GCB Kunstlexikon
EUGEN STAMMBACH
KUNSTWERKE EUGEN STAMMBACH
Alblandschaft (Öl auf Leinwand auf Holz)
Streuobstwiese bei Gerlingen (Öl auf Leinwand)
Vorfrühling (1931)
Am Waldrand
Rosenstillleben
BIOGRAFIE EUGEN STAMMBACH
Eugen Wilhelm Otto Stammbach entstammte einer alteingesessenen Stuttgarter Bürgerfamilie und wuchs als sechstes von zwölf Kindern im Stuttgarter Bohnenviertel auf. Sein Vater war Tuchhändler, während seine Mutter durch das Anfertigen von Scherenschnitten eine künstlerische Ader in die Familie einbrachte. Nach der Schulzeit am Eberhard-Ludwig-Gymnasium widmete er sich ganz der Malerei. Im Ersten Weltkrieg diente er von 1914 bis 1918 als Sanitätsoffizier und erlitt mehrfache Verwundungen. In der Zeit des Nationalsozialismus galt seine pointillistische Malweise als „entartet“, was sein Schaffen zeitweise einschränkte. Nach dem Zweiten Weltkrieg engagierte er sich stark beim Wiederaufbau der süddeutschen Kunstlandschaft. Zu seinem 75. Geburtstag im Jahr 1951 ehrte ihn der Württembergische Kunstverein mit einer großen Retrospektive.
Geburtsjahr: 14. Februar 1876
Geburtsort: Stuttgart, Deutschland
Todesjahr: 9. März 1966
Sterbeort: Stuttgart, Deutschland
AUSBILDUNG EUGEN STAMMBACH
1893: Besuch der Stuttgarter Kunstgewerbeschule.
1895–1905: Studium an der Stuttgarter Königlichen Kunstakademie. Seine Lehrer waren namhafte Maler wie Carlos Grethe, Jakob Grünenwald, Gustav Igler und insbesondere Friedrich von Keller. Zu seinen Mitstudenten gehörten unter anderem Carl Caspar, Maria Caspar-Filser und Christian Landenberger.
1909: Studienreise nach Prag.
MITGLIEDSCHAFTEN EUGEN STAMMBACH
Gründungs- und Ehrenmitglied des Württembergischen Kunstvereins (ab 1918).
Zeitweiser Schriftführer des Schwäbischen Künstlerbundes (in den Jahren 1918–1938).
Mitglied des Künstlerbund-Gremiums „Rat der Zehn“ (1949), in dem er als einer von fünf Vertretern die Region Württemberg repräsentierte.
Gründungsmitglied des Künstlerbundes Baden-Württemberg 1955, zusammen mit bedeutenden Kollegen wie Willi Baumeister, Otto Dix und Erich Heckel.
AUSZEICHNUNGEN EUGEN STAMMBACH
1906: Erhalt des renommierten Rom-Preises (Stipendium der Villa Massimo), gefolgt von einer ausgiebigen Studienreise nach Florenz und durch Italien.
1954: Verleihung des Professorentitels durch das Land Baden-Württemberg sowie Verleihung des Ehrensolds der Stadt Stuttgart.
1964: Bundesverdienstkreuz 1. Klasse.
SAMMLUNGEN EUGEN STAMMBACH
Staatsgalerie Stuttgart
Kunstmuseum Stuttgart
AUSSTELLUNGEN EUGEN STAMMBACH
EINZELAUSSTELLUNGEN AUSWAHL
1951: Eugen Stammbach – Zum 75. Geburtstag, Württembergischer Kunstverein, Stuttgart.
1964: Sonderausstellung Eugen Stammbach, Künstlerbund Baden-Württemberg.
AUSSTELLUNGSBETEILIGUNGEN AUSWAHL
1910: Weltausstellung in Rom.
1925: Große Schwäbische Kunstschau.
WERKBESCHREIBUNG EUGEN STAMMBACH
SCHWERPUNKTE | MEDIEN
Der unbestrittene Schwerpunkt seines Gesamtwerks liegt in der Ölmalerei auf Leinwand, Karton oder Holz. Grafische Arbeiten und Skizzen dienten ihm vornehmlich zur Vorbereitung seiner Gemälde.
