GCB Kunstlexikon
STUTTGARTER SEZESSION
KUNSTWERKE STUTTGARTER SEZESSION

Stuttgarter Sezession, Jakob Wilhelm Fehrle, Nach dem Bade, stehender Damenakt ein Tuch haltend, 1944, Höhe 65 cm, Terrakotta modelliert, gebrannt, Preis auf Anfrage, SüdWestGalerie

Stuttgarter Sezession, Reinhold Nägele, Stuttgarter Straßen- und Zahnradbahn, 1911, Radierung, 21 cm x 27 cm, Preis auf Anfrage, SüdWestGalerie

Stuttgarter Sezession, Max Ackermann, Familienidyll, 1917, Aquarell auf Bütten, 18 cm x 11 cm, Preis auf Anfrage, SüdWestGalerie

Stuttgarter Sezession, Manfred Henninger, Rosen, 1973, Öl auf Leinwand, 100 cm x 125 cm, Preis auf Anfrage, SüdWestGalerie

Neue Sezession, Reinhold Nägele, Ostseestrand, 1921, Radierung, 20 cm x 26 cm, Preis auf Anfrage, SüdWestGalerie

Stuttgarter Sezession, Rudolf Haegele, Torrerofrau und Tod, 1990, Mischtechnik auf Leinwand, 135 cm x 140 cm, Preis auf Anfrage, Galerie Cyprian Brenner

Stuttgarter Sezession, Manfred Henninger, Figurengruppe, 1971, Pastell auf Velin, 43,8 cm x 62,5 cm, Preis auf Anfrage, SüdWestGalerie

Stuttgarter Sezession, Rudolf Haegele, Hohenasperg (In memoriam CFD Schubart), 1990, Mischtechnik, 140 x 135 cm, Preis auf Anfrage, Galerie Cyprian Brenner

Stuttgarter Sezession, Manfred Henninger, ohne Titel, Landschaft, 1977, Pastell auf Papier, 50 cm x 66 cm, Preis auf Anfrage, hem002de, SüdWestGalerie

Stuttgarter Sezession, Rudolf Haegele, Torso, 1964,Mischtechnik, 120 cm x 80 cm, Preis auf Anfrage, Galerie Cyprian Brenner

