GCB Kunstlexikon
ROLF NESCH
KUNSTWERKE ROLF NESCH
VIDEO | FILM ROLF NESCH
RTF.1-Nachrichten: Ausstellung Rolf Nesch im Spendhaus Reutlingen | Bericht Sandra Parzen | KlarnerMedien | YouTube
BIOGRAFIE ROLF NESCH
Rolf Nesch (1893 Esslingen – 1975) war ein bedeutender deutsch-norwegischer Expressionist, der vor allem als einer der innovativsten und schöpferischsten Druckgrafiker des 20. Jahrhunderts gilt. Er schuf auch eine neue künstlerische Ausdrucksform, das sogenannte Materialbild.
Krieg und Nachkriegszeit: Der Erste Weltkrieg unterbrach sein Studium. Nach seiner Rückkehr aus englischer Kriegsgefangenschaft 1919 setzte er seine Ausbildung fort und pflegte in den 1920er Jahren engen Kontakt zu prominenten Kunstsammlern und Künstlern in Hamburg. Im Jahr 1933 floh Nesch vor den Nationalsozialisten aus Deutschland und emigrierte nach Norwegen, wo er sich schließlich niederließ und den Großteil seines Lebens verouverteilte. Er starb 1975 in Oslo.
AUSBILDUNG ROLF NESCH
Lehre als Dekorationsmaler
Kunstgewerbeschule in Stuttgart
Akademie in Dresden.
MITGLIEDSCHAFTEN ROLF NESCH
Hamburgische Sezession (Freie Sezession): Dies war Neschs wichtigste Mitgliedschaft während seiner Zeit in Deutschland. Er ließ sich 1929 in Hamburg nieder und wurde Mitglied dieser bedeutenden avantgardistischen Künstlervereinigung. Er stellte regelmäßig mit ihnen aus, bis er 1933 vor den Nationalsozialisten fliehen musste.
Deutscher Künstlerbund: Nesch war auch Mitglied im Deutschen Künstlerbund.
Stuttgarter Sezession: Bevor er nach Dresden ging, hatte Nesch Verbindungen zur Stuttgarter Sezession, deren Kunstrichtung er zugerechnet wurde.
Norske Grafikere (Norwegische Grafiker): Nach seiner Emigration nach Norwegen im Jahr 1933 wurde er in der dortigen Kunstszene aktiv. Es ist davon auszugehen, dass er Mitglied in relevanten norwegischen Künstlerverbänden, wie den Norske Grafikere, wurde, um sich in seiner neuen Heimat zu etablieren.
AUSZEICHNUNGEN ROLF NESCH
1956 Lichtwark-Preis der Stadt Hamburg: Eine der ersten bedeutenden Auszeichnungen, die Nesch nach seiner Emigration wieder mit seiner deutschen Heimatstadt Hamburg verband, wo er viele Jahre gelebt und gearbeitet hatte.
1959 Berufung zum Professor h. c.: Der Kultusminister von Baden-Württemberg ehrte Nesch mit dem Titel eines Ehrenprofessors (Honoris Causa) als Anerkennung für sein Lebenswerk und seine Verdienste um die Kunst.
1962 Teilnahme an der Biennale Venedig: Nesch vertrat Norwegen offiziell auf der prestigeträchtigen Kunstausstellung.
1965 Prinz-Eugen-Medaille (Prins Eugen-medaljen): Diese hohe schwedische Auszeichnung für herausragende künstlerische Leistungen wird vom schwedischen Königshaus verliehen und würdigte Neschs Bedeutung für die skandinavische Kunst.
