisch-engagierte Gruppe setzte sich für eine sozialkritische und verständliche Kunst ein.
Künstlerzeitschrift „Zakpo“: Zusammen mit seinen Kollegen Erwin Spuler, Anton Weber und Hermann Brand gründete er 1930 die kritische Künstlerzeitschrift „Zakpo“, für die er unter Pseudonymen wie „Boris Burawoy“ zeichnete.
Der Kreis – Künstlergruppe Nordbaden: Nach dem Zweiten Weltkrieg trat er dieser 1947 gegründeten regionalen Künstlergruppe bei Künstlergruppe Nordbaden.
Gruppe Tendenz: Im Jahr 1960 gehörte Hubbuch zu den Gründungsmitgliedern der „Gruppe Tendenz“, die sich dem kritischen Realismus verschrieben hatte.
AUSZEICHNUNGEN KARL HUBBUCH
1961 Hans-Thoma-Preis
1965 Ehrengast der Villa Massimo | Rom
SAMMLUNGEN KARL HUBBUCH
Städel Museum | Frankfurt
Zeppelin Museum | Friedrichshafen
Museum Schloss Gochsheim | Kraichtal bei Karlsruhe
AUSSTELLUNGEN KARL HUBBUCH
AUSWAHL
1925 Neue Sachlichkeit | Mannheim
WERKBESCHREIBUNG KARL HUBBUCH
SCHWERPUNKTE | MEDIEN
Malerei | Zeichnung
STIL
Neue Sachlichkeit | Verismus | expressiv
THEMEN | MOTIVE | WERKE
Frauenbildnisse | Akte | Arbeiter | Unterdrückte Menschen | gesellschafts-kritische Arbeiten | antifaschistische Zeichnungen
DEFINITION | BESCHREIBUNG | MERKMALE
ausdrucksstarke Gesichter | Abbildungen von typologisierten, markanten Frauenbildnissen aus gesellschaftlich unterschiedlichen Schichten | Karl Hubbuch setzt sich mit einem veristisch-neusachlichen Stil intensiv mit sozial- und gesellschaftskritisch relevanten Themen auseinander und reflektiert damit auch seine politischen und historischen Standpunkte.
ZITATE KARL HUBBUCH
„Ich halte der Welt den Spiegel vor.“ | Karl Hubbuch
KÜNSTLERPORTRÄT KARL HUBBUCH
Karl Hubbuch (1891–1979): In Karlsruhe geborener und zeitlebens dort wirkender Maler, Zeichner, Lithograf und einflussreicher Hochschullehrer, der neben Otto Dix und George Grosz zu den bedeutendsten Vertretern der Neuen Sachlichkeit und des sozialkritischen Verismus in Deutschland zählt. Hubbuch studierte an der Kunstakademie Karlsruhe sowie bei Emil Orlik in Berlin. Bereits ab Mitte der 1920er-Jahre verhalf er der Karlsruher Akademie als Professor zu weltweitem Ruf als Zentrum einer unbeschönigten, realistischen Gegenwartskunst.
Stilistisch zeichnet sich sein facettenreiches Œuvre durch einen meisterhaften, oft analytisch-scharfen und zeitsatirischen Zeichenstil aus. Während er im Vorkriegswerk die fiebrige Atmosphäre, die Modernisierung und die sozialen Abgründe der Weimarer Republik mit kühlem, sezierendem Blick auf Papier und Leinwand bannte, vollzog sein Stil ab Ende der 1920er-Jahre und verstärkt im Spätwerk eine spürbare Wandlung hin zu einer malerischen Auflockerung, pastoseren Farbflächen und expressiveren Körperproportionen.
STICHWORTE KARL HUBBUCH
deutscher Maler und Lithograf | Sozialphysiognomiker | zeitsatirisches Talent
LINKS KARL HUBBUCH
HOMEPAGE KARL HUBBUCH
WIKIPEDIA KARL HUBBUCH
KARL HUBBUCH
KUNSTWERKE KARL HUBBUCH
Kunstmuseum Bayreuth | Bildbesprechung zu der Reihe „Frauen“ von Karl Hubbuch | Kunstmuseum Bayreuth | Kunsthistorikerin und freie Museumspädagogin Dr. Beatrice Trost | YouTube
Kunstmuseum Bayreuth | Bildbesprechung zu der Reihe „Krieg und Frieden“ von Karl Hubbuch | Kunstmuseum Bayreuth | Kunsthistorikerin und freie Museumspädagogin Dr. Beatrice Trost | YouTube
Karl Hubbuch | Chopin | nocturno | inesvigo | YouTube
BIOGRAFIE KARL HUBBUCH
GEBURTSJAHR | 1891 | GEBURTSORT | Karlsruhe | TODESJAHR | 1979 | STERBEORT | Karlsruhe
1914 – 1918 Freiwilliger Kriegsdienst | Artillerist
1930 Herausgabe der kritischen Künstlerzeitschrift Zakpo gemeinsam mit Hermann Brand, Erwin Spuler und Anton Weber
1935 – 1945 Arbeitsverbot durch das NS-Regime und Diffamierung der Kunst Karl Hubbuchs und Brandmarkung als „Entartete Kunst“
1939 Tätigkeit in der Staatlichen Majolika Manufaktur Karlsruhe
1940 Tätigkeit als Uhrenmaler
1941 – 1945 Arbeit als keramischer Maler in der Karlsruher Majolika
1970 Erblindung und die damit einhergehende Aufgabe der künstlerischen Tätigkeit
AUSBILDUNG KARL HUBBUCH
1908 – 1912 Staatliche Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe | Freundschaft mit Rudolf Schlichter und Georg Scholz
Studium an der Schule des Museums der angewandten Künste in Berlin
1920 – 1922 Meisterschüler bei Walter Conz und Ernst Würtenberger in Karlsruhe
1922 Studium an der preußischen Akademie der feinen Künste in Berlin
LEHRTÄTIGKEIT KARL HUBBUCH
1924 Lehramt für Lithographie an der Akademie in Karlsruhe
1928 Ernennung zum hauptamtlichen Professor
1925 – 1933 Professor an der Akademie Karlsruhe
1933 Entlassung aus dem Lehramt der Kunstakademie Karlsruhe | Wiedereinsetzung nach dem Kriegsende
1949 – 1957 Professor an der Akademie in Karlsruhe
MITGLIEDSCHAFTEN KARL HUBBUCH
Assoziation revolutionärer bildender Künstler Deutschlands (ASSO): Im Jahr 1928 wurde Hubbuch Mitglied der Vereinigung revolutionärer bildender Künstler in Berlin. Diese politisch-engagierte Gruppe setzte sich für eine sozialkritische und verständliche Kunst ein.
