GCB Kunstlexikon
LEONHARD SCHMIDT
KUNSTWERKE LEONHARD SCHMIDT
Stadtlandschaft (1929)
Dorfeingang Sillenbuch (Winter) (1931)
Schlafende Frau
Frauenkopf (Verso-Arbeit)
Grabkapelle auf dem Rotenberg (1954)
Ausfahrt (Original-Siebdruck in 11 Farben)
Winterlandschaft
BIOGRAFIE LEONHARD SCHMIDT
Geburtsjahr: 1892 (19. Januar)
Geburtsort: Backnang, Deutschland
Todesjahr: 1978 (13. August)
Sterbeort: Stuttgart-Untertürkheim, Deutschland
1933–1945: Ausstellungs- und Präsentationsverbot; seine Kunst galt den Nationalsozialisten als „entartet“, zwei Werke wurden aus der Staatsgalerie beschlagnahmt.
AUSBILDUNG LEONHARD SCHMIDT
Handwerkliche Basis: Ausbildung und Lehre im Maler- bzw. Dekorationsmalerhandwerk.
Wanderschaft: 1910–1915 handwerkliche und künstlerische Wanderschaft.
Akademisches Studium: Ab 1919 Studium an der Stuttgarter Kunstakademie.
Wichtige Lehrer: Meisterschüler unter Robert Breyer (Impressionismus) und Heinrich Altherr (Expressiver Realismus).
MITGLIEDSCHAFTEN LEONHARD SCHMIDT
Stuttgarter Sezession: Gründungs- und Kernmitglied der ersten Stunde (Eintritt zur ersten Ausstellung 1923).
Künstlerbund Baden-Württemberg: Langjähriges Mitglied; Ernennung zur Ehrenmitgliedschaft im Jahr 1975.
AUSZEICHNUNGEN LEONHARD SCHMIDT
1970: Bundesverdienstkreuz 1. Klasse
1974: Verleihung des Professorentitels durch das Land Baden-Württemberg
1975: Ehrenmitglied des Künstlerbundes Baden-Württemberg
Posthum (2000): Benennung des Leonhard-Schmidt-Platzes in Stuttgart-Untertürkheim.
SAMMLUNGEN LEONHARD SCHMIDT
Kunstmuseum Stuttgart
Staatsgalerie Stuttgart (erste Ankäufe bereits in den 1920er-Jahren)
Nationalgalerie Berlin
Mercedes-Benz Art Collection
AUSSTELLUNGEN LEONHARD SCHMIDT
Einzelausstellungen Auswahl
Gedächtnisausstellungen in seiner Heimatstadt Backnang sowie in Stuttgart-Untertürkheim.
Gruppenausstellungen Auswahl
1923: Erste historische Ausstellung der Stuttgarter Sezession (ausgezeichnet mit einem eigenen Ausstellungsraum).
Einbindung in Retrospektiven zur Klassischen Moderne und der Neuen Sachlichkeit im süddeutschen Raum.
WERKBESCHREIBUNG LEONHARD SCHMIDT
Schwerpunkte | Medien
Ölmalerei auf Leinwand, Pastellkreide auf Papier, feine Bleistift- und Kohlezeichnungen sowie Druckgrafik (insbesondere Serigrafien/Siebdrucke).
Stil
Repräsentant der Neuen Sachlichkeit mit starkem individuellem Einschlag. Seine Bildsprache ist von einer meditativen Lakonie und magischen Melancholie getragen. Der Stil meidet das Laute oder Plakative; die Kompositionen strahlen eine tiefe, fast unheimliche Ruhe aus, weswegen er auch als „Maler der Stille“ bezeichnet wird.
Themen | Motive | Werke
Architektur, Alleen, Einsame Straßen, Unterführungen sowie die Kulturlandschaft Schwabens (insbesondere die Weinberge rund um den Rotenberg). Mensch und Natur: Die Protagonisten in seinen Figurenbildern wirken oft isoliert, sich nah und doch fremd. Bäume werden nicht dynamisch, sondern in einer markanten Statuarik dargestellt.
Definition | Beschreibung | Merkmale
Das Werk zeichnet sich durch eine strenge formale Reduktion und visuelle Distanz aus. Trotz dieser spröden Sachlichkeit bleibt durch die feinsinnige Farb- und Lichtführung stets eine spürbare, innere Wärme in der Darstellung erhalten.