1973 Henrik-Steffens-Preis: Dies war eine der letzten großen Ehrungen, die er kurz vor seinem Tod erhielt.
SAMMLUNGEN ROLF NESCH
Museum of Modern Art (MoMA) in New York, USA
National Gallery of Art in Washington, D.C., USA
British Museum in London
Nationalmuseum Oslo
Rolf Nesch-Museum im Stadtmuseum Esslingen
Kunsthalle Hamburg
Lenbachhaus München
Staatsgalerie Stuttgart
KODE Bergen, Kunstmuseen der Stadt Bergen
AUSSTELLUNGEN ROLF NESCH
AUSSTELLUNGSBETEILIGUNGEN (Auswahl)
Documenta, Kassel (Deutschland): Er war ein wiederkehrender und prominenter Teilnehmer an den frühen, richtungsweisenden Ausstellungen der documenta:documenta I (1955)
documenta II (1959)
documenta III (1964)
Biennale von Venedig (Italien): 1962 vertrat er offiziell Norwegen auf der Biennale, eine bedeutende Ehre in der internationalen Kunstwelt.
Mitgliederausstellungen der Hamburgischen Sezession: In den späten 1920er und frühen 1930er Jahren stellte Nesch regelmäßig im Rahmen dieser wichtigen deutschen Künstlervereinigung aus.
EINZELAUSSTELLUNGEN (Auswahl)
Neschs Werk war Gegenstand zahlreicher Retrospektiven in führenden Museen in Deutschland und Skandinavien:
1959: Große Retrospektive in Deutschland: Eine umfassende Wanderausstellung, die in mehreren wichtigen Institutionen gezeigt wurde, darunter die Hamburger Kunsthalle, die Kunsthalle Bremen, der Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen (Düsseldorf) und die Württembergische Staatsgalerie Stuttgart.
1975: „Werke aus fünf Jahrzehnten“, Villa Merkel, Esslingen: Eine große Ausstellung zu seinem 82. Geburtstag kurz vor seinem Tod, die sein gesamtes Schaffen umfasste.
2009/2010: „Rolf Nesch – A printmaker off the beaten track“, Nasjonalmuseet Oslo (Nationalgalerie): Eine große posthume Ausstellung in Oslo, die seinen innovativen grafischen Techniken gewidmet war.
Regelmäßige Ausstellungen in Museen mit Nesch-Sammlungen: Das Rolf Nesch Museum in Esslingen und das Nasjonalmuseet in Oslo zeigen kontinuierlich Werke aus ihren umfangreichen Beständen.
2025: „Prägungen und Entfaltungen“, Kunstmuseum Stuttgart: Eine für 2025 geplante Ausstellung, die Neschs Werk im Kontext zeitgenössischer Kunst präsentiert.
WERKBESCHREIBUNG ROLF NESCH
SCHWERPUNKTE | MEDIEN | WERKE
Druckgrafik: Er ist besonders bekannt für seine experimentellen und innovativen Techniken in der Druckgrafik, insbesondere seine Metalldrucke. Er verwendete verschiedene Materialien wie Drähte, Metallplatten und andere Fundstücke, um einzigartige Texturen und Effekte zu erzielen. Zu seinen bekannten Grafikserien gehören die „Elbbrücke I“ (1932) und „Heringsfang“ (1938).
Materialbilder: Nesch entwickelte die Technik des Materialbildes, bei der er alltägliche Materialien (wie Metall, Draht, Steine, Stoffe) in seine Kunstwerke integrierte, oft in Form von Hochreliefs, um skulpturale Effekte zu erzielen.
STIL
Der Stil von Rolf Nesch ist unverwechselbar und wird dem Expressionismus zugeordnet, zeichnet sich jedoch durch eine radikale Materialität und Experimentierfreude aus, die ihn von vielen Zeitgenossen abhebt.
DEFINITION | BESCHREIBUNG | MERKMALE
Das Werk von Rolf Nesch ist definiert durch seine Pionierrolle in der experimentellen Druckgrafik und die Erfindung der Materialbilder. Seine Kunst ist ein Dialog zwischen der expressiven Ästhetik des Expressionismus und einer radikalen, taktilen Erforschung verschiedenster Materialien. Er gilt als einer der wichtigsten Erneuerer der Grafik des 20. Jahrhunderts.