STIL
Stammbach gilt als einer der markantesten Vertreter des schwäbischen Impressionismus. Innerhalb dieser Strömung nahm er jedoch eine absolute Sonderrolle ein, da er sich stark dem Pointillismus (bzw. dem Spätimpressionismus) annäherte. Sein Farbauftrag besteht häufig aus nebeneinandergesetzten, kurzen Pinselstrichen und Tupfen, die sich erst im Auge des Betrachters zu einer atmosphärischen Einheit zusammenfügen.
THEMEN | MOTIVE
Landschaften: Insbesondere Darstellungen der Schwäbischen Alb, Waldränder, Wiesen und Vorfrühlingsstimmungen.
Stillleben: Eine fast obsessive Leidenschaft entwickelte Stammbach für die Darstellung von Rosen, die er in zahlreichen Variationen und feinsten Farbnuancen in Vasen porträtierte.
DEFINITION | BESCHREIBUNG | MERKMALE
Die Kunst Stammbachs zeichnet sich durch die Symbiose aus Kellerscher Schule (Freilichtmalerei, Fokus auf Lichtstimmungen) und französischer impressionistischer Farbzerlegung aus. Seine Bilder leben von der feinen Modulation des Lichts. Anstatt harte Konturen zu zeichnen, löste er Formen in vibrierende Farbflächen auf, um das atmosphärische Erleben eines flüchtigen Moments einzufangen.
STICHWORTE EUGEN STAMMBACH
Schwäbischer Impressionismus, Pointillismus, Freilichtmalerei, Friedrich von Keller, Stuttgarter Schule, Rosenstillleben, Landschaftsmalerei, Villa Massimo, Künstlerbund Baden-Württemberg
EUGEN STAMMBACH
KUNSTWERKE EUGEN STAMMBACH
Alblandschaft (Öl auf Leinwand auf Holz)
Streuobstwiese bei Gerlingen (Öl auf Leinwand)
Vorfrühling (1931)
Am Waldrand
Rosenstillleben
BIOGRAFIE EUGEN STAMMBACH
Eugen Wilhelm Otto Stammbach entstammte einer alteingesessenen Stuttgarter Bürgerfamilie und wuchs als sechstes von zwölf Kindern im Stuttgarter Bohnenviertel auf. Sein Vater war Tuchhändler, während seine Mutter durch das Anfertigen von Scherenschnitten eine künstlerische Ader in die Familie einbrachte. Nach der Schulzeit am Eberhard-Ludwig-Gymnasium widmete er sich ganz der Malerei. Im Ersten Weltkrieg diente er von 1914 bis 1918 als Sanitätsoffizier und erlitt mehrfache Verwundungen. In der Zeit des Nationalsozialismus galt seine pointillistische Malweise als „entartet“, was sein Schaffen zeitweise einschränkte. Nach dem Zweiten Weltkrieg engagierte er sich stark beim Wiederaufbau der süddeutschen Kunstlandschaft. Zu seinem 75. Geburtstag im Jahr 1951 ehrte ihn der Württembergische Kunstverein mit einer großen Retrospektive.
Geburtsjahr: 14. Februar 1876
Geburtsort: Stuttgart, Deutschland
Todesjahr: 9. März 1966
Sterbeort: Stuttgart, Deutschland
AUSBILDUNG EUGEN STAMMBACH
1893: Besuch der Stuttgarter Kunstgewerbeschule.
1895–1905: Studium an der Stuttgarter Königlichen Kunstakademie. Seine Lehrer waren namhafte Maler wie Carlos Grethe, Jakob Grünenwald, Gustav Igler und insbesondere Friedrich von Keller. Zu seinen Mitstudenten gehörten unter anderem Carl Caspar, Maria Caspar-Filser und Christian Landenberger.
1909: Studienreise nach Prag.
MITGLIEDSCHAFTEN EUGEN STAMMBACH
Gründungs- und Ehrenmitglied des Württembergischen Kunstvereins (ab 1918).
Zeitweiser Schriftführer des Schwäbischen Künstlerbundes (in den Jahren 1918–1938).
Mitglied des Künstlerbund-Gremiums „Rat der Zehn“ (1949), in dem er als einer von fünf Vertretern die Region Württemberg repräsentierte.
Gründungsmitglied des Künstlerbundes Baden-Württemberg 1955, zusammen mit bedeutenden Kollegen wie Willi Baumeister, Otto Dix und Erich Heckel.
AUSZEICHNUNGEN EUGEN STAMMBACH
1906: Erhalt des renommierten Rom-Preises (Stipendium der Villa Massimo), gefolgt von einer ausgiebigen Studienreise nach Florenz und durch Italien.