Künstlerzeitschrift „Zakpo“: Zusammen mit seinen Kollegen Erwin Spuler, Anton Weber und Hermann Brand gründete er 1930 die kritische Künstlerzeitschrift „Zakpo“, für die er unter Pseudonymen wie „Boris Burawoy“ zeichnete.
Der Kreis – Künstlergruppe Nordbaden: Nach dem Zweiten Weltkrieg trat er dieser 1947 gegründeten regionalen Künstlergruppe bei Künstlergruppe Nordbaden.
Gruppe Tendenz: Im Jahr 1960 gehörte Hubbuch zu den Gründungsmitgliedern der „Gruppe Tendenz“, die sich dem kritischen Realismus verschrieben hatte.
AUSZEICHNUNGEN KARL HUBBUCH
1961 Hans-Thoma-Preis
1965 Ehrengast der Villa Massimo | Rom
SAMMLUNGEN KARL HUBBUCH
Städel Museum | Frankfurt
Zeppelin Museum | Friedrichshafen
Museum Schloss Gochsheim | Kraichtal bei Karlsruhe
AUSSTELLUNGEN KARL HUBBUCH
AUSWAHL
1925 Neue Sachlichkeit | Mannheim
WERKBESCHREIBUNG KARL HUBBUCH
SCHWERPUNKTE | MEDIEN
Malerei | Zeichnung
STIL
Neue Sachlichkeit | Verismus | expressiv
THEMEN | MOTIVE | WERKE
Frauenbildnisse | Akte | Arbeiter | Unterdrückte Menschen | gesellschafts-kritische Arbeiten | antifaschistische Zeichnungen
DEFINITION | BESCHREIBUNG | MERKMALE
ausdrucksstarke Gesichter | Abbildungen von typologisierten, markanten Frauenbildnissen aus gesellschaftlich unterschiedlichen Schichten | Karl Hubbuch setzt sich mit einem veristisch-neusachlichen Stil intensiv mit sozial- und gesellschaftskritisch relevanten Themen auseinander und reflektiert damit auch seine politischen und historischen Standpunkte.
ZITATE KARL HUBBUCH
„Ich halte der Welt den Spiegel vor.“ | Karl Hubbuch
KÜNSTLERPORTRÄT KARL HUBBUCH
Karl Hubbuch (1891–1979): In Karlsruhe geborener und zeitlebens dort wirkender Maler, Zeichner, Lithograf und einflussreicher Hochschullehrer, der neben Otto Dix und George Grosz zu den bedeutendsten Vertretern der Neuen Sachlichkeit und des sozialkritischen Verismus in Deutschland zählt. Hubbuch studierte an der Kunstakademie Karlsruhe sowie bei Emil Orlik in Berlin. Bereits ab Mitte der 1920er-Jahre verhalf er der Karlsruher Akademie als Professor zu weltweitem Ruf als Zentrum einer unbeschönigten, realistischen Gegenwartskunst.
Stilistisch zeichnet sich sein facettenreiches Œuvre durch einen meisterhaften, oft analytisch-scharfen und zeitsatirischen Zeichenstil aus. Während er im Vorkriegswerk die fiebrige Atmosphäre, die Modernisierung und die sozialen Abgründe der Weimarer Republik mit kühlem, sezierendem Blick auf Papier und Leinwand bannte, vollzog sein Stil ab Ende der 1920er-Jahre und verstärkt im Spätwerk eine spürbare Wandlung hin zu einer malerischen Auflockerung, pastoseren Farbflächen und expressiveren Körperproportionen.
STICHWORTE KARL HUBBUCH
deutscher Maler und Lithograf | Sozialphysiognomiker | zeitsatirisches Talent
LINKS KARL HUBBUCH
HOMEPAGE KARL HUBBUCH
WIKIPEDIA KARL HUBBUCH