GCB Kunstlexikon
STUTTGARTER NEUE SEZESSION
KUNSTWERKE VON KÜNSTLERN DER STUTTGARTER NEUEN SEZESSION
Künstler der Stuttgarter Neuen Sezession, Manfred Henninger, Figurengruppe, 1971, Pastell auf Velin, 43,8 cm x 62,5 cm, Preis auf Anfrage, SüdWestGalerie
Künstler der Stuttgarter Neuen Sezession, Manfred Henninger, Rosen, 1973, Öl auf Leinwand, 100 cm x 125 cm, Preis auf Anfrage, SüdWestGalerie
Künstler der Stuttgarter Neuen Sezession, Manfred Henninger, ohne Titel, Landschaft, 1977, Pastell auf Papier, 50 cm x 66 cm, Preis auf Anfrage, hem002de, SüdWestGalerie
Künstler der Stuttgarter Neuen Sezession, Reinhold Nägele, Stuttgarter Straßen- und Zahnradbahn, 1911, Radierung, 21 cm x 27 cm, Preis auf Anfrage, SüdWestGalerie
Künstler der Stuttgarter Neuen Sezession, Reinhold Nägele, Ostseestrand, 1921, Radierung, 20 cm x 26 cm, Preis auf Anfrage, SüdWestGalerie
DEFINITION UND ZIELE
Die Stuttgarter Neue Sezession war eine 1929 gegründete Künstlervereinigung in Stuttgart, die sich als Reaktion auf die „alte“ Stuttgarter Sezession (gegründet 1923) bildete. Der Hauptgrund für die Abspaltung war die Forderung nach größerer künstlerischer Freiheit und die Ablehnung des traditionellen Jury-Systems, das die Auswahl der Werke für Ausstellungen bestimmte. Die „Neue Sezession“ schaffte die Jury ab, um jungen, aufstrebenden Künstlern bessere Präsentations-möglichkeiten zu bieten. Die Mitglieder, darunter Künstler wie Reinhold Nägele, Wilhelm Geyer und Manfred Henninger, vertraten eine Kunstrichtung, die sich zwischen expressivem Realismus und Neuer Sachlichkeit bewegte.
CHRONOLOGIE STUTTGARTER NEUE SEZESSION
Die Stuttgarter Neue Sezession existierte nur für einen kurzen Zeitraum von vier Jahren. Hier ist die Chronologie ihrer wichtigsten Phasen:
1923: Gründung der „Stuttgarter Sezession“ (der „alten“ Sezession), von der sich die spätere Gruppe abspalten sollte.
1929: Gründung der „Stuttgarter Neue Sezession“ als Abspaltung, primär aus Protest gegen das Jury-System der älteren Organisation. Zu den Gründungsmitgliedern gehörte Reinhold Nägele als stellvertretender Leiter. Im Württembergischen Kunstverein fand die Gründungsausstellung statt.
1929–1933: In dieser Zeit organisierte die Vereinigung, die auf bis zu 17 Mitglieder anwuchs, Ausstellungen, die sich durch einen Stil zwischen expressivem Realismus und Neuer Sachlichkeit auszeichneten.
1933: Die Machtergreifung der Nationalsozialisten und die darauffolgende Gleichschaltung der Kunst beendeten die Aktivitäten der Gruppe gewaltsam.