1954: Verleihung des Professorentitels durch das Land Baden-Württemberg sowie Verleihung des Ehrensolds der Stadt Stuttgart.
1964: Bundesverdienstkreuz 1. Klasse.
SAMMLUNGEN EUGEN STAMMBACH
Staatsgalerie Stuttgart
Kunstmuseum Stuttgart
AUSSTELLUNGEN EUGEN STAMMBACH
EINZELAUSSTELLUNGEN AUSWAHL
1951: Eugen Stammbach – Zum 75. Geburtstag, Württembergischer Kunstverein, Stuttgart.
1964: Sonderausstellung Eugen Stammbach, Künstlerbund Baden-Württemberg.
AUSSTELLUNGSBETEILIGUNGEN AUSWAHL
1910: Weltausstellung in Rom.
1925: Große Schwäbische Kunstschau.
WERKBESCHREIBUNG EUGEN STAMMBACH
SCHWERPUNKTE | MEDIEN
Der unbestrittene Schwerpunkt seines Gesamtwerks liegt in der Ölmalerei auf Leinwand, Karton oder Holz. Grafische Arbeiten und Skizzen dienten ihm vornehmlich zur Vorbereitung seiner Gemälde.
STIL
Stammbach gilt als einer der markantesten Vertreter des schwäbischen Impressionismus. Innerhalb dieser Strömung nahm er jedoch eine absolute Sonderrolle ein, da er sich stark dem Pointillismus (bzw. dem Spätimpressionismus) annäherte. Sein Farbauftrag besteht häufig aus nebeneinandergesetzten, kurzen Pinselstrichen und Tupfen, die sich erst im Auge des Betrachters zu einer atmosphärischen Einheit zusammenfügen.
THEMEN | MOTIVE
Landschaften: Insbesondere Darstellungen der Schwäbischen Alb, Waldränder, Wiesen und Vorfrühlingsstimmungen.
Stillleben: Eine fast obsessive Leidenschaft entwickelte Stammbach für die Darstellung von Rosen, die er in zahlreichen Variationen und feinsten Farbnuancen in Vasen porträtierte.
DEFINITION | BESCHREIBUNG | MERKMALE
Die Kunst Stammbachs zeichnet sich durch die Symbiose aus Kellerscher Schule (Freilichtmalerei, Fokus auf Lichtstimmungen) und französischer impressionistischer Farbzerlegung aus. Seine Bilder leben von der feinen Modulation des Lichts. Anstatt harte Konturen zu zeichnen, löste er Formen in vibrierende Farbflächen auf, um das atmosphärische Erleben eines flüchtigen Moments einzufangen.
STICHWORTE EUGEN STAMMBACH
Schwäbischer Impressionismus, Pointillismus, Freilichtmalerei, Friedrich von Keller, Stuttgarter Schule, Rosenstillleben, Landschaftsmalerei, Villa Massimo, Künstlerbund Baden-Württemberg
EUGEN STAMMBACH
KUNSTWERKE EUGEN STAMMBACH
Alblandschaft (Öl auf Leinwand auf Holz)
Streuobstwiese bei Gerlingen (Öl auf Leinwand)
Vorfrühling (1931)
Am Waldrand
Rosenstillleben
BIOGRAFIE EUGEN STAMMBACH
Eugen Wilhelm Otto Stammbach entstammte einer alteingesessenen Stuttgarter Bürgerfamilie und wuchs als sechstes von zwölf Kindern im Stuttgarter Bohnenviertel auf. Sein Vater war Tuchhändler, während seine Mutter durch das Anfertigen von Scherenschnitten eine künstlerische Ader in die Familie einbrachte. Nach der Schulzeit am Eberhard-Ludwig-Gymnasium widmete er sich ganz der Malerei. Im Ersten Weltkrieg diente er von 1914 bis 1918 als Sanitätsoffizier und erlitt mehrfache Verwundungen. In der Zeit des Nationalsozialismus galt seine pointillistische Malweise als „entartet“, was sein Schaffen zeitweise einschränkte. Nach dem Zweiten Weltkrieg engagierte er sich stark beim Wiederaufbau der süddeutschen Kunstlandschaft. Zu seinem 75. Geburtstag im Jahr 1951 ehrte ihn der Württembergische Kunstverein mit einer großen Retrospektive.