ZITATE LEONHARD SCHMIDT
„Der andächtige, tiefe, ernste und fromme Maler, dem die Welt heilig ist, malt die Menschen und die Landschaften mit innerer Andacht.“ | Leonhard Schmidt
KÜNSTLERPORTRÄT LEONHARD SCHMIDT
Leonhard Schmidt (1892–1978): In Backnang geborener Maler, Sezessionist der ersten Stunde und einer der tiefgründigsten Meister der Neuen Sachlichkeit und des Magischen Realismus im deutschen Südwesten. Nach seinem Studium an der Stuttgarter Kunstakademie entwickelte er – abseits lauter Avantgarden – eine unverkennbare Bildsprache der absoluten Entschleunigung. Schmidts meisterhafte Arbeiten rücken Landschaften, Parks und menschenleere Straßen in eine metaphysische, wie aus der Zeit gefallene Stille. Die charakteristische Statuarik seiner Bäume, eine meditative Lakonie der Figuren und die feinsinnige Monochromie erzeugen eine eigentümliche, geheimnisvolle Aura, die das nüchtern Alltägliche ins Überirdische erhebt. Seine Bilder, getragen von einer tiefen inneren Andacht und magischen Melancholie, ziehen den Betrachter in eine Welt des angehaltenen Atems. Als „Maler vom Rotenberg“ und späterer Professor schuf er ein zeitloses Œuvre, das der neusachlichen Nachkriegsmoderne eine spirituelle, magisch-realistische Tiefendimension von europäischem Rang verlieh.
STICHWORTE LEONHARD SCHMIDT
Neue Sachlichkeit, Stuttgarter Sezession, Süddeutsche Moderne, Maler der Stille, Stuttgarter Kunstakademie, Entartete Kunst, Untertürkheim, Backnang, Landschaftsmalerei, Statuarik
LEONHARD SCHMIDT
KUNSTWERKE LEONHARD SCHMIDT
Stadtlandschaft (1929)
Dorfeingang Sillenbuch (Winter) (1931)
Schlafende Frau
Frauenkopf (Verso-Arbeit)
Grabkapelle auf dem Rotenberg (1954)
Ausfahrt (Original-Siebdruck in 11 Farben)
Winterlandschaft
BIOGRAFIE LEONHARD SCHMIDT
Geburtsjahr: 1892 (19. Januar)
Geburtsort: Backnang, Deutschland
Todesjahr: 1978 (13. August)
Sterbeort: Stuttgart-Untertürkheim, Deutschland
1933–1945: Ausstellungs- und Präsentationsverbot; seine Kunst galt den Nationalsozialisten als „entartet“, zwei Werke wurden aus der Staatsgalerie beschlagnahmt.
AUSBILDUNG LEONHARD SCHMIDT
Handwerkliche Basis: Ausbildung und Lehre im Maler- bzw. Dekorationsmalerhandwerk.
Wanderschaft: 1910–1915 handwerkliche und künstlerische Wanderschaft.
Akademisches Studium: Ab 1919 Studium an der Stuttgarter Kunstakademie.
Wichtige Lehrer: Meisterschüler unter Robert Breyer (Impressionismus) und Heinrich Altherr (Expressiver Realismus).
MITGLIEDSCHAFTEN LEONHARD SCHMIDT
Stuttgarter Sezession: Gründungs- und Kernmitglied der ersten Stunde (Eintritt zur ersten Ausstellung 1923).
Künstlerbund Baden-Württemberg: Langjähriges Mitglied; Ernennung zur Ehrenmitgliedschaft im Jahr 1975.
AUSZEICHNUNGEN LEONHARD SCHMIDT
1970: Bundesverdienstkreuz 1. Klasse
1974: Verleihung des Professorentitels durch das Land Baden-Württemberg
1975: Ehrenmitglied des Künstlerbundes Baden-Württemberg
Posthum (2000): Benennung des Leonhard-Schmidt-Platzes in Stuttgart-Untertürkheim.
SAMMLUNGEN LEONHARD SCHMIDT
Kunstmuseum Stuttgart
Staatsgalerie Stuttgart (erste Ankäufe bereits in den 1920er-Jahren)
Nationalgalerie Berlin
Mercedes-Benz Art Collection
AUSSTELLUNGEN LEONHARD SCHMIDT
Einzelausstellungen Auswahl
Gedächtnisausstellungen in seiner Heimatstadt Backnang sowie in Stuttgart-Untertürkheim.
Gruppenausstellungen Auswahl
1923: Erste historische Ausstellung der Stuttgarter Sezession (ausgezeichnet mit einem eigenen Ausstellungsraum).
Einbindung in Retrospektiven zur Klassischen Moderne und der Neuen Sachlichkeit im süddeutschen Raum.