Stuttgarter Sezession, Rudolf Haegele, Mensch in der Mauer (Hiroschima), 1961, Mischtechnik, 120 cm x 80 cm, Preis auf Anfrage, Galerie Cyprian Brenner
DEFINITION STUTTGARTER SEZESSION
Die deutsche Künstlergruppe Stuttgarter Sezession (auch Secession geschrieben) war eine bedeutende deutsche Künstlergruppe von Malern und Bildhauern, die von 1923 bis 1932 aktiv war. Sie spaltete sich im Frühjahr 1923 vom Stuttgarter Künstlerbund ab, da dessen Führungsstil als veraltet und die dortige Kunstpolitik als zu konservativ empfunden wurden. Hauptstreitpunkt war die traditionelle Gestaltung und Bestückung von Kunstausstellungen.
ENTSTEHUNG, HISTORIE & CHRONOLOGIE STUTTGARTER SEZESSION
Gründungsmitglieder und Treiber der Abspaltung waren die Akademielehrer Heinrich Altherr und Arnold Waldschmidt, die Kunstgewerbeschule-Lehrer Alfred Lörcher und Bernhard Pankok sowie die freien Künstler Reinhold Nägele und Jakob Wilhelm Fehrle. 1923 bis 1928 war Heinrich Altherr der erste Vorsitzende der Sezession und seine Persönlichkeit prägte und dominierte die Stuttgarter Sezession geistig. Weitere namhafte Mitglieder: Berühmte Künstler der Moderne wie Willi Baumeister, Ida Kerkovius, Oskar Schlemmer, Hans Purrmann und Rolf Nesch schlossen sich der Gruppe an oder stellten mit ihr aus.
Die erste Ausstellung fand 1923 im Kunstgebäude am Schlossplatz statt. Ein Meilenstein war der Auftritt auf der Internationalen Bauausstellung 1924, für die Reinhold Nägele das Plakat gestaltete. 1933 wurde die Künstlervereinigung im Zuge der nationalsozialistischen Gleichschaltung nahezu aufgelöst. Formal existierte sie allerdings noch bis Anfang 1937. Das endgültige Aus kam Ende 1937 durch die Säuberungsaktion der Nationalsozialisten in der Staatlichen Gemäldegalerie in Stuttgart. Dadurch wurden zahlreiche Werke der Mitglieder und Ausstellungsteilnehmer entfernt und zerstört.
1947 wurde die „Stuttgarter Sezession“ neu gegründet und existierte ohne eigene Ausstellungsmöglichkeiten bis 1967.
DIE STUTTGARTER NEUE SEZESSION AB 1929
Schon wenige Jahre nach der Gründung kam es zu einer weiteren Dynamik in der Stuttgarter Kunstszene: Im Jahr 1929 formierte sich als Reaktion auf die „alte“ Sezession die Stuttgarter Neue Sezession.
Junge, aufstrebende Künstler fühlten sich nun wiederum durch das starre Jury-System der ersten Sezession eingeschränkt. Die Neue Sezession schaffte die klassische Auswahljury komplett ab (Juryfreiheit), um maximale künstlerische Freiheit zu garantieren. Die Mitglieder der Neuen Sezession – darunter Wilhelm Geyer, Manfred Henninger und Manfred Pahl – konzentrierten sich stark auf die Strömungen des Expressiven Realismus und der Neuen Sachlichkeit.
AUSRICHTUNG & ZIELE STUTTGARTER SEZESSION
Geprägt von den avantgardistischen Strömungen des frühen 20. Jahrhunderts wie dem Expressionismus und der Moderne, suchten die Mitglieder der Sezession nach neuen, akademisch ungebundenen Ausdrucksformen.
WEGBEREITER STUTTGARTER SEZESSION
Heinrich Altherr
Arnold Waldschmidt
Alfred Lörcher
Bernhard Pankok
KÜNSTLER STUTTGARTER SEZESSION
Theo Aeckerle
Willi Baumeister
Albert Birkle
Jakob Bräckle
Eugen Ehmann
Hermann Erlenbusch
Franz Frank
Hans Gassebner
Tell Geck
Walter Gutbrod
Manfred Henninger
Julius Herburger
Lily Hildebrandt
Paul Kälberer
Ida Kerkovius
Immanuel Knayer
Käthe Loewenthal
Otto Luick
Hans Molfenter
Rudolf Müller
Rolf Nesch
Hans Purrmann
Hermann Rombach
Adolf Valentin Saile
Käte Schaller-Härlin
Leonhard Schmidt
Peter Jakob Schober
Gertrud Koref-Musculus Stemmler
Karl Stirner
Georg Alfred Stockburger
Hans Gottfried von Stockhausen
Arnold Waldschmidt
Olga Waldschmidt
Kurt Weinhold
Rudolf Yelin
STICHWORTE STUTTGARTER SEZESSION
Stuttgart | Abspaltung | Stuttgarter Sezession | Stuttgarter Künstlerbund | Künstlergruppe | Nationalsozialismus | Säuberung | Staatliche Gemäldesammlung Stuttgart | Baden-Württemberg
BIBLIOGRAPHIE STUTTGARTER SEZESSION
Stuttgarter Sezession, 1923-1932, 1947 Ausstellungskatalog, Galerie Schlichtenmaier, Städtische Galerie Böblingen 1987.
LINKS STUTTGARTER SEZESSION
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KUNSTWERKE STUTTGARTER SEZESSION

Stuttgarter Sezession, Jakob Wilhelm Fehrle, Nach dem Bade, stehender Damenakt ein Tuch haltend, 1944, Höhe 65 cm, Terrakotta modelliert, gebrannt, Preis auf Anfrage, SüdWestGalerie

Stuttgarter Sezession, Reinhold Nägele, Stuttgarter Straßen- und Zahnradbahn, 1911, Radierung, 21 cm x 27 cm, Preis auf Anfrage, SüdWestGalerie

Stuttgarter Sezession, Max Ackermann, Familienidyll, 1917, Aquarell auf Bütten, 18 cm x 11 cm, Preis auf Anfrage, SüdWestGalerie

Stuttgarter Sezession, Manfred Henninger, Rosen, 1973, Öl auf Leinwand, 100 cm x 125 cm, Preis auf Anfrage, SüdWestGalerie

Neue Sezession, Reinhold Nägele, Ostseestrand, 1921, Radierung, 20 cm x 26 cm, Preis auf Anfrage, SüdWestGalerie

Stuttgarter Sezession, Rudolf Haegele, Torrerofrau und Tod, 1990, Mischtechnik auf Leinwand, 135 cm x 140 cm, Preis auf Anfrage, Galerie Cyprian Brenner

Stuttgarter Sezession, Manfred Henninger, Figurengruppe, 1971, Pastell auf Velin, 43,8 cm x 62,5 cm, Preis auf Anfrage, SüdWestGalerie