ZITATE ROLF NESCH
„Alles, was ich in die Hände bekam, fand Platz in den Platten.“ | Rolf Nesch
LINKS ROLF NESCH
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KUNSTWERKE ROLF NESCH
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RTF.1-Nachrichten: Ausstellung Rolf Nesch im Spendhaus Reutlingen | Bericht Sandra Parzen | KlarnerMedien | YouTube
BIOGRAFIE ROLF NESCH
Rolf Nesch (1893 Esslingen – 1975) war ein bedeutender deutsch-norwegischer Expressionist, der vor allem als einer der innovativsten und schöpferischsten Druckgrafiker des 20. Jahrhunderts gilt. Er schuf auch eine neue künstlerische Ausdrucksform, das sogenannte Materialbild.
Krieg und Nachkriegszeit: Der Erste Weltkrieg unterbrach sein Studium. Nach seiner Rückkehr aus englischer Kriegsgefangenschaft 1919 setzte er seine Ausbildung fort und pflegte in den 1920er Jahren engen Kontakt zu prominenten Kunstsammlern und Künstlern in Hamburg. Im Jahr 1933 floh Nesch vor den Nationalsozialisten aus Deutschland und emigrierte nach Norwegen, wo er sich schließlich niederließ und den Großteil seines Lebens verouverteilte. Er starb 1975 in Oslo.
AUSBILDUNG ROLF NESCH
Lehre als Dekorationsmaler
Kunstgewerbeschule in Stuttgart
Akademie in Dresden.
MITGLIEDSCHAFTEN ROLF NESCH
Hamburgische Sezession (Freie Sezession): Dies war Neschs wichtigste Mitgliedschaft während seiner Zeit in Deutschland. Er ließ sich 1929 in Hamburg nieder und wurde Mitglied dieser bedeutenden avantgardistischen Künstlervereinigung. Er stellte regelmäßig mit ihnen aus, bis er 1933 vor den Nationalsozialisten fliehen musste.
Deutscher Künstlerbund: Nesch war auch Mitglied im Deutschen Künstlerbund.
Stuttgarter Sezession: Bevor er nach Dresden ging, hatte Nesch Verbindungen zur Stuttgarter Sezession, deren Kunstrichtung er zugerechnet wurde.
Norske Grafikere (Norwegische Grafiker): Nach seiner Emigration nach Norwegen im Jahr 1933 wurde er in der dortigen Kunstszene aktiv. Es ist davon auszugehen, dass er Mitglied in relevanten norwegischen Künstlerverbänden, wie den Norske Grafikere, wurde, um sich in seiner neuen Heimat zu etablieren.
AUSZEICHNUNGEN ROLF NESCH
1956 Lichtwark-Preis der Stadt Hamburg: Eine der ersten bedeutenden Auszeichnungen, die Nesch nach seiner Emigration wieder mit seiner deutschen Heimatstadt Hamburg verband, wo er viele Jahre gelebt und gearbeitet hatte.
1959 Berufung zum Professor h. c.: Der Kultusminister von Baden-Württemberg ehrte Nesch mit dem Titel eines Ehrenprofessors (Honoris Causa) als Anerkennung für sein Lebenswerk und seine Verdienste um die Kunst.
1962 Teilnahme an der Biennale Venedig: Nesch vertrat Norwegen offiziell auf der prestigeträchtigen Kunstausstellung.
1965 Prinz-Eugen-Medaille (Prins Eugen-medaljen): Diese hohe schwedische Auszeichnung für herausragende künstlerische Leistungen wird vom schwedischen Königshaus verliehen und würdigte Neschs Bedeutung für die skandinavische Kunst.