WERKBESCHREIBUNG LEONHARD SCHMIDT
Schwerpunkte | Medien
Ölmalerei auf Leinwand, Pastellkreide auf Papier, feine Bleistift- und Kohlezeichnungen sowie Druckgrafik (insbesondere Serigrafien/Siebdrucke).
Stil
Repräsentant der Neuen Sachlichkeit mit starkem individuellem Einschlag. Seine Bildsprache ist von einer meditativen Lakonie und magischen Melancholie getragen. Der Stil meidet das Laute oder Plakative; die Kompositionen strahlen eine tiefe, fast unheimliche Ruhe aus, weswegen er auch als „Maler der Stille“ bezeichnet wird.
Themen | Motive | Werke
Architektur, Alleen, Einsame Straßen, Unterführungen sowie die Kulturlandschaft Schwabens (insbesondere die Weinberge rund um den Rotenberg). Mensch und Natur: Die Protagonisten in seinen Figurenbildern wirken oft isoliert, sich nah und doch fremd. Bäume werden nicht dynamisch, sondern in einer markanten Statuarik dargestellt.
Definition | Beschreibung | Merkmale
Das Werk zeichnet sich durch eine strenge formale Reduktion und visuelle Distanz aus. Trotz dieser spröden Sachlichkeit bleibt durch die feinsinnige Farb- und Lichtführung stets eine spürbare, innere Wärme in der Darstellung erhalten.
ZITATE LEONHARD SCHMIDT
„Der andächtige, tiefe, ernste und fromme Maler, dem die Welt heilig ist, malt die Menschen und die Landschaften mit innerer Andacht.“ | Leonhard Schmidt
KÜNSTLERPORTRÄT LEONHARD SCHMIDT
Leonhard Schmidt (1892–1978): In Backnang geborener Maler, Sezessionist der ersten Stunde und einer der tiefgründigsten Meister der Neuen Sachlichkeit und des Magischen Realismus im deutschen Südwesten. Nach seinem Studium an der Stuttgarter Kunstakademie entwickelte er – abseits lauter Avantgarden – eine unverkennbare Bildsprache der absoluten Entschleunigung. Schmidts meisterhafte Arbeiten rücken Landschaften, Parks und menschenleere Straßen in eine metaphysische, wie aus der Zeit gefallene Stille. Die charakteristische Statuarik seiner Bäume, eine meditative Lakonie der Figuren und die feinsinnige Monochromie erzeugen eine eigentümliche, geheimnisvolle Aura, die das nüchtern Alltägliche ins Überirdische erhebt. Seine Bilder, getragen von einer tiefen inneren Andacht und magischen Melancholie, ziehen den Betrachter in eine Welt des angehaltenen Atems. Als „Maler vom Rotenberg“ und späterer Professor schuf er ein zeitloses Œuvre, das der neusachlichen Nachkriegsmoderne eine spirituelle, magisch-realistische Tiefendimension von europäischem Rang verlieh.
STICHWORTE LEONHARD SCHMIDT
Neue Sachlichkeit, Stuttgarter Sezession, Süddeutsche Moderne, Maler der Stille, Stuttgarter Kunstakademie, Entartete Kunst, Untertürkheim, Backnang, Landschaftsmalerei, Statuarik
LEONHARD SCHMIDT
KUNSTWERKE LEONHARD SCHMIDT
Stadtlandschaft (1929)
Dorfeingang Sillenbuch (Winter) (1931)
Schlafende Frau
Frauenkopf (Verso-Arbeit)
Grabkapelle auf dem Rotenberg (1954)
Ausfahrt (Original-Siebdruck in 11 Farben)
Winterlandschaft
BIOGRAFIE LEONHARD SCHMIDT
Geburtsjahr: 1892 (19. Januar)
Geburtsort: Backnang, Deutschland
Todesjahr: 1978 (13. August)
Sterbeort: Stuttgart-Untertürkheim, Deutschland
1933–1945: Ausstellungs- und Präsentationsverbot; seine Kunst galt den Nationalsozialisten als „entartet“, zwei Werke wurden aus der Staatsgalerie beschlagnahmt.
AUSBILDUNG LEONHARD SCHMIDT
Handwerkliche Basis: Ausbildung und Lehre im Maler- bzw. Dekorationsmalerhandwerk.
Wanderschaft: 1910–1915 handwerkliche und künstlerische Wanderschaft.
Akademisches Studium: Ab 1919 Studium an der Stuttgarter Kunstakademie.
Wichtige Lehrer: Meisterschüler unter Robert Breyer (Impressionismus) und Heinrich Altherr (Expressiver Realismus).
MITGLIEDSCHAFTEN LEONHARD SCHMIDT
Stuttgarter Sezession: Gründungs- und Kernmitglied der ersten Stunde (Eintritt zur ersten Ausstellung 1923).