WEGBEREITER STUTTGARTER NEUE SEZESSION
Die „alte“ Stuttgarter Sezession (gegründet 1923)
Die Existenz der älteren Vereinigung war die direkte Voraussetzung für die Gründung der neuen. Die „alte“ Sezession bot zwar eine Plattform für moderne Kunst in Stuttgart, etablierte aber im Laufe der Zeit ein System, das für junge Künstler zunehmend als zu starr und elitär empfunden wurde
KÜNSTLER STUTTGARTER NEUE SEZESSION
Reinhold Nägele (Mitbegründer und stellvertretender Leiter)
Wilhelm Geyer
Manfred Henninger
Franz Frank
Robert Breitwieser
Richard Hohly
Immanuel Knayer
Joseph Kneer
Rudolf Müller
Carl Pflüger
Georg Alfred Stockburger
Sepp Vees
Heinrich Wägenbaur
Alfred Wais
ZITATE STUTTGARTER NEUE SEZESSION
„Für uns gab es nur eine ewige Malerei, die wir in Pompeji, bei den Chinesen, bei Tizian, Goya, Rembrandt oder bei den jüngsten Meistern, den Franzosen, sahen. Immer auf dem gleichen Urelement beruhend, dem Malerischen.“ | Manfred Henninger
LINKS STUTTGARTER NEUE SEZESSION
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KUNSTWERKE VON KÜNSTLERN DER STUTTGARTER NEUEN SEZESSION
Künstler der Stuttgarter Neuen Sezession, Manfred Henninger, Figurengruppe, 1971, Pastell auf Velin, 43,8 cm x 62,5 cm, Preis auf Anfrage, SüdWestGalerie
Künstler der Stuttgarter Neuen Sezession, Manfred Henninger, Rosen, 1973, Öl auf Leinwand, 100 cm x 125 cm, Preis auf Anfrage, SüdWestGalerie
Künstler der Stuttgarter Neuen Sezession, Manfred Henninger, ohne Titel, Landschaft, 1977, Pastell auf Papier, 50 cm x 66 cm, Preis auf Anfrage, hem002de, SüdWestGalerie
Künstler der Stuttgarter Neuen Sezession, Reinhold Nägele, Stuttgarter Straßen- und Zahnradbahn, 1911, Radierung, 21 cm x 27 cm, Preis auf Anfrage, SüdWestGalerie
Künstler der Stuttgarter Neuen Sezession, Reinhold Nägele, Ostseestrand, 1921, Radierung, 20 cm x 26 cm, Preis auf Anfrage, SüdWestGalerie
DEFINITION UND ZIELE
Die Stuttgarter Neue Sezession war eine 1929 gegründete Künstlervereinigung in Stuttgart, die sich als Reaktion auf die „alte“ Stuttgarter Sezession (gegründet 1923) bildete. Der Hauptgrund für die Abspaltung war die Forderung nach größerer künstlerischer Freiheit und die Ablehnung des traditionellen Jury-Systems, das die Auswahl der Werke für Ausstellungen bestimmte. Die „Neue Sezession“ schaffte die Jury ab, um jungen, aufstrebenden Künstlern bessere Präsentations-möglichkeiten zu bieten. Die Mitglieder, darunter Künstler wie Reinhold Nägele, Wilhelm Geyer und Manfred Henninger, vertraten eine Kunstrichtung, die sich zwischen expressivem Realismus und Neuer Sachlichkeit bewegte.
CHRONOLOGIE STUTTGARTER NEUE SEZESSION
Die Stuttgarter Neue Sezession existierte nur für einen kurzen Zeitraum von vier Jahren. Hier ist die Chronologie ihrer wichtigsten Phasen:
1923: Gründung der „Stuttgarter Sezession“ (der „alten“ Sezession), von der sich die spätere Gruppe abspalten sollte.
1929: Gründung der „Stuttgarter Neue Sezession“ als Abspaltung, primär aus Protest gegen das Jury-System der älteren Organisation. Zu den Gründungsmitgliedern gehörte Reinhold Nägele als stellvertretender Leiter. Im Württembergischen Kunstverein fand die Gründungsausstellung statt.
1929–1933: In dieser Zeit organisierte die Vereinigung, die auf bis zu 17 Mitglieder anwuchs, Ausstellungen, die sich durch einen Stil zwischen expressivem Realismus und Neuer Sachlichkeit auszeichneten.
1933: Die Machtergreifung der Nationalsozialisten und die darauffolgende Gleichschaltung der Kunst beendeten die Aktivitäten der Gruppe gewaltsam.