1973 Henrik-Steffens-Preis: Dies war eine der letzten großen Ehrungen, die er kurz vor seinem Tod erhielt.
SAMMLUNGEN ROLF NESCH
Museum of Modern Art (MoMA) in New York, USA
National Gallery of Art in Washington, D.C., USA
British Museum in London
Nationalmuseum Oslo
Rolf Nesch-Museum im Stadtmuseum Esslingen
Kunsthalle Hamburg
Lenbachhaus München
Staatsgalerie Stuttgart
KODE Bergen, Kunstmuseen der Stadt Bergen
AUSSTELLUNGEN ROLF NESCH
AUSSTELLUNGSBETEILIGUNGEN (Auswahl)
Documenta, Kassel (Deutschland): Er war ein wiederkehrender und prominenter Teilnehmer an den frühen, richtungsweisenden Ausstellungen der documenta:documenta I (1955)
documenta II (1959)
documenta III (1964)
Biennale von Venedig (Italien): 1962 vertrat er offiziell Norwegen auf der Biennale, eine bedeutende Ehre in der internationalen Kunstwelt.
Mitgliederausstellungen der Hamburgischen Sezession: In den späten 1920er und frühen 1930er Jahren stellte Nesch regelmäßig im Rahmen dieser wichtigen deutschen Künstlervereinigung aus.
EINZELAUSSTELLUNGEN (Auswahl)
Neschs Werk war Gegenstand zahlreicher Retrospektiven in führenden Museen in Deutschland und Skandinavien:
1959: Große Retrospektive in Deutschland: Eine umfassende Wanderausstellung, die in mehreren wichtigen Institutionen gezeigt wurde, darunter die Hamburger Kunsthalle, die Kunsthalle Bremen, der Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen (Düsseldorf) und die Württembergische Staatsgalerie Stuttgart.
1975: „Werke aus fünf Jahrzehnten“, Villa Merkel, Esslingen: Eine große Ausstellung zu seinem 82. Geburtstag kurz vor seinem Tod, die sein gesamtes Schaffen umfasste.
2009/2010: „Rolf Nesch – A printmaker off the beaten track“, Nasjonalmuseet Oslo (Nationalgalerie): Eine große posthume Ausstellung in Oslo, die seinen innovativen grafischen Techniken gewidmet war.
Regelmäßige Ausstellungen in Museen mit Nesch-Sammlungen: Das Rolf Nesch Museum in Esslingen und das Nasjonalmuseet in Oslo zeigen kontinuierlich Werke aus ihren umfangreichen Beständen.
2025: „Prägungen und Entfaltungen“, Kunstmuseum Stuttgart: Eine für 2025 geplante Ausstellung, die Neschs Werk im Kontext zeitgenössischer Kunst präsentiert.
WERKBESCHREIBUNG ROLF NESCH
SCHWERPUNKTE | MEDIEN | WERKE
Druckgrafik: Er ist besonders bekannt für seine experimentellen und innovativen Techniken in der Druckgrafik, insbesondere seine Metalldrucke. Er verwendete verschiedene Materialien wie Drähte, Metallplatten und andere Fundstücke, um einzigartige Texturen und Effekte zu erzielen. Zu seinen bekannten Grafikserien gehören die „Elbbrücke I“ (1932) und „Heringsfang“ (1938).
Materialbilder: Nesch entwickelte die Technik des Materialbildes, bei der er alltägliche Materialien (wie Metall, Draht, Steine, Stoffe) in seine Kunstwerke integrierte, oft in Form von Hochreliefs, um skulpturale Effekte zu erzielen.
STIL
Der Stil von Rolf Nesch ist unverwechselbar und wird dem Expressionismus zugeordnet, zeichnet sich jedoch durch eine radikale Materialität und Experimentierfreude aus, die ihn von vielen Zeitgenossen abhebt.
DEFINITION | BESCHREIBUNG | MERKMALE
Das Werk von Rolf Nesch ist definiert durch seine Pionierrolle in der experimentellen Druckgrafik und die Erfindung der Materialbilder. Seine Kunst ist ein Dialog zwischen der expressiven Ästhetik des Expressionismus und einer radikalen, taktilen Erforschung verschiedenster Materialien. Er gilt als einer der wichtigsten Erneuerer der Grafik des 20. Jahrhunderts.