Geburtsjahr: 14. Februar 1876
Geburtsort: Stuttgart, Deutschland
Todesjahr: 9. März 1966
Sterbeort: Stuttgart, Deutschland
AUSBILDUNG EUGEN STAMMBACH
1893: Besuch der Stuttgarter Kunstgewerbeschule.
1895–1905: Studium an der Stuttgarter Königlichen Kunstakademie. Seine Lehrer waren namhafte Maler wie Carlos Grethe, Jakob Grünenwald, Gustav Igler und insbesondere Friedrich von Keller. Zu seinen Mitstudenten gehörten unter anderem Carl Caspar, Maria Caspar-Filser und Christian Landenberger.
1909: Studienreise nach Prag.
MITGLIEDSCHAFTEN EUGEN STAMMBACH
Gründungs- und Ehrenmitglied des Württembergischen Kunstvereins (ab 1918).
Zeitweiser Schriftführer des Schwäbischen Künstlerbundes (in den Jahren 1918–1938).
Mitglied des Künstlerbund-Gremiums „Rat der Zehn“ (1949), in dem er als einer von fünf Vertretern die Region Württemberg repräsentierte.
Gründungsmitglied des Künstlerbundes Baden-Württemberg 1955, zusammen mit bedeutenden Kollegen wie Willi Baumeister, Otto Dix und Erich Heckel.
AUSZEICHNUNGEN EUGEN STAMMBACH
1906: Erhalt des renommierten Rom-Preises (Stipendium der Villa Massimo), gefolgt von einer ausgiebigen Studienreise nach Florenz und durch Italien.
1954: Verleihung des Professorentitels durch das Land Baden-Württemberg sowie Verleihung des Ehrensolds der Stadt Stuttgart.
1964: Bundesverdienstkreuz 1. Klasse.
SAMMLUNGEN EUGEN STAMMBACH
Staatsgalerie Stuttgart
Kunstmuseum Stuttgart
AUSSTELLUNGEN EUGEN STAMMBACH
EINZELAUSSTELLUNGEN AUSWAHL
1951: Eugen Stammbach – Zum 75. Geburtstag, Württembergischer Kunstverein, Stuttgart.
1964: Sonderausstellung Eugen Stammbach, Künstlerbund Baden-Württemberg.
AUSSTELLUNGSBETEILIGUNGEN AUSWAHL
1910: Weltausstellung in Rom.
1925: Große Schwäbische Kunstschau.
WERKBESCHREIBUNG EUGEN STAMMBACH
SCHWERPUNKTE | MEDIEN
Der unbestrittene Schwerpunkt seines Gesamtwerks liegt in der Ölmalerei auf Leinwand, Karton oder Holz. Grafische Arbeiten und Skizzen dienten ihm vornehmlich zur Vorbereitung seiner Gemälde.
STIL
Stammbach gilt als einer der markantesten Vertreter des schwäbischen Impressionismus. Innerhalb dieser Strömung nahm er jedoch eine absolute Sonderrolle ein, da er sich stark dem Pointillismus (bzw. dem Spätimpressionismus) annäherte. Sein Farbauftrag besteht häufig aus nebeneinandergesetzten, kurzen Pinselstrichen und Tupfen, die sich erst im Auge des Betrachters zu einer atmosphärischen Einheit zusammenfügen.
THEMEN | MOTIVE
Landschaften: Insbesondere Darstellungen der Schwäbischen Alb, Waldränder, Wiesen und Vorfrühlingsstimmungen.
Stillleben: Eine fast obsessive Leidenschaft entwickelte Stammbach für die Darstellung von Rosen, die er in zahlreichen Variationen und feinsten Farbnuancen in Vasen porträtierte.
DEFINITION | BESCHREIBUNG | MERKMALE
Die Kunst Stammbachs zeichnet sich durch die Symbiose aus Kellerscher Schule (Freilichtmalerei, Fokus auf Lichtstimmungen) und französischer impressionistischer Farbzerlegung aus. Seine Bilder leben von der feinen Modulation des Lichts. Anstatt harte Konturen zu zeichnen, löste er Formen in vibrierende Farbflächen auf, um das atmosphärische Erleben eines flüchtigen Moments einzufangen.
STICHWORTE EUGEN STAMMBACH
Schwäbischer Impressionismus, Pointillismus, Freilichtmalerei, Friedrich von Keller, Stuttgarter Schule, Rosenstillleben, Landschaftsmalerei, Villa Massimo, Künstlerbund Baden-Württemberg