Stuttgarter Sezession, Rudolf Haegele, Hohenasperg (In memoriam CFD Schubart), 1990, Mischtechnik, 140 x 135 cm, Preis auf Anfrage, Galerie Cyprian Brenner

Stuttgarter Sezession, Manfred Henninger, ohne Titel, Landschaft, 1977, Pastell auf Papier, 50 cm x 66 cm, Preis auf Anfrage, hem002de, SüdWestGalerie

Stuttgarter Sezession, Rudolf Haegele, Torso, 1964,Mischtechnik, 120 cm x 80 cm, Preis auf Anfrage, Galerie Cyprian Brenner

Stuttgarter Sezession, Rudolf Haegele, Mensch in der Mauer (Hiroschima), 1961, Mischtechnik, 120 cm x 80 cm, Preis auf Anfrage, Galerie Cyprian Brenner
DEFINITION STUTTGARTER SEZESSION
Die deutsche Künstlergruppe Stuttgarter Sezession (auch Secession geschrieben) war eine bedeutende deutsche Künstlergruppe von Malern und Bildhauern, die von 1923 bis 1932 aktiv war. Sie spaltete sich im Frühjahr 1923 vom Stuttgarter Künstlerbund ab, da dessen Führungsstil als veraltet und die dortige Kunstpolitik als zu konservativ empfunden wurden. Hauptstreitpunkt war die traditionelle Gestaltung und Bestückung von Kunstausstellungen.
ENTSTEHUNG, HISTORIE & CHRONOLOGIE STUTTGARTER SEZESSION
Gründungsmitglieder und Treiber der Abspaltung waren die Akademielehrer Heinrich Altherr und Arnold Waldschmidt, die Kunstgewerbeschule-Lehrer Alfred Lörcher und Bernhard Pankok sowie die freien Künstler Reinhold Nägele und Jakob Wilhelm Fehrle. 1923 bis 1928 war Heinrich Altherr der erste Vorsitzende der Sezession und seine Persönlichkeit prägte und dominierte die Stuttgarter Sezession geistig. Weitere namhafte Mitglieder: Berühmte Künstler der Moderne wie Willi Baumeister, Ida Kerkovius, Oskar Schlemmer, Hans Purrmann und Rolf Nesch schlossen sich der Gruppe an oder stellten mit ihr aus.
Die erste Ausstellung fand 1923 im Kunstgebäude am Schlossplatz statt. Ein Meilenstein war der Auftritt auf der Internationalen Bauausstellung 1924, für die Reinhold Nägele das Plakat gestaltete. 1933 wurde die Künstlervereinigung im Zuge der nationalsozialistischen Gleichschaltung nahezu aufgelöst. Formal existierte sie allerdings noch bis Anfang 1937. Das endgültige Aus kam Ende 1937 durch die Säuberungsaktion der Nationalsozialisten in der Staatlichen Gemäldegalerie in Stuttgart. Dadurch wurden zahlreiche Werke der Mitglieder und Ausstellungsteilnehmer entfernt und zerstört.
1947 wurde die „Stuttgarter Sezession“ neu gegründet und existierte ohne eigene Ausstellungsmöglichkeiten bis 1967.
DIE STUTTGARTER NEUE SEZESSION AB 1929
Schon wenige Jahre nach der Gründung kam es zu einer weiteren Dynamik in der Stuttgarter Kunstszene: Im Jahr 1929 formierte sich als Reaktion auf die „alte“ Sezession die Stuttgarter Neue Sezession.
Junge, aufstrebende Künstler fühlten sich nun wiederum durch das starre Jury-System der ersten Sezession eingeschränkt. Die Neue Sezession schaffte die klassische Auswahljury komplett ab (Juryfreiheit), um maximale künstlerische Freiheit zu garantieren. Die Mitglieder der Neuen Sezession – darunter Wilhelm Geyer, Manfred Henninger und Manfred Pahl – konzentrierten sich stark auf die Strömungen des Expressiven Realismus und der Neuen Sachlichkeit.
AUSRICHTUNG & ZIELE STUTTGARTER SEZESSION
Geprägt von den avantgardistischen Strömungen des frühen 20. Jahrhunderts wie dem Expressionismus und der Moderne, suchten die Mitglieder der Sezession nach neuen, akademisch ungebundenen Ausdrucksformen.
WEGBEREITER STUTTGARTER SEZESSION
Heinrich Altherr
Arnold Waldschmidt
Alfred Lörcher
Bernhard Pankok
KÜNSTLER STUTTGARTER SEZESSION
Theo Aeckerle
Willi Baumeister
Albert Birkle
Jakob Bräckle
Eugen Ehmann
Hermann Erlenbusch
Franz Frank
Hans Gassebner
Tell Geck
Walter Gutbrod
Manfred Henninger
Julius Herburger
Lily Hildebrandt
Paul Kälberer
Ida Kerkovius
Immanuel Knayer
Käthe Loewenthal
Otto Luick
Hans Molfenter
Rudolf Müller
Rolf Nesch
Hans Purrmann
Hermann Rombach
Adolf Valentin Saile
Käte Schaller-Härlin
Leonhard Schmidt
Peter Jakob Schober
Gertrud Koref-Musculus Stemmler
Karl Stirner
Georg Alfred Stockburger
Hans Gottfried von Stockhausen
Arnold Waldschmidt
Olga Waldschmidt
Kurt Weinhold
Rudolf Yelin
STICHWORTE STUTTGARTER SEZESSION
Stuttgart | Abspaltung | Stuttgarter Sezession | Stuttgarter Künstlerbund | Künstlergruppe | Nationalsozialismus | Säuberung | Staatliche Gemäldesammlung Stuttgart | Baden-Württemberg
BIBLIOGRAPHIE STUTTGARTER SEZESSION
Stuttgarter Sezession, 1923-1932, 1947 Ausstellungskatalog, Galerie Schlichtenmaier, Städtische Galerie Böblingen 1987.
LINKS STUTTGARTER SEZESSION
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KUNSTWERKE STUTTGARTER SEZESSION