ZITATE ROLF NESCH
„Alles, was ich in die Hände bekam, fand Platz in den Platten.“ | Rolf Nesch
LINKS ROLF NESCH
ROLF NESCH
KUNSTWERKE ROLF NESCH
VIDEO | FILM ROLF NESCH
RTF.1-Nachrichten: Ausstellung Rolf Nesch im Spendhaus Reutlingen | Bericht Sandra Parzen | KlarnerMedien | YouTube
BIOGRAFIE ROLF NESCH
Rolf Nesch (1893 Esslingen – 1975) war ein bedeutender deutsch-norwegischer Expressionist, der vor allem als einer der innovativsten und schöpferischsten Druckgrafiker des 20. Jahrhunderts gilt. Er schuf auch eine neue künstlerische Ausdrucksform, das sogenannte Materialbild.
Krieg und Nachkriegszeit: Der Erste Weltkrieg unterbrach sein Studium. Nach seiner Rückkehr aus englischer Kriegsgefangenschaft 1919 setzte er seine Ausbildung fort und pflegte in den 1920er Jahren engen Kontakt zu prominenten Kunstsammlern und Künstlern in Hamburg. Im Jahr 1933 floh Nesch vor den Nationalsozialisten aus Deutschland und emigrierte nach Norwegen, wo er sich schließlich niederließ und den Großteil seines Lebens verouverteilte. Er starb 1975 in Oslo.
AUSBILDUNG ROLF NESCH
Lehre als Dekorationsmaler
Kunstgewerbeschule in Stuttgart
Akademie in Dresden.
MITGLIEDSCHAFTEN ROLF NESCH
Hamburgische Sezession (Freie Sezession): Dies war Neschs wichtigste Mitgliedschaft während seiner Zeit in Deutschland. Er ließ sich 1929 in Hamburg nieder und wurde Mitglied dieser bedeutenden avantgardistischen Künstlervereinigung. Er stellte regelmäßig mit ihnen aus, bis er 1933 vor den Nationalsozialisten fliehen musste.
Deutscher Künstlerbund: Nesch war auch Mitglied im Deutschen Künstlerbund.
Stuttgarter Sezession: Bevor er nach Dresden ging, hatte Nesch Verbindungen zur Stuttgarter Sezession, deren Kunstrichtung er zugerechnet wurde.
Norske Grafikere (Norwegische Grafiker): Nach seiner Emigration nach Norwegen im Jahr 1933 wurde er in der dortigen Kunstszene aktiv. Es ist davon auszugehen, dass er Mitglied in relevanten norwegischen Künstlerverbänden, wie den Norske Grafikere, wurde, um sich in seiner neuen Heimat zu etablieren.
AUSZEICHNUNGEN ROLF NESCH
1956 Lichtwark-Preis der Stadt Hamburg: Eine der ersten bedeutenden Auszeichnungen, die Nesch nach seiner Emigration wieder mit seiner deutschen Heimatstadt Hamburg verband, wo er viele Jahre gelebt und gearbeitet hatte.
1959 Berufung zum Professor h. c.: Der Kultusminister von Baden-Württemberg ehrte Nesch mit dem Titel eines Ehrenprofessors (Honoris Causa) als Anerkennung für sein Lebenswerk und seine Verdienste um die Kunst.
1962 Teilnahme an der Biennale Venedig: Nesch vertrat Norwegen offiziell auf der prestigeträchtigen Kunstausstellung.
1965 Prinz-Eugen-Medaille (Prins Eugen-medaljen): Diese hohe schwedische Auszeichnung für herausragende künstlerische Leistungen wird vom schwedischen Königshaus verliehen und würdigte Neschs Bedeutung für die skandinavische Kunst.
