GCB Kunstlexikon
SCHWÄBISCHE KUNST UND KÜNSTLER
KUNSTWERKE SCHWÄBISCHE KUNST UND KÜNSTLER

Schwäbische Kunst und Künstler, Werner Fohrer, Nachtbild I (Blick auf Stuttgart vom Weißenburgpark), 2011, Acryl/Airbrush auf Leinwand, 120 cm x 150 cm, Preis auf Anfrage, SüdWestGalerie

Schwäbische Kunst und Künstler, Harry Meyer, Nacht, 2017, Öl auf Leinwand, 105 cm x 170 cm, Preis auf Anfrage, Galerie Cyprian Brenner

Schwäbische Kunst und Künstler, Christofer Kochs, Wiedersehen mit der Gegenwart, 2023, gefaltete Leinwand, Tusche, Öl, 140 cm x 100 cm, Preis auf Anfrage, SüdWestGalerie
VIDEOS SCHWÄBISCHE KUNST UND KÜNSTLER
Eiszeitkunst auf der Schwäbischen Alb | Die ältesten Kunstwerke der Menschheit stammen von der Schwäbischen Alb. Ein Besuch bei den Höhlen und Fundstätten im UNESCO-Weltkulturerbe | visit.sueden | YouTube
Hermann Pleuer,“Industrie und Landschaft im schwäbischen Impressionismus“;Kunststiftung Hohenkarpfen | Horst Simschek | YouTube
Zwischen Kunst und Kümmern – Der Konzeptkünstler Tom Kain | Schwaben + Altbayern | BR | Tom Kain ist nicht nur Student an der Akademie der Bildenden Künste in München. Er arbeitet auch als Erzieher für Jugendliche in betreuten Wohngruppen. Sein Können gibt Tom an die jungen Menschen weiter und zeigt, wie entspannend und kreativ zum Beispiel das Stricken sein kann. Autorin: Sandra Wiest Aus der TV-Sendung vom 23.4.2023 | Bayerischer Rundfunk | YouTube
Videorundgang durch die 73. Große Schwäbische Kunstausstellung in der Halle 1 Raum für Kunst im Glaspalast, Augsburg. 73 zeitgenössische Kunstwerke und Videos, Installationen von 67 Künstlerinnen und Künstlern aus Schwaben sind in dieser Verkaufsausstellung präsentiert | Norbert Kiening | YouTube
DEFINITION SCHWÄBISCHE KUNST UND KÜNSTLER
Gemeinhin werden die Gebiete zwischen dem Schwarzwald im Westen, dem Lech im Osten, dem Bodensee im Süden und dem südlichen Teil der Region Heilbronn-Franken im Norden zu Schwaben gerechnet.
Schwäbisch Künstler stammen in der Regel aus diesen Regionen oder arbeiten schon lange dort oder mit den „traditionellen schwäbischen Motiven“.
KERNMERKMALE DER SCHWÄBISCHEN KUNST
Spannungfeld: Ständiger Wechsel zwischen tiefer Heimatverwurzelung und radikaler internationaler Moderne.
Zentrum: Die Stuttgarter Kunstakademie als personeller und stilistischer Dreh- und Angelpunkt.
Motive: Wandel von der idyllischen Natur (Schwäbische Alb) zur Industriemoderne (Eisenbahnen) bis zur reinen Form- und Farbenlehre.
CHRONOLOGIE & HISTORIE SCHWÄBISCHE KUNST UND KÜNSTLER
Eiszeit: Als sich während der letzten Eiszeit vor 43.000 Jahren Menschen in Europa niederließen, siedelten sie auch in den zahlreichen Schutz bietenden Höhlen der Schwäbischen Alb. Hier hinterließen sie die ältesten mobilen Kunstwerke der Welt, deren Bedeutung für das Verständnis der Menschheitsgeschichte und die Entwicklung der Künste weltweit einzigartig ist. Die Welterbestätte Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb wurde 2017 in die UNESCO-Welterbeliste eingeschrieben.
Das 19. Jahrhundert: Von der Romantik zum Impressionismus:
Im 19. Jahrhundert entwickelte sich die schwäbische Kunst von akademischen Traditionen hin zu einer eigenständigen Natur- und Lichtbetrachtung:
Schwäbische Romantik: Künstler wie Johann Friedrich Dieterich prägten die religiöse Malerei und Historienmalerei. Die Landschaftsmalerei entdeckte die Schwäbische Alb und den Schwarzwald als Sehnsuchtsorte.
Biedermeier und Realismus: Maler wie Carl Küstner oder Eberhard Emminger hielten die ländliche IDylle und bürgerliche Motive detailgetreu fest.
Der schwäbische Impressionismus: Um die Jahrhundertwende bildete sich ein regionaler Höhepunkt heraus. Angeführt vom sogenannten „Schwäbischen Dreigestirn“ – Hermann Pleuer, Christian Landenberger und Otto Reiniger – wurde das Licht zum Hauptakteur. Pleuer wurde weltberühmt für seine atmosphärischen Industriebilder des Stuttgarter Hauptbahnhofs, während Landenberger für seine Freilichtmalerei und Kucher für seine realistischen Veduten bekannt waren. [1, 2]
Das 20. Jahrhundert: Avantgarde und Abstraktion
Das 20. Jahrhundert brachte radikale Umbrüche, die Stuttgart und die schwäbische Region zeitweise zu Zentren der europäischen Avantgarde machten:
Die Hölzel-Schule: Der Stuttgarter Akademieprofessor Adolf Hölzel gilt als einer der wichtigsten Wegbereiter der Abstraktion in Deutschland. Er entwickelte eine wegweisende Farbenlehre und formte eine Generation herausragender Schüler.
Die Avantgarde der Hölzel-Schüler: Zu seinem Kreis gehörten Weltstars der Moderne wie Will Baumeister, Oskar Schlemmer (bekannt für seine Bauhaus-Arbeiten) und Ida Kerkovius. Sie brachen endgültig mit der gegenständlichen Malerei.
Zwischenkriegszeit und Neue Sachlichkeit: In den 1920er Jahren bildete sich ein Kontrast zwischen sozialkritischem Realismus (wie bei Otto Dix, der zeitweise in Südwestdeutschland wirkte) und der konstruktiven Kunst.
Nachkriegszeit und Informel: Nach dem Zweiten Weltkrieg knüpfte die Region schnell wieder an die Moderne an. Will Baumeister wurde zur Integrationsfigur der ungegenständlichen Malerei (Informel) im Nachkriegsdeutschland und prägte Generationen neuer Künstler. [1]
Schwäbische Kunst im Nationalsozialismus am Beispiel des Stuttgarter Kunstmuseums: Die städtische Kunstsammlung wurde 1924 mit der Schenkung der Gemäldesammlung des Grafen Silvio della Valle di Casanova gegründet. Die Stadt präsentierte sie ab 1925 in einer Dauerausstellung in der Villa Berg, einem ehemaligen Fürstenpalais. Auch wurden im kleinen Umfang Kunstwerke hinzuerworben. Ein Museum wurde aber nicht geschaffen. In Stuttgart im Dritten Reich gab es daher kein städtisches Kunstmuseum. Dessen Grundlagen legten erst die Nationalsozialisten mit ihrer Kunst- und Kulturpolitik. Ihr Ziel war die Verwirklichung des Traums vom Museum »schwäbischer« Kunst. Die Ausstellung thematisierte ein lange verdrängtes Kapitel Stuttgarter Museumsgeschichte und die Idee der Kunstlandschaft Schwaben, deren Ursprünge im 19. Jahrhundert liegen. Zugleich schrieb sie die Gründungsgeschichte des Kunstmuseums Stuttgart neu. In acht Räumen wurde die Geschichte mit zahlreichen Kunstwerken aus der Sammlung dargestellt, die bis dahin noch nie gezeigt wurden. In einer Petersburger Hängung führten fast hundert Landschaftsbilder ein in die Bedeutung der Landschaftsmalerei für die städtische Kunstsammlung und die Kunst im Dritten Reich.
Gegenwart: Jährlich finden große Ausstellungen statt, die sich auf das künstlerische Schaffen in Schwaben beziehen. Dabei werden aktuellste Werke schwäbische Künstler ausgestellt. Zum Beispiel beim BBK Schwaben Nord. Die Große Schwäbische Kunstausstellung ist zum Beispiel eine seit dem Jahr 1949 jährlich stattfindende Kunstausstellung in Augsburg. Veranstalter sind der Berufsverband Bildender Künstler Schwaben-Nord und Augsburg e.V. und Berufsverband Bildender Künstler Allgäu/Schwaben-Süd e.V. An der Großen Schwäbischen Kunstausstellung nehmen regelmäßig ca. 100 Künstler aus verschiedenen Disziplinen teil. Eine Jury bewertet die ausgestellten Werke. Unter diesen wird der Schwäbische Kunstpreis der Kreissparkasse Augsburg verliehen. Zusätzlich gab es Sonderausstellungen im Kulturforum Abraxas. Die Hauptausstellung fand in der toskanischen Säulenhalle im Zeughaus statt. Von 2014 bis 2018 wurde die Ausstellung im Schaezlerpalais gezeigt mit Sonderausstellungen in der H2 des Glaspalast Augsburg. Seit 2019 findet die Ausstellung in der H1, Raum für Kunst im Glaspalast Augsburg statt. Im Jahr 2009 zog die Kreissparkasse ihr Engagement allerdings zurück. 2012 setzte der Bezirk Schwaben die Tradition fort und lobte für das Jahr 2013 wieder einen Kunstpreis aus. Die Ausstellung zum Schwäbischen Kunstpreis in Augsburg zeigte in der Vergangenheit einen Querschnitt durch das Schaffen der Künstler in der Region. Aufgerufen zur Teilnahme sind alle in Schwaben geborenen Künstler und die Mitglieder der beiden Berufsverbände in Schwaben (BBK Schwaben-Nord und Augsburg, BBK Schwaben-Süd) bis zum jeweiligen Alter von 35 Jahren.
Die Initiative für dieses Projekt entsprang ursprünglich dem kontinuierlichen Kulturengagement der Kreissparkasse Augsburg, die zusätzlich einen Katalog finanzierte, mit dem die Künstler ihre Bewerbungsunterlagen ergänzen konnten.
Preisträger:
2015: Hansjürgen Gartner
2008 (17. Schwäbischer Kunstpreis): Benjamin Appel, Karlsruhe
2007 (16. Schwäbischer Kunstpreis): Götz Ulrich Richter, Friedberg
2006 (15. Schwäbischer Kunstpreis): Jörg Maxzin, Augsburg
2005 (14. Schwäbischer Kunstpreis): Anja Güthoff, Augsburg
2004 (13. Schwäbischer Kunstpreis): Felix Weinold, Augsburg
2003 (12. Schwäbischer Kunstpreis): Edith Baumann, Immenstadt
2002 (11. Schwäbischer Kunstpreis): Burga Endhardt-Tröndle
2001 (10. Schwäbischer Kunstpreis): Kotek[4]
2000 (9. Schwäbischer Kunstpreis): Peter Lochmüller
1999 (8. Schwäbischer Kunstpreis): Eva Spoo
1998 (7. Schwäbischer Kunstpreis): Andrea Sandner
1997 (6. Schwäbischer Kunstpreis): Jan Prein, Augsburg
1996 (5. Schwäbischer Kunstpreis): Peter Mayr
1995 (4. Schwäbischer Kunstpreis): Anselm Schmid, Ulm
1994 (3. Schwäbischer Kunstpreis): Stefan Stoll, Augsburg
1993 (2. Schwäbischer Kunstpreis): Terence Carr
1992 (1. Schwäbischer Kunstpreis): Harry Meyer, Augsburg
ZEITGENÖSSISCHE SCHWÄBISCHE KÜNSTLERINNEN UND KÜNSTLER
Günther Baumann, Augsburg
Dieter Blum, Esslingen am Neckar
Terence Carr
Sabine Christmann, Bartenstein (Landkreis Schwäbisch Hall)
Oliver Christmann, Bartenstein (Landkreis Schwäbisch Hall)
Isa Dahl, Stuttgart
Werner Fohrer, Plochingen
Hansjürgen Gartner, Augsburg
Anja Güthoff, Augsburg
Max Kaminski, Augsburg
Christofer Kochs, Augsburg
Harry Meyer, Augsburg
Fritz Nuss, Göppingen
Andrea Sandner
Bernd Schwarting, Ulm/Berlin
Christoph Traub, Stuttgart
Daniel Wagenblast, Stuttgart
Felix Weinold, Augsburg
Rudi Weiss, Ingolstadt
STICHWORTE SCHWÄBISCHE KUNST UND KÜNSTLER
Schwäbischer Impressionismus, Schwäbische Romantik, Hölzel-Kreis, Übereck-Stil, Stuttgarter Sezession, Bahnhofs- und Industriemalerei, Licht- und Freilichtmalerei (Pleinairismus), Absolute Malerei, Figur im Raum, Schlemmer-Kopf, Strukturbilder, Königliche Kunstschule, Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, Uracher Künstlerkreis,
Weißenhofsiedlung, Künstlerbund Stuttgart
LINKS SCHWÄBISCHE KUNST UND KÜNSTLER
WIKIPEDIA- Große Schwäbische Kunstausstellung
WIKIPEDIA – Schwäbischer Kunstpreis
KUNST UND KULTUREINRICHTUNGEN SCHWÄBISCHE ALB
DEUTSCHLANDFUNKKULTUR – Schwäbische Kunst im Nationalsozialismus
SCHWÄBISCHE KUNST UND KÜNSTLER
KUNSTWERKE SCHWÄBISCHE KUNST UND KÜNSTLER

Schwäbische Kunst und Künstler, Werner Fohrer, Nachtbild I (Blick auf Stuttgart vom Weißenburgpark), 2011, Acryl/Airbrush auf Leinwand, 120 cm x 150 cm, Preis auf Anfrage, SüdWestGalerie

Schwäbische Kunst und Künstler, Harry Meyer, Nacht, 2017, Öl auf Leinwand, 105 cm x 170 cm, Preis auf Anfrage, Galerie Cyprian Brenner

Schwäbische Kunst und Künstler, Christofer Kochs, Wiedersehen mit der Gegenwart, 2023, gefaltete Leinwand, Tusche, Öl, 140 cm x 100 cm, Preis auf Anfrage, SüdWestGalerie
VIDEOS SCHWÄBISCHE KUNST UND KÜNSTLER
Eiszeitkunst auf der Schwäbischen Alb | Die ältesten Kunstwerke der Menschheit stammen von der Schwäbischen Alb. Ein Besuch bei den Höhlen und Fundstätten im UNESCO-Weltkulturerbe | visit.sueden | YouTube
Hermann Pleuer,“Industrie und Landschaft im schwäbischen Impressionismus“;Kunststiftung Hohenkarpfen | Horst Simschek | YouTube
Zwischen Kunst und Kümmern – Der Konzeptkünstler Tom Kain | Schwaben + Altbayern | BR | Tom Kain ist nicht nur Student an der Akademie der Bildenden Künste in München. Er arbeitet auch als Erzieher für Jugendliche in betreuten Wohngruppen. Sein Können gibt Tom an die jungen Menschen weiter und zeigt, wie entspannend und kreativ zum Beispiel das Stricken sein kann. Autorin: Sandra Wiest Aus der TV-Sendung vom 23.4.2023 | Bayerischer Rundfunk | YouTube
Videorundgang durch die 73. Große Schwäbische Kunstausstellung in der Halle 1 Raum für Kunst im Glaspalast, Augsburg. 73 zeitgenössische Kunstwerke und Videos, Installationen von 67 Künstlerinnen und Künstlern aus Schwaben sind in dieser Verkaufsausstellung präsentiert | Norbert Kiening | YouTube
DEFINITION SCHWÄBISCHE KUNST UND KÜNSTLER
Gemeinhin werden die Gebiete zwischen dem Schwarzwald im Westen, dem Lech im Osten, dem Bodensee im Süden und dem südlichen Teil der Region Heilbronn-Franken im Norden zu Schwaben gerechnet.
Schwäbisch Künstler stammen in der Regel aus diesen Regionen oder arbeiten schon lange dort oder mit den „traditionellen schwäbischen Motiven“.
KERNMERKMALE DER SCHWÄBISCHEN KUNST
Spannungfeld: Ständiger Wechsel zwischen tiefer Heimatverwurzelung und radikaler internationaler Moderne.
Zentrum: Die Stuttgarter Kunstakademie als personeller und stilistischer Dreh- und Angelpunkt.
Motive: Wandel von der idyllischen Natur (Schwäbische Alb) zur Industriemoderne (Eisenbahnen) bis zur reinen Form- und Farbenlehre.
CHRONOLOGIE & HISTORIE SCHWÄBISCHE KUNST UND KÜNSTLER
Eiszeit: Als sich während der letzten Eiszeit vor 43.000 Jahren Menschen in Europa niederließen, siedelten sie auch in den zahlreichen Schutz bietenden Höhlen der Schwäbischen Alb. Hier hinterließen sie die ältesten mobilen Kunstwerke der Welt, deren Bedeutung für das Verständnis der Menschheitsgeschichte und die Entwicklung der Künste weltweit einzigartig ist. Die Welterbestätte Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb wurde 2017 in die UNESCO-Welterbeliste eingeschrieben.
Das 19. Jahrhundert: Von der Romantik zum Impressionismus:
Im 19. Jahrhundert entwickelte sich die schwäbische Kunst von akademischen Traditionen hin zu einer eigenständigen Natur- und Lichtbetrachtung:
Schwäbische Romantik: Künstler wie Johann Friedrich Dieterich prägten die religiöse Malerei und Historienmalerei. Die Landschaftsmalerei entdeckte die Schwäbische Alb und den Schwarzwald als Sehnsuchtsorte.
Biedermeier und Realismus: Maler wie Carl Küstner oder Eberhard Emminger hielten die ländliche IDylle und bürgerliche Motive detailgetreu fest.
Der schwäbische Impressionismus: Um die Jahrhundertwende bildete sich ein regionaler Höhepunkt heraus. Angeführt vom sogenannten „Schwäbischen Dreigestirn“ – Hermann Pleuer, Christian Landenberger und Otto Reiniger – wurde das Licht zum Hauptakteur. Pleuer wurde weltberühmt für seine atmosphärischen Industriebilder des Stuttgarter Hauptbahnhofs, während Landenberger für seine Freilichtmalerei und Kucher für seine realistischen Veduten bekannt waren. [1, 2]
Das 20. Jahrhundert: Avantgarde und Abstraktion
Das 20. Jahrhundert brachte radikale Umbrüche, die Stuttgart und die schwäbische Region zeitweise zu Zentren der europäischen Avantgarde machten:
Die Hölzel-Schule: Der Stuttgarter Akademieprofessor Adolf Hölzel gilt als einer der wichtigsten Wegbereiter der Abstraktion in Deutschland. Er entwickelte eine wegweisende Farbenlehre und formte eine Generation herausragender Schüler.
Die Avantgarde der Hölzel-Schüler: Zu seinem Kreis gehörten Weltstars der Moderne wie Will Baumeister, Oskar Schlemmer (bekannt für seine Bauhaus-Arbeiten) und Ida Kerkovius. Sie brachen endgültig mit der gegenständlichen Malerei.
Zwischenkriegszeit und Neue Sachlichkeit: In den 1920er Jahren bildete sich ein Kontrast zwischen sozialkritischem Realismus (wie bei Otto Dix, der zeitweise in Südwestdeutschland wirkte) und der konstruktiven Kunst.
Nachkriegszeit und Informel: Nach dem Zweiten Weltkrieg knüpfte die Region schnell wieder an die Moderne an. Will Baumeister wurde zur Integrationsfigur der ungegenständlichen Malerei (Informel) im Nachkriegsdeutschland und prägte Generationen neuer Künstler. [1]
Schwäbische Kunst im Nationalsozialismus am Beispiel des Stuttgarter Kunstmuseums: Die städtische Kunstsammlung wurde 1924 mit der Schenkung der Gemäldesammlung des Grafen Silvio della Valle di Casanova gegründet. Die Stadt präsentierte sie ab 1925 in einer Dauerausstellung in der Villa Berg, einem ehemaligen Fürstenpalais. Auch wurden im kleinen Umfang Kunstwerke hinzuerworben. Ein Museum wurde aber nicht geschaffen. In Stuttgart im Dritten Reich gab es daher kein städtisches Kunstmuseum. Dessen Grundlagen legten erst die Nationalsozialisten mit ihrer Kunst- und Kulturpolitik. Ihr Ziel war die Verwirklichung des Traums vom Museum »schwäbischer« Kunst. Die Ausstellung thematisierte ein lange verdrängtes Kapitel Stuttgarter Museumsgeschichte und die Idee der Kunstlandschaft Schwaben, deren Ursprünge im 19. Jahrhundert liegen. Zugleich schrieb sie die Gründungsgeschichte des Kunstmuseums Stuttgart neu. In acht Räumen wurde die Geschichte mit zahlreichen Kunstwerken aus der Sammlung dargestellt, die bis dahin noch nie gezeigt wurden. In einer Petersburger Hängung führten fast hundert Landschaftsbilder ein in die Bedeutung der Landschaftsmalerei für die städtische Kunstsammlung und die Kunst im Dritten Reich.
Gegenwart: Jährlich finden große Ausstellungen statt, die sich auf das künstlerische Schaffen in Schwaben beziehen. Dabei werden aktuellste Werke schwäbische Künstler ausgestellt. Zum Beispiel beim BBK Schwaben Nord. Die Große Schwäbische Kunstausstellung ist zum Beispiel eine seit dem Jahr 1949 jährlich stattfindende Kunstausstellung in Augsburg. Veranstalter sind der Berufsverband Bildender Künstler Schwaben-Nord und Augsburg e.V. und Berufsverband Bildender Künstler Allgäu/Schwaben-Süd e.V. An der Großen Schwäbischen Kunstausstellung nehmen regelmäßig ca. 100 Künstler aus verschiedenen Disziplinen teil. Eine Jury bewertet die ausgestellten Werke. Unter diesen wird der Schwäbische Kunstpreis der Kreissparkasse Augsburg verliehen. Zusätzlich gab es Sonderausstellungen im Kulturforum Abraxas. Die Hauptausstellung fand in der toskanischen Säulenhalle im Zeughaus statt. Von 2014 bis 2018 wurde die Ausstellung im Schaezlerpalais gezeigt mit Sonderausstellungen in der H2 des Glaspalast Augsburg. Seit 2019 findet die Ausstellung in der H1, Raum für Kunst im Glaspalast Augsburg statt. Im Jahr 2009 zog die Kreissparkasse ihr Engagement allerdings zurück. 2012 setzte der Bezirk Schwaben die Tradition fort und lobte für das Jahr 2013 wieder einen Kunstpreis aus. Die Ausstellung zum Schwäbischen Kunstpreis in Augsburg zeigte in der Vergangenheit einen Querschnitt durch das Schaffen der Künstler in der Region. Aufgerufen zur Teilnahme sind alle in Schwaben geborenen Künstler und die Mitglieder der beiden Berufsverbände in Schwaben (BBK Schwaben-Nord und Augsburg, BBK Schwaben-Süd) bis zum jeweiligen Alter von 35 Jahren.
Die Initiative für dieses Projekt entsprang ursprünglich dem kontinuierlichen Kulturengagement der Kreissparkasse Augsburg, die zusätzlich einen Katalog finanzierte, mit dem die Künstler ihre Bewerbungsunterlagen ergänzen konnten.
Preisträger:
2015: Hansjürgen Gartner
2008 (17. Schwäbischer Kunstpreis): Benjamin Appel, Karlsruhe
2007 (16. Schwäbischer Kunstpreis): Götz Ulrich Richter, Friedberg
2006 (15. Schwäbischer Kunstpreis): Jörg Maxzin, Augsburg
2005 (14. Schwäbischer Kunstpreis): Anja Güthoff, Augsburg
2004 (13. Schwäbischer Kunstpreis): Felix Weinold, Augsburg
2003 (12. Schwäbischer Kunstpreis): Edith Baumann, Immenstadt
2002 (11. Schwäbischer Kunstpreis): Burga Endhardt-Tröndle
2001 (10. Schwäbischer Kunstpreis): Kotek[4]
2000 (9. Schwäbischer Kunstpreis): Peter Lochmüller
1999 (8. Schwäbischer Kunstpreis): Eva Spoo
1998 (7. Schwäbischer Kunstpreis): Andrea Sandner
1997 (6. Schwäbischer Kunstpreis): Jan Prein, Augsburg
1996 (5. Schwäbischer Kunstpreis): Peter Mayr
1995 (4. Schwäbischer Kunstpreis): Anselm Schmid, Ulm
1994 (3. Schwäbischer Kunstpreis): Stefan Stoll, Augsburg
1993 (2. Schwäbischer Kunstpreis): Terence Carr
1992 (1. Schwäbischer Kunstpreis): Harry Meyer, Augsburg
ZEITGENÖSSISCHE SCHWÄBISCHE KÜNSTLERINNEN UND KÜNSTLER
Günther Baumann, Augsburg
Dieter Blum, Esslingen am Neckar
Terence Carr
Sabine Christmann, Bartenstein (Landkreis Schwäbisch Hall)
Oliver Christmann, Bartenstein (Landkreis Schwäbisch Hall)
Isa Dahl, Stuttgart
Werner Fohrer, Plochingen
Hansjürgen Gartner, Augsburg
Anja Güthoff, Augsburg
Max Kaminski, Augsburg
Christofer Kochs, Augsburg
Harry Meyer, Augsburg
Fritz Nuss, Göppingen
Andrea Sandner
Bernd Schwarting, Ulm/Berlin
Christoph Traub, Stuttgart
Daniel Wagenblast, Stuttgart
Felix Weinold, Augsburg
Rudi Weiss, Ingolstadt
STICHWORTE SCHWÄBISCHE KUNST UND KÜNSTLER
Schwäbischer Impressionismus, Schwäbische Romantik, Hölzel-Kreis, Übereck-Stil, Stuttgarter Sezession, Bahnhofs- und Industriemalerei, Licht- und Freilichtmalerei (Pleinairismus), Absolute Malerei, Figur im Raum, Schlemmer-Kopf, Strukturbilder, Königliche Kunstschule, Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, Uracher Künstlerkreis,
Weißenhofsiedlung, Künstlerbund Stuttgart
LINKS SCHWÄBISCHE KUNST UND KÜNSTLER
WIKIPEDIA- Große Schwäbische Kunstausstellung
WIKIPEDIA – Schwäbischer Kunstpreis
KUNST UND KULTUREINRICHTUNGEN SCHWÄBISCHE ALB
DEUTSCHLANDFUNKKULTUR – Schwäbische Kunst im Nationalsozialismus
SCHWÄBISCHE KUNST UND KÜNSTLER
KUNSTWERKE SCHWÄBISCHE KUNST UND KÜNSTLER

Schwäbische Kunst und Künstler, Werner Fohrer, Nachtbild I (Blick auf Stuttgart vom Weißenburgpark), 2011, Acryl/Airbrush auf Leinwand, 120 cm x 150 cm, Preis auf Anfrage, SüdWestGalerie

Schwäbische Kunst und Künstler, Harry Meyer, Nacht, 2017, Öl auf Leinwand, 105 cm x 170 cm, Preis auf Anfrage, Galerie Cyprian Brenner

Schwäbische Kunst und Künstler, Christofer Kochs, Wiedersehen mit der Gegenwart, 2023, gefaltete Leinwand, Tusche, Öl, 140 cm x 100 cm, Preis auf Anfrage, SüdWestGalerie
VIDEOS SCHWÄBISCHE KUNST UND KÜNSTLER
Eiszeitkunst auf der Schwäbischen Alb | Die ältesten Kunstwerke der Menschheit stammen von der Schwäbischen Alb. Ein Besuch bei den Höhlen und Fundstätten im UNESCO-Weltkulturerbe | visit.sueden | YouTube
Hermann Pleuer,“Industrie und Landschaft im schwäbischen Impressionismus“;Kunststiftung Hohenkarpfen | Horst Simschek | YouTube
Zwischen Kunst und Kümmern – Der Konzeptkünstler Tom Kain | Schwaben + Altbayern | BR | Tom Kain ist nicht nur Student an der Akademie der Bildenden Künste in München. Er arbeitet auch als Erzieher für Jugendliche in betreuten Wohngruppen. Sein Können gibt Tom an die jungen Menschen weiter und zeigt, wie entspannend und kreativ zum Beispiel das Stricken sein kann. Autorin: Sandra Wiest Aus der TV-Sendung vom 23.4.2023 | Bayerischer Rundfunk | YouTube
Videorundgang durch die 73. Große Schwäbische Kunstausstellung in der Halle 1 Raum für Kunst im Glaspalast, Augsburg. 73 zeitgenössische Kunstwerke und Videos, Installationen von 67 Künstlerinnen und Künstlern aus Schwaben sind in dieser Verkaufsausstellung präsentiert | Norbert Kiening | YouTube
DEFINITION SCHWÄBISCHE KUNST UND KÜNSTLER
Gemeinhin werden die Gebiete zwischen dem Schwarzwald im Westen, dem Lech im Osten, dem Bodensee im Süden und dem südlichen Teil der Region Heilbronn-Franken im Norden zu Schwaben gerechnet.
Schwäbisch Künstler stammen in der Regel aus diesen Regionen oder arbeiten schon lange dort oder mit den „traditionellen schwäbischen Motiven“.
KERNMERKMALE DER SCHWÄBISCHEN KUNST
Spannungfeld: Ständiger Wechsel zwischen tiefer Heimatverwurzelung und radikaler internationaler Moderne.
Zentrum: Die Stuttgarter Kunstakademie als personeller und stilistischer Dreh- und Angelpunkt.
Motive: Wandel von der idyllischen Natur (Schwäbische Alb) zur Industriemoderne (Eisenbahnen) bis zur reinen Form- und Farbenlehre.
CHRONOLOGIE & HISTORIE SCHWÄBISCHE KUNST UND KÜNSTLER
Eiszeit: Als sich während der letzten Eiszeit vor 43.000 Jahren Menschen in Europa niederließen, siedelten sie auch in den zahlreichen Schutz bietenden Höhlen der Schwäbischen Alb. Hier hinterließen sie die ältesten mobilen Kunstwerke der Welt, deren Bedeutung für das Verständnis der Menschheitsgeschichte und die Entwicklung der Künste weltweit einzigartig ist. Die Welterbestätte Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb wurde 2017 in die UNESCO-Welterbeliste eingeschrieben.
Das 19. Jahrhundert: Von der Romantik zum Impressionismus:
Im 19. Jahrhundert entwickelte sich die schwäbische Kunst von akademischen Traditionen hin zu einer eigenständigen Natur- und Lichtbetrachtung:
Schwäbische Romantik: Künstler wie Johann Friedrich Dieterich prägten die religiöse Malerei und Historienmalerei. Die Landschaftsmalerei entdeckte die Schwäbische Alb und den Schwarzwald als Sehnsuchtsorte.
Biedermeier und Realismus: Maler wie Carl Küstner oder Eberhard Emminger hielten die ländliche IDylle und bürgerliche Motive detailgetreu fest.
Der schwäbische Impressionismus: Um die Jahrhundertwende bildete sich ein regionaler Höhepunkt heraus. Angeführt vom sogenannten „Schwäbischen Dreigestirn“ – Hermann Pleuer, Christian Landenberger und Otto Reiniger – wurde das Licht zum Hauptakteur. Pleuer wurde weltberühmt für seine atmosphärischen Industriebilder des Stuttgarter Hauptbahnhofs, während Landenberger für seine Freilichtmalerei und Kucher für seine realistischen Veduten bekannt waren. [1, 2]
Das 20. Jahrhundert: Avantgarde und Abstraktion
Das 20. Jahrhundert brachte radikale Umbrüche, die Stuttgart und die schwäbische Region zeitweise zu Zentren der europäischen Avantgarde machten:
Die Hölzel-Schule: Der Stuttgarter Akademieprofessor Adolf Hölzel gilt als einer der wichtigsten Wegbereiter der Abstraktion in Deutschland. Er entwickelte eine wegweisende Farbenlehre und formte eine Generation herausragender Schüler.
Die Avantgarde der Hölzel-Schüler: Zu seinem Kreis gehörten Weltstars der Moderne wie Will Baumeister, Oskar Schlemmer (bekannt für seine Bauhaus-Arbeiten) und Ida Kerkovius. Sie brachen endgültig mit der gegenständlichen Malerei.
Zwischenkriegszeit und Neue Sachlichkeit: In den 1920er Jahren bildete sich ein Kontrast zwischen sozialkritischem Realismus (wie bei Otto Dix, der zeitweise in Südwestdeutschland wirkte) und der konstruktiven Kunst.
Nachkriegszeit und Informel: Nach dem Zweiten Weltkrieg knüpfte die Region schnell wieder an die Moderne an. Will Baumeister wurde zur Integrationsfigur der ungegenständlichen Malerei (Informel) im Nachkriegsdeutschland und prägte Generationen neuer Künstler. [1]
Schwäbische Kunst im Nationalsozialismus am Beispiel des Stuttgarter Kunstmuseums: Die städtische Kunstsammlung wurde 1924 mit der Schenkung der Gemäldesammlung des Grafen Silvio della Valle di Casanova gegründet. Die Stadt präsentierte sie ab 1925 in einer Dauerausstellung in der Villa Berg, einem ehemaligen Fürstenpalais. Auch wurden im kleinen Umfang Kunstwerke hinzuerworben. Ein Museum wurde aber nicht geschaffen. In Stuttgart im Dritten Reich gab es daher kein städtisches Kunstmuseum. Dessen Grundlagen legten erst die Nationalsozialisten mit ihrer Kunst- und Kulturpolitik. Ihr Ziel war die Verwirklichung des Traums vom Museum »schwäbischer« Kunst. Die Ausstellung thematisierte ein lange verdrängtes Kapitel Stuttgarter Museumsgeschichte und die Idee der Kunstlandschaft Schwaben, deren Ursprünge im 19. Jahrhundert liegen. Zugleich schrieb sie die Gründungsgeschichte des Kunstmuseums Stuttgart neu. In acht Räumen wurde die Geschichte mit zahlreichen Kunstwerken aus der Sammlung dargestellt, die bis dahin noch nie gezeigt wurden. In einer Petersburger Hängung führten fast hundert Landschaftsbilder ein in die Bedeutung der Landschaftsmalerei für die städtische Kunstsammlung und die Kunst im Dritten Reich.
Gegenwart: Jährlich finden große Ausstellungen statt, die sich auf das künstlerische Schaffen in Schwaben beziehen. Dabei werden aktuellste Werke schwäbische Künstler ausgestellt. Zum Beispiel beim BBK Schwaben Nord. Die Große Schwäbische Kunstausstellung ist zum Beispiel eine seit dem Jahr 1949 jährlich stattfindende Kunstausstellung in Augsburg. Veranstalter sind der Berufsverband Bildender Künstler Schwaben-Nord und Augsburg e.V. und Berufsverband Bildender Künstler Allgäu/Schwaben-Süd e.V. An der Großen Schwäbischen Kunstausstellung nehmen regelmäßig ca. 100 Künstler aus verschiedenen Disziplinen teil. Eine Jury bewertet die ausgestellten Werke. Unter diesen wird der Schwäbische Kunstpreis der Kreissparkasse Augsburg verliehen. Zusätzlich gab es Sonderausstellungen im Kulturforum Abraxas. Die Hauptausstellung fand in der toskanischen Säulenhalle im Zeughaus statt. Von 2014 bis 2018 wurde die Ausstellung im Schaezlerpalais gezeigt mit Sonderausstellungen in der H2 des Glaspalast Augsburg. Seit 2019 findet die Ausstellung in der H1, Raum für Kunst im Glaspalast Augsburg statt. Im Jahr 2009 zog die Kreissparkasse ihr Engagement allerdings zurück. 2012 setzte der Bezirk Schwaben die Tradition fort und lobte für das Jahr 2013 wieder einen Kunstpreis aus. Die Ausstellung zum Schwäbischen Kunstpreis in Augsburg zeigte in der Vergangenheit einen Querschnitt durch das Schaffen der Künstler in der Region. Aufgerufen zur Teilnahme sind alle in Schwaben geborenen Künstler und die Mitglieder der beiden Berufsverbände in Schwaben (BBK Schwaben-Nord und Augsburg, BBK Schwaben-Süd) bis zum jeweiligen Alter von 35 Jahren.
Die Initiative für dieses Projekt entsprang ursprünglich dem kontinuierlichen Kulturengagement der Kreissparkasse Augsburg, die zusätzlich einen Katalog finanzierte, mit dem die Künstler ihre Bewerbungsunterlagen ergänzen konnten.
Preisträger:
2015: Hansjürgen Gartner
2008 (17. Schwäbischer Kunstpreis): Benjamin Appel, Karlsruhe
2007 (16. Schwäbischer Kunstpreis): Götz Ulrich Richter, Friedberg
2006 (15. Schwäbischer Kunstpreis): Jörg Maxzin, Augsburg
2005 (14. Schwäbischer Kunstpreis): Anja Güthoff, Augsburg
2004 (13. Schwäbischer Kunstpreis): Felix Weinold, Augsburg
2003 (12. Schwäbischer Kunstpreis): Edith Baumann, Immenstadt
2002 (11. Schwäbischer Kunstpreis): Burga Endhardt-Tröndle
2001 (10. Schwäbischer Kunstpreis): Kotek[4]
2000 (9. Schwäbischer Kunstpreis): Peter Lochmüller
1999 (8. Schwäbischer Kunstpreis): Eva Spoo
1998 (7. Schwäbischer Kunstpreis): Andrea Sandner
1997 (6. Schwäbischer Kunstpreis): Jan Prein, Augsburg
1996 (5. Schwäbischer Kunstpreis): Peter Mayr
1995 (4. Schwäbischer Kunstpreis): Anselm Schmid, Ulm
1994 (3. Schwäbischer Kunstpreis): Stefan Stoll, Augsburg
1993 (2. Schwäbischer Kunstpreis): Terence Carr
1992 (1. Schwäbischer Kunstpreis): Harry Meyer, Augsburg
ZEITGENÖSSISCHE SCHWÄBISCHE KÜNSTLERINNEN UND KÜNSTLER
Günther Baumann, Augsburg
Dieter Blum, Esslingen am Neckar
Terence Carr
Sabine Christmann, Bartenstein (Landkreis Schwäbisch Hall)
Oliver Christmann, Bartenstein (Landkreis Schwäbisch Hall)
Isa Dahl, Stuttgart
Werner Fohrer, Plochingen
Hansjürgen Gartner, Augsburg
Anja Güthoff, Augsburg
Max Kaminski, Augsburg
Christofer Kochs, Augsburg
Harry Meyer, Augsburg
Fritz Nuss, Göppingen
Andrea Sandner
Bernd Schwarting, Ulm/Berlin
Christoph Traub, Stuttgart
Daniel Wagenblast, Stuttgart
Felix Weinold, Augsburg
Rudi Weiss, Ingolstadt
STICHWORTE SCHWÄBISCHE KUNST UND KÜNSTLER
Schwäbischer Impressionismus, Schwäbische Romantik, Hölzel-Kreis, Übereck-Stil, Stuttgarter Sezession, Bahnhofs- und Industriemalerei, Licht- und Freilichtmalerei (Pleinairismus), Absolute Malerei, Figur im Raum, Schlemmer-Kopf, Strukturbilder, Königliche Kunstschule, Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, Uracher Künstlerkreis,
Weißenhofsiedlung, Künstlerbund Stuttgart
LINKS SCHWÄBISCHE KUNST UND KÜNSTLER
WIKIPEDIA- Große Schwäbische Kunstausstellung
WIKIPEDIA – Schwäbischer Kunstpreis
KUNST UND KULTUREINRICHTUNGEN SCHWÄBISCHE ALB
DEUTSCHLANDFUNKKULTUR – Schwäbische Kunst im Nationalsozialismus