Stuttgarter Sezession, Jakob Wilhelm Fehrle, Nach dem Bade, stehender Damenakt ein Tuch haltend, 1944, Höhe 65 cm, Terrakotta modelliert, gebrannt, Preis auf Anfrage, SüdWestGalerie

Stuttgarter Sezession, Reinhold Nägele, Stuttgarter Straßen- und Zahnradbahn, 1911, Radierung, 21 cm x 27 cm, Preis auf Anfrage, SüdWestGalerie

Stuttgarter Sezession, Max Ackermann, Familienidyll, 1917, Aquarell auf Bütten, 18 cm x 11 cm, Preis auf Anfrage, SüdWestGalerie

Stuttgarter Sezession, Manfred Henninger, Rosen, 1973, Öl auf Leinwand, 100 cm x 125 cm, Preis auf Anfrage, SüdWestGalerie

Neue Sezession, Reinhold Nägele, Ostseestrand, 1921, Radierung, 20 cm x 26 cm, Preis auf Anfrage, SüdWestGalerie

Stuttgarter Sezession, Rudolf Haegele, Torrerofrau und Tod, 1990, Mischtechnik auf Leinwand, 135 cm x 140 cm, Preis auf Anfrage, Galerie Cyprian Brenner

Stuttgarter Sezession, Manfred Henninger, Figurengruppe, 1971, Pastell auf Velin, 43,8 cm x 62,5 cm, Preis auf Anfrage, SüdWestGalerie

Stuttgarter Sezession, Rudolf Haegele, Hohenasperg (In memoriam CFD Schubart), 1990, Mischtechnik, 140 x 135 cm, Preis auf Anfrage, Galerie Cyprian Brenner

Stuttgarter Sezession, Manfred Henninger, ohne Titel, Landschaft, 1977, Pastell auf Papier, 50 cm x 66 cm, Preis auf Anfrage, hem002de, SüdWestGalerie

Stuttgarter Sezession, Rudolf Haegele, Torso, 1964,Mischtechnik, 120 cm x 80 cm, Preis auf Anfrage, Galerie Cyprian Brenner