1973 Henrik-Steffens-Preis: Dies war eine der letzten großen Ehrungen, die er kurz vor seinem Tod erhielt.
SAMMLUNGEN ROLF NESCH
Museum of Modern Art (MoMA) in New York, USA
National Gallery of Art in Washington, D.C., USA
British Museum in London
Nationalmuseum Oslo
Rolf Nesch-Museum im Stadtmuseum Esslingen
Kunsthalle Hamburg
Lenbachhaus München
Staatsgalerie Stuttgart
KODE Bergen, Kunstmuseen der Stadt Bergen
AUSSTELLUNGEN ROLF NESCH
AUSSTELLUNGSBETEILIGUNGEN (Auswahl)
Documenta, Kassel (Deutschland): Er war ein wiederkehrender und prominenter Teilnehmer an den frühen, richtungsweisenden Ausstellungen der documenta:documenta I (1955)
documenta II (1959)
documenta III (1964)
Biennale von Venedig (Italien): 1962 vertrat er offiziell Norwegen auf der Biennale, eine bedeutende Ehre in der internationalen Kunstwelt.
Mitgliederausstellungen der Hamburgischen Sezession: In den späten 1920er und frühen 1930er Jahren stellte Nesch regelmäßig im Rahmen dieser wichtigen deutschen Künstlervereinigung aus.
EINZELAUSSTELLUNGEN (Auswahl)
Neschs Werk war Gegenstand zahlreicher Retrospektiven in führenden Museen in Deutschland und Skandinavien:
1959: Große Retrospektive in Deutschland: Eine umfassende Wanderausstellung, die in mehreren wichtigen Institutionen gezeigt wurde, darunter die Hamburger Kunsthalle, die Kunsthalle Bremen, der Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen (Düsseldorf) und die Württembergische Staatsgalerie Stuttgart.
1975: „Werke aus fünf Jahrzehnten“, Villa Merkel, Esslingen: Eine große Ausstellung zu seinem 82. Geburtstag kurz vor seinem Tod, die sein gesamtes Schaffen umfasste.
2009/2010: „Rolf Nesch – A printmaker off the beaten track“, Nasjonalmuseet Oslo (Nationalgalerie): Eine große posthume Ausstellung in Oslo, die seinen innovativen grafischen Techniken gewidmet war.
Regelmäßige Ausstellungen in Museen mit Nesch-Sammlungen: Das Rolf Nesch Museum in Esslingen und das Nasjonalmuseet in Oslo zeigen kontinuierlich Werke aus ihren umfangreichen Beständen.
2025: „Prägungen und Entfaltungen“, Kunstmuseum Stuttgart: Eine für 2025 geplante Ausstellung, die Neschs Werk im Kontext zeitgenössischer Kunst präsentiert.
WERKBESCHREIBUNG ROLF NESCH
SCHWERPUNKTE | MEDIEN | WERKE
Druckgrafik: Er ist besonders bekannt für seine experimentellen und innovativen Techniken in der Druckgrafik, insbesondere seine Metalldrucke. Er verwendete verschiedene Materialien wie Drähte, Metallplatten und andere Fundstücke, um einzigartige Texturen und Effekte zu erzielen. Zu seinen bekannten Grafikserien gehören die „Elbbrücke I“ (1932) und „Heringsfang“ (1938).
Materialbilder: Nesch entwickelte die Technik des Materialbildes, bei der er alltägliche Materialien (wie Metall, Draht, Steine, Stoffe) in seine Kunstwerke integrierte, oft in Form von Hochreliefs, um skulpturale Effekte zu erzielen.
STIL
Der Stil von Rolf Nesch ist unverwechselbar und wird dem Expressionismus zugeordnet, zeichnet sich jedoch durch eine radikale Materialität und Experimentierfreude aus, die ihn von vielen Zeitgenossen abhebt.
DEFINITION | BESCHREIBUNG | MERKMALE
Das Werk von Rolf Nesch ist definiert durch seine Pionierrolle in der experimentellen Druckgrafik und die Erfindung der Materialbilder. Seine Kunst ist ein Dialog zwischen der expressiven Ästhetik des Expressionismus und einer radikalen, taktilen Erforschung verschiedenster Materialien. Er gilt als einer der wichtigsten Erneuerer der Grafik des 20. Jahrhunderts.
ZITATE ROLF NESCH
„Alles, was ich in die Hände bekam, fand Platz in den Platten.“ | Rolf Nesch