Künstlerbund Baden-Württemberg: Langjähriges Mitglied; Ernennung zur Ehrenmitgliedschaft im Jahr 1975.
AUSZEICHNUNGEN LEONHARD SCHMIDT
1970: Bundesverdienstkreuz 1. Klasse
1974: Verleihung des Professorentitels durch das Land Baden-Württemberg
1975: Ehrenmitglied des Künstlerbundes Baden-Württemberg
Posthum (2000): Benennung des Leonhard-Schmidt-Platzes in Stuttgart-Untertürkheim.
SAMMLUNGEN LEONHARD SCHMIDT
Kunstmuseum Stuttgart
Staatsgalerie Stuttgart (erste Ankäufe bereits in den 1920er-Jahren)
Nationalgalerie Berlin
Mercedes-Benz Art Collection
AUSSTELLUNGEN LEONHARD SCHMIDT
Einzelausstellungen Auswahl
Gedächtnisausstellungen in seiner Heimatstadt Backnang sowie in Stuttgart-Untertürkheim.
Gruppenausstellungen Auswahl
1923: Erste historische Ausstellung der Stuttgarter Sezession (ausgezeichnet mit einem eigenen Ausstellungsraum).
Einbindung in Retrospektiven zur Klassischen Moderne und der Neuen Sachlichkeit im süddeutschen Raum.
WERKBESCHREIBUNG LEONHARD SCHMIDT
Schwerpunkte | Medien
Ölmalerei auf Leinwand, Pastellkreide auf Papier, feine Bleistift- und Kohlezeichnungen sowie Druckgrafik (insbesondere Serigrafien/Siebdrucke).
Stil
Repräsentant der Neuen Sachlichkeit mit starkem individuellem Einschlag. Seine Bildsprache ist von einer meditativen Lakonie und magischen Melancholie getragen. Der Stil meidet das Laute oder Plakative; die Kompositionen strahlen eine tiefe, fast unheimliche Ruhe aus, weswegen er auch als „Maler der Stille“ bezeichnet wird.
Themen | Motive | Werke
Architektur, Alleen, Einsame Straßen, Unterführungen sowie die Kulturlandschaft Schwabens (insbesondere die Weinberge rund um den Rotenberg). Mensch und Natur: Die Protagonisten in seinen Figurenbildern wirken oft isoliert, sich nah und doch fremd. Bäume werden nicht dynamisch, sondern in einer markanten Statuarik dargestellt.
Definition | Beschreibung | Merkmale
Das Werk zeichnet sich durch eine strenge formale Reduktion und visuelle Distanz aus. Trotz dieser spröden Sachlichkeit bleibt durch die feinsinnige Farb- und Lichtführung stets eine spürbare, innere Wärme in der Darstellung erhalten.
ZITATE LEONHARD SCHMIDT
„Der andächtige, tiefe, ernste und fromme Maler, dem die Welt heilig ist, malt die Menschen und die Landschaften mit innerer Andacht.“ | Leonhard Schmidt
KÜNSTLERPORTRÄT LEONHARD SCHMIDT
Leonhard Schmidt (1892–1978): In Backnang geborener Maler, Sezessionist der ersten Stunde und einer der tiefgründigsten Meister der Neuen Sachlichkeit und des Magischen Realismus im deutschen Südwesten. Nach seinem Studium an der Stuttgarter Kunstakademie entwickelte er – abseits lauter Avantgarden – eine unverkennbare Bildsprache der absoluten Entschleunigung. Schmidts meisterhafte Arbeiten rücken Landschaften, Parks und menschenleere Straßen in eine metaphysische, wie aus der Zeit gefallene Stille. Die charakteristische Statuarik seiner Bäume, eine meditative Lakonie der Figuren und die feinsinnige Monochromie erzeugen eine eigentümliche, geheimnisvolle Aura, die das nüchtern Alltägliche ins Überirdische erhebt. Seine Bilder, getragen von einer tiefen inneren Andacht und magischen Melancholie, ziehen den Betrachter in eine Welt des angehaltenen Atems. Als „Maler vom Rotenberg“ und späterer Professor schuf er ein zeitloses Œuvre, das der neusachlichen Nachkriegsmoderne eine spirituelle, magisch-realistische Tiefendimension von europäischem Rang verlieh.
STICHWORTE LEONHARD SCHMIDT
Neue Sachlichkeit, Stuttgarter Sezession, Süddeutsche Moderne, Maler der Stille, Stuttgarter Kunstakademie, Entartete Kunst, Untertürkheim, Backnang, Landschaftsmalerei, Statuarik