Stuttgarter Sezession, Rudolf Haegele, Mensch in der Mauer (Hiroschima), 1961, Mischtechnik, 120 cm x 80 cm, Preis auf Anfrage, Galerie Cyprian Brenner
DEFINITION STUTTGARTER SEZESSION
Die deutsche Künstlergruppe Stuttgarter Sezession (auch Secession geschrieben) war eine bedeutende deutsche Künstlergruppe von Malern und Bildhauern, die von 1923 bis 1932 aktiv war. Sie spaltete sich im Frühjahr 1923 vom Stuttgarter Künstlerbund ab, da dessen Führungsstil als veraltet und die dortige Kunstpolitik als zu konservativ empfunden wurden. Hauptstreitpunkt war die traditionelle Gestaltung und Bestückung von Kunstausstellungen.
ENTSTEHUNG, HISTORIE & CHRONOLOGIE STUTTGARTER SEZESSION
Gründungsmitglieder und Treiber der Abspaltung waren die Akademielehrer Heinrich Altherr und Arnold Waldschmidt, die Kunstgewerbeschule-Lehrer Alfred Lörcher und Bernhard Pankok sowie die freien Künstler Reinhold Nägele und Jakob Wilhelm Fehrle. 1923 bis 1928 war Heinrich Altherr der erste Vorsitzende der Sezession und seine Persönlichkeit prägte und dominierte die Stuttgarter Sezession geistig. Weitere namhafte Mitglieder: Berühmte Künstler der Moderne wie Willi Baumeister, Ida Kerkovius, Oskar Schlemmer, Hans Purrmann und Rolf Nesch schlossen sich der Gruppe an oder stellten mit ihr aus.
Die erste Ausstellung fand 1923 im Kunstgebäude am Schlossplatz statt. Ein Meilenstein war der Auftritt auf der Internationalen Bauausstellung 1924, für die Reinhold Nägele das Plakat gestaltete. 1933 wurde die Künstlervereinigung im Zuge der nationalsozialistischen Gleichschaltung nahezu aufgelöst. Formal existierte sie allerdings noch bis Anfang 1937. Das endgültige Aus kam Ende 1937 durch die Säuberungsaktion der Nationalsozialisten in der Staatlichen Gemäldegalerie in Stuttgart. Dadurch wurden zahlreiche Werke der Mitglieder und Ausstellungsteilnehmer entfernt und zerstört.
1947 wurde die „Stuttgarter Sezession“ neu gegründet und existierte ohne eigene Ausstellungsmöglichkeiten bis 1967.
DIE STUTTGARTER NEUE SEZESSION AB 1929
Schon wenige Jahre nach der Gründung kam es zu einer weiteren Dynamik in der Stuttgarter Kunstszene: Im Jahr 1929 formierte sich als Reaktion auf die „alte“ Sezession die Stuttgarter Neue Sezession.
Junge, aufstrebende Künstler fühlten sich nun wiederum durch das starre Jury-System der ersten Sezession eingeschränkt. Die Neue Sezession schaffte die klassische Auswahljury komplett ab (Juryfreiheit), um maximale künstlerische Freiheit zu garantieren. Die Mitglieder der Neuen Sezession – darunter Wilhelm Geyer, Manfred Henninger und Manfred Pahl – konzentrierten sich stark auf die Strömungen des Expressiven Realismus und der Neuen Sachlichkeit.
AUSRICHTUNG & ZIELE STUTTGARTER SEZESSION
Geprägt von den avantgardistischen Strömungen des frühen 20. Jahrhunderts wie dem Expressionismus und der Moderne, suchten die Mitglieder der Sezession nach neuen, akademisch ungebundenen Ausdrucksformen.
WEGBEREITER STUTTGARTER SEZESSION
Heinrich Altherr
Arnold Waldschmidt
Alfred Lörcher
Bernhard Pankok
KÜNSTLER STUTTGARTER SEZESSION
Theo Aeckerle
Willi Baumeister
Albert Birkle
Jakob Bräckle
Eugen Ehmann
Hermann Erlenbusch
Franz Frank
Hans Gassebner
Tell Geck
Walter Gutbrod
Manfred Henninger
Julius Herburger
Lily Hildebrandt
Paul Kälberer
Ida Kerkovius
Immanuel Knayer
Käthe Loewenthal
Otto Luick
Hans Molfenter
Rudolf Müller
Rolf Nesch
Hans Purrmann
Hermann Rombach
Adolf Valentin Saile
Käte Schaller-Härlin
Leonhard Schmidt
Peter Jakob Schober
Gertrud Koref-Musculus Stemmler
Karl Stirner
Georg Alfred Stockburger
Hans Gottfried von Stockhausen
Arnold Waldschmidt
Olga Waldschmidt
Kurt Weinhold
Rudolf Yelin
STICHWORTE STUTTGARTER SEZESSION
Stuttgart | Abspaltung | Stuttgarter Sezession | Stuttgarter Künstlerbund | Künstlergruppe | Nationalsozialismus | Säuberung | Staatliche Gemäldesammlung Stuttgart | Baden-Württemberg
BIBLIOGRAPHIE STUTTGARTER SEZESSION
Stuttgarter Sezession, 1923-1932, 1947 Ausstellungskatalog, Galerie Schlichtenmaier, Städtische Galerie Böblingen 1987.