WEGBEREITER STUTTGARTER NEUE SEZESSION
Die „alte“ Stuttgarter Sezession (gegründet 1923)
Die Existenz der älteren Vereinigung war die direkte Voraussetzung für die Gründung der neuen. Die „alte“ Sezession bot zwar eine Plattform für moderne Kunst in Stuttgart, etablierte aber im Laufe der Zeit ein System, das für junge Künstler zunehmend als zu starr und elitär empfunden wurde
KÜNSTLER STUTTGARTER NEUE SEZESSION
Reinhold Nägele (Mitbegründer und stellvertretender Leiter)
Wilhelm Geyer
Manfred Henninger
Franz Frank
Robert Breitwieser
Richard Hohly
Immanuel Knayer
Joseph Kneer
Rudolf Müller
Carl Pflüger
Georg Alfred Stockburger
Sepp Vees
Heinrich Wägenbaur
Alfred Wais
ZITATE STUTTGARTER NEUE SEZESSION
„Für uns gab es nur eine ewige Malerei, die wir in Pompeji, bei den Chinesen, bei Tizian, Goya, Rembrandt oder bei den jüngsten Meistern, den Franzosen, sahen. Immer auf dem gleichen Urelement beruhend, dem Malerischen.“ | Manfred Henninger
LINKS STUTTGARTER NEUE SEZESSION
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KUNSTWERKE VON KÜNSTLERN DER STUTTGARTER NEUEN SEZESSION
Künstler der Stuttgarter Neuen Sezession, Manfred Henninger, Figurengruppe, 1971, Pastell auf Velin, 43,8 cm x 62,5 cm, Preis auf Anfrage, SüdWestGalerie
Künstler der Stuttgarter Neuen Sezession, Manfred Henninger, Rosen, 1973, Öl auf Leinwand, 100 cm x 125 cm, Preis auf Anfrage, SüdWestGalerie
Künstler der Stuttgarter Neuen Sezession, Manfred Henninger, ohne Titel, Landschaft, 1977, Pastell auf Papier, 50 cm x 66 cm, Preis auf Anfrage, hem002de, SüdWestGalerie
Künstler der Stuttgarter Neuen Sezession, Reinhold Nägele, Stuttgarter Straßen- und Zahnradbahn, 1911, Radierung, 21 cm x 27 cm, Preis auf Anfrage, SüdWestGalerie
Künstler der Stuttgarter Neuen Sezession, Reinhold Nägele, Ostseestrand, 1921, Radierung, 20 cm x 26 cm, Preis auf Anfrage, SüdWestGalerie
DEFINITION UND ZIELE
Die Stuttgarter Neue Sezession war eine 1929 gegründete Künstlervereinigung in Stuttgart, die sich als Reaktion auf die „alte“ Stuttgarter Sezession (gegründet 1923) bildete. Der Hauptgrund für die Abspaltung war die Forderung nach größerer künstlerischer Freiheit und die Ablehnung des traditionellen Jury-Systems, das die Auswahl der Werke für Ausstellungen bestimmte. Die „Neue Sezession“ schaffte die Jury ab, um jungen, aufstrebenden Künstlern bessere Präsentations-möglichkeiten zu bieten. Die Mitglieder, darunter Künstler wie Reinhold Nägele, Wilhelm Geyer und Manfred Henninger, vertraten eine Kunstrichtung, die sich zwischen expressivem Realismus und Neuer Sachlichkeit bewegte.
CHRONOLOGIE STUTTGARTER NEUE SEZESSION
Die Stuttgarter Neue Sezession existierte nur für einen kurzen Zeitraum von vier Jahren. Hier ist die Chronologie ihrer wichtigsten Phasen:
1923: Gründung der „Stuttgarter Sezession“ (der „alten“ Sezession), von der sich die spätere Gruppe abspalten sollte.
1929: Gründung der „Stuttgarter Neue Sezession“ als Abspaltung, primär aus Protest gegen das Jury-System der älteren Organisation. Zu den Gründungsmitgliedern gehörte Reinhold Nägele als stellvertretender Leiter. Im Württembergischen Kunstverein fand die Gründungsausstellung statt.
1929–1933: In dieser Zeit organisierte die Vereinigung, die auf bis zu 17 Mitglieder anwuchs, Ausstellungen, die sich durch einen Stil zwischen expressivem Realismus und Neuer Sachlichkeit auszeichneten.
1933: Die Machtergreifung der Nationalsozialisten und die darauffolgende Gleichschaltung der Kunst beendeten die Aktivitäten der Gruppe gewaltsam.
WEGBEREITER STUTTGARTER NEUE SEZESSION
Die „alte“ Stuttgarter Sezession (gegründet 1923)
Die Existenz der älteren Vereinigung war die direkte Voraussetzung für die Gründung der neuen. Die „alte“ Sezession bot zwar eine Plattform für moderne Kunst in Stuttgart, etablierte aber im Laufe der Zeit ein System, das für junge Künstler zunehmend als zu starr und elitär empfunden wurde
KÜNSTLER STUTTGARTER NEUE SEZESSION
Reinhold Nägele (Mitbegründer und stellvertretender Leiter)
Wilhelm Geyer
Manfred Henninger
Franz Frank
Robert Breitwieser
Richard Hohly
Immanuel Knayer
Joseph Kneer
Rudolf Müller
Carl Pflüger
Georg Alfred Stockburger
Sepp Vees
Heinrich Wägenbaur
Alfred Wais
ZITATE STUTTGARTER NEUE SEZESSION
„Für uns gab es nur eine ewige Malerei, die wir in Pompeji, bei den Chinesen, bei Tizian, Goya, Rembrandt oder bei den jüngsten Meistern, den Franzosen, sahen. Immer auf dem gleichen Urelement beruhend, dem Malerischen.“ | Manfred